Die Kämpfe der Welt waren heute für ein paar Stunden in den Strassen Berns präsent. Rund 500 Menschen nahmen an der „Revolutionäre Kämpfe verbinden“ Demo teil. Wir solidarisieren uns mit der rebellischen Bevölkerung rund um den Globus. Wir zeigten auf, dass die Schweiz an vielen dieser ausbeuterischen Verhältnisse und prekären Lebensbedingungen Mitverantwortung trägt.

DSC_8186

Lautstark, unbewilligt und selbstbestimmt zogen wir am vorweihnachtlich Verkaufssamstag durch die Hauptgassen. Es wurden Reden gehalten zu dem eindrücklichen Widerstand in Rojava, zur Lage in Chile, zu dem einjährigen GiletsJaunes Jubiläum und auch zur Situation der Feministin und Internationalistin Nekane, die wieder vom Spanischen Staat bedroht wird. Aus Solidarität mit der widerständigen Bevