Solidarität mit den Basel18! Was zählt ist der Angriff!


18 Menschen wurden nach einer Demo gegen Repression in Basel angeklagt. Bei der Demo wurden unter Anderem das SVP Büro und das regionale Gericht, sowie einige Versicherungen angegriffen. Ein Angriff gegen die, welche sich hinter dem Recht verstecken aber eine menschenverachtende und ausbeuterische Schiene fahren finden wir gut! Wichtig ist es Anzugreifen! Diejenigen welche Leute aufgrund ihrer Herkunft einsperren und ausweisen, diejenigen die mit Ängsten Millionen verdienen und von Unglück profitieren können mit solchen direkten Aktionen aus der Anonymität geholt werden. Die Stille in der sie ihre Scheisse durchführen können wird durch ein Klirren gestört. Das ist gut so!

Der Staat will nun an diesen 18 angeklagten Menschen ein Exempel statuieren. Extrem hohe Strafen werden von der Staatsanwaltschaft gefordert. Das Gericht ist befangen und es scheint bereits vor dem Prozess klar zu sein wie der rechte Richter entscheiden wird. Dagegen halten wir mit unserer Solidarität! Wir solidarisieren uns mit den Angeklagten, wir fordern Freiheit für alle politischen Gefangenen!

Wir wünschen den 18 weiterhin viel Kraft! Und eins könnt ihr euch sicher sein: Nicht nur bei einer Verurteilung wird der Staat auch weiterhin unsere Wut spüren!

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Freiheit für Max Zirngast!

Während in Berlin in diesen Tagen tausende gegen Erdogan protestieren und sich auch aus der Schweiz viele am breiten Protest beteiligen, haben wir heute morgen in vielen Trams Plakate aufgehängt.

Nicht nur Deutschland hat enge wirtschaftliche und politische Beziehungen zur Türkei, auch die Schweiz ist Erdogan bei der Unterdrückung der Bevölkerung und beim Ausbau seines faschistoiden Staatsapparat durch (indirekte) Waffenexporte behilflich.

Erdogan verfolgt Oppositionelle, unterdrückt Minderheiten und geht rigoros gegen staatskritische Medien vor. So wurde, als ein Beispiel von vielen, Max Zirngast vor zwei Wochen mit der Begründung der „Terrorpropaganda“ verhaftet und sitzt seitdem in Haft.

Unsere Genoss*innen in der Türkei und in Rojava kämpfen gegen das Regime Erdogans. Wir kämpfen in Bern wie in Berlin gegen Erdogan. Wir sind durch die Distanz getrennt doch durch den Kampf vereint!

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Erdogan not welcome – Vereint und konzentriert weiterkämpfen!

Erdogans Staatsbesuch liegt hinter uns. Die linksradikale und revolutionäre Bewegung führte eine gute Mobilisierungskampagne mit vielen Aktionen. Es konnte an den gesetzten Massstäben der Fight4Afrin Kampagne angesetzt werden. Auf der Strasse und am Tag des Geschehens zeigte sich jedoch eine Schwäche unsere Bewegung. Entgegen unseren Erwartungen fielen die Proteste gegen den richtungsweisenden Staatsbesuch in Deutschland schwach aus. Lediglich einige tausend Menschen kamen zu den gross moblisierten Veranstaltungen. In Anbetracht wen Deutschland da zum Staatsbesuch eingelanden hatte, sind ein paar tausend Gegendemonstrant*innen leider bei Weitem nicht ausreichend.

Eine etwas besser Billanz können wir für die schweizweite Mobilisierung ziehen. Viele Genoss*innen aus unterschiedlichen Städten der Schweiz nahmen den Weg auf sich und fanden sich in Berlin und Köln ein. Eine positionsübergreifende Mobilisierungskampagne (unterstützt von: Revolutionärem Aufbau Schweiz, JRG, RJZ, Solibündnis f. Rojava Basel, Rote Hilfe International) mit starkem lokalem Fokus kann als einen der Punkte gesehen werden, welche zur guten Mobilisieurng in der Schweiz führten. Unsere Mobilisierung knüpfte an die erfolgreiche Afrin Kampagne an, welche bereits Anfang des Jahres die Verantwortung hiesiger Unternehmen und Regierungen thematisierte.

Genau da sollten wir nun also verstärkt ansetzen und/oder weiterarbeiten. Unser Feind ist nicht nur der faschistische Türkische Staat unter Erdogan, unser Feind sitzt ebenso im Bundeshaus und im deutschen Bundestag. Waffenexporte und Profitmacherei mit der Türkei führen in Syrien und den kurdischen Gebieten in der Türkei, Iran und Irak zu Elend und Tod. Die beste internationale Solidarität ist, wenn wir dort wo wir leben aktiv werden und handeln. Unser Protest kann auch bei Grossereignissen wie einem Staatsbesuch nur so stark sein wie die lokalen Strukturen es zulassen. Kämpfen wir also vermehrt gegen Spaltung und Dogmatismus und setzten anstelle abgeschotteter Szenepolitik kollektiven Widerstand gegen dieses Tod bringende System. Der mangelhafte Widerstand in Berlin und Köln zeigt uns, dass wir noch einen weiten Weg vor uns haben. Konzentrieren wir unsere Kräfte um gegen den Feind aktiv zu werden. Legen wir den Fokus weg von individuellen Bedürfnissen, hin zu einer gemeinschaftlichen, solidarischen Lebensweise im Widerstand!

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No Cop Zone – Für mehr polizeifreie Räume!

Wir haben uns an der Aktion „Für mehr polizeifreie Räume“ im Raum Reitschule/Schützenmatte beteiligt. Hier das Video und Communiqué zur erfolgreichen Aktion:

Medienmitteilung 23.09.18, „No Cop Zone“ Aktion bei der Reitschule

In der Nacht vom 22.09 auf den 23.09 haben wir uns kollektiv den Raum Schützenmatte und Umgebung angeeignet. Die Aktion richtet sich klar gegen die erhöhte Polizeipräsenz und soll als eine Antwort auf die Polizeigewalt vom 1. September verstanden werden.

Aktion 1:
Bei der Wand an der Strasse Richtung Bierhübeli wurde gross und farbig:
„Üsi Stadt, üsi Quartier“ hinterlassen.

Aktion 2:
Am Brückenpfeiler haben wir die klare Botschaft „You are now entering free reit“ angebracht.

Aktion 3:
Unter der Brücke wurden aus Solidarität mit allen Verletzten des gewaltvollen Einsatzes am 1. September verschiedene Graffitis gesprüht.

Aktion 4: Auf Seite der Schützenmatte wurde über die ganze Breite eine Rote Linie an den Boden gemalt. Die rote Linie verdeutlicht, dass wir die Polizei bei Übertreten dieser Linie nicht mehr in Ruhe lassen werden. Wenn die Polizei diese Linie übertritt, tut sie dies auf eigene Gefahr.

Aktion 5:
Rund um die Reitschule wurden Plakate gekleistert, die erklären, warum wir polizeifreie Räume wollen und brauchen.

Während allen Aktionen wurden Flyer mit dem unten angehängten Text verteilt. Die Aktionen stiessen auf grosse Sympathie.

Die Polizei fuhr rund 30 Minuten nach dem Start der Aktionen mit einem grösseren Aufgebot auf. Ein Wasserwerfer wurde beim Bahnhof platziert, zudem wurden die Strassen, die in die Stadt führen in einiger Entfernung zur Reitschule präventiv abgeriegelt. Hätte die Polizei erneut eine Konfrontation gesucht, wären wir zur Selbstverteidigung bereit gewesen.

In eigener Sache:
Während der Aktion beim Bierhübeli näherte sich ein Auto gefährlich schnell der Aktionsgruppe. Da wir schon in der Vergangenheit leider die Erfahrung machen mussten, dass autofahrende Menschen ohne Skrupel in Menschenmengen hineinfuhren, waren wir gezwungen, das Auto aufzuhalten, um uns somit zu schützen. Dadurch ging leider die Windschutzscheibe kaputt. Es war nicht unsere Absicht, unbeteiligte Menschen auf diese Art und Weise zu beschädigen, dennoch mussten wir in dem Moment den Schutz der Menschen dem Schutz des Gegenstandes vorziehen.

Üsi Stadt – üsi Quartier!

Solidarität mit allen Verletzten des 1.September!

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Auf nach Berlin – Dem Krieg kein ruhiges Hinterland! Erdogan angreifen!

Am 28. und 29. September kommt Erdogan für einen Staatsbesuch nach Berlin.
Sorgen wir dafür dass sein Besuch für ihn zum Fiasko wird!

Den diktatorischen Präsidenten auf seinem Staatsbesuch mit militärischen Ehren zu empfangen ist ein weiterer Beweis der Rückendeckung die die EU dem Erdogan-Regime gewährt. Die türkische Regierung begeht täglich Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen. Da jedoch für die Herrschenden Handelsbeziehungen mehr zählen als Menschen, hält Deutschland und die EU am millionenschweren Flüchtlingsdeal fest und sichert zudem Unterstützung gegen den Fall der türkischen Lira an.
Auch die Schweiz gibt sich offiziell gerne „kritisch“ gegenüber der Situation in der Türkei. Da in der Türkei für die Schweizer Wirtschaft jedoch fette Profite warten, lockert die Schweiz die Exportbestimmungen für Kriegsmaterial und stellt sich einmal mehr auf die Seite der Waffenlobby.

Gründe um auf die Strasse zu gehen gibt es viele!

– Massenrepression gegen jegliche Opposition

– Unterstützung islamistischer Banden im syrischen Bürgerkrieg

– Militärische Aggressionen gegen Rojava und Kandil

– Unterstützung und Entwicklung von islamistischen, patriarchalen und chauvinistische Positionen

– Verfolgung der Opposition im In- und Ausland

Stellen wir dieser Politik von Erdogan und Konsorten unseren kollektiven Widerstand entgegen! Zeigen wir unsere internationale Solidarität, indem wir die Verantwortlichen vor Ort angehen und den Kampfgeist der kurdischen Guerilla auch in Europa aufleben lassen! Gehen wir gemeinsam gegen Erdogan auf die Strasse und zeigen wir unsere Solidarität mit der kurdischen und türkischen Freiheitsbewegung und der Guerilla!

Widerstand bedeutet Leben! Berxwedan Jîyan e
Frauen, Leben, Freiheit! Jin, Jiyan, Azadi!

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Keine Polizei ist auch eine Lösung!

In der Nacht von vergangenem Samstag auf Sonntag kam es wieder einmal zu Provokationen und Gewaltausbrüchen auf Seiten der Polizei Bern.

Vergangene Nacht kam es in Bern erneut zu einer Gewalteskalation durch die Polizei.
Gestern Abend patroullierten die Bullen konstant auf dem Gebiet Schützenmatte und Vorplatz. Das dies keine gute Idee ist, wussten sie scheinbar selber, so waren bereits Bullen in Vollmontur über Stunden im Bollwerk am warten. Das Ziel der Bullen war ganz klar, eine Provokation soll zur Eskalation führen.
Zahlreiche Jugendliche formierten sich um ca. 23Uhr und konnten die patroullierenden Bullen vom Platz weisen. Geschlossen und mit Sprechchören wurde den Bullen klar gemacht, dass sie hier nicht erwünscht sind.
Als Reaktion darauf zogen kurze Zeit später schiesswütige Bullen in Vollmontur auf. Unverzüglich wurde auf die ausgelassen feiernde Menge auf dem Vorplatz geschossen. Die Menge reagierte mit dem was zur Hand war. So kam eine Antwort auf die Polizeiaggressivität mittels Flaschen und Steinen. Stundenlanges belagern, abschiessen von Unbeteiligten, zahlreichen verletzten Reitschulbesucher*innen, einige leicht verletzte Bullen und Tränengaseinsatz zogen sich durch die Nacht.
Für uns ist klar, die Bullen setzten die Gewalt ein um eine Eskalation zu erzielen. Denn ihnen wie uns ist auch klar, dass die Schützenmatte ein umkämpfter Ort ist, dies wird sich auch durch geplante Belebungen nicht ändern. Die neue Stufe der Polizeigewalt, welche auch Unbeteiligte mit Gummigeschossen anvisiert und abschiesst braucht unsere kollektive Antwort!

Allen von der Staatsgewalt Betroffenen wünschen wir gute Genesung und viel Mut!

Autonome Räume erkämpfen & verteidigen!

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Demo „Marsch für s’Läbe Stoppe“

Demo am 15. September, 14:45 Uhr, Bahnhofplatz Bern

Am 15. September will ein Zusammenschluss von verschiedenen fundamentalistischen Organisationen zum zweiten Mal einen „Marsch fürs Läbe“ auf dem Bundesplatz durchführen, um ihre Propaganda gegen Abtreibungen in die Öffentlichkeit zu tragen. Die Organisationen hinter dem Marsch sind europaweit vernetzt und haben in anderen Ländern Verbindungen zu rechtsradikalen Gruppen wie beispielsweise der AfD oder der Identitären Bewegung, die sich alle im Antifeminismus vereinen. Der Marsch fürs Leben setzt auf veraltete Frauen*- und Geschlechterrollen, fernab jeglicher Selbstbestimmung. Frauen* sollen unterwürfige Gebärmaschinen sein, lesbische, schwule, bi sowie trans* Menschen werden als krankhaft angesehen und sollen wegtherapiert werden.

Wo immer der Marsch fürs Läbe in den vergangenen Jahren auftrat, wurde dieser von Gegenaktionen begleitet und gestört. Auch dieses Jahr wollen wir den Aufmarsch der Fundis nicht unbeantwortet lassen. Für uns ist der Kampf gegen die fundamentalistischen Werte stets verbunden mit einem Bestreben für eine emanzipatorische Welt, in der die Diversität der Menschen und deren Lebensweisen ein wichtiger Teil ist. Eine Welt, in der man selbstbestimmt und kollektiv organisiert leben kann.

Deswegen rufen wir am 15. September in Bern zu einer lauten, kreativen und breiten Gegendemonstration auf, mit dem Ziel ein hör- und sichtbares Zeichen zu setzen. Dazu haben wir einige Vorschläge von Dingen, die man mitnehmen kann um Lärm zu erzeugen, zu stören oder eine sichtbare Botschaft zu hinterlassen:

Pfannendeckel – Pfannen mit Stock – Trillerpfeifen – Musikinstrumente – Wasserballone – Glitzerballone – Wasserpistolen – Wecker – Megafon – Kreide – Druckhorn – Papierflugzeuge – Transpis – Schilder – Fahnen (Aber Parteifahnen finden wir doof) – Flyer – und noch vieles mehr…

-> nicht vergessen: der Lärm ist auch für uns laut, deshalb: Oropax! 🙂

Es wird auch ein Antirep und Kinderbetreuung geben, weitere Infos werden folgen.

Die Kämpfe gegen christlichen Fundamentalismus finden während dem ganzen Jahr auf alle möglichen Arten statt. Wir solidarisieren uns mit den verschiedenen Gegenprotesten, die in den nächsten Monaten gegen solche Märsche demonstrieren werden!

Mehr Infos auf https://bernstelltsichqueer.noblogs.org/

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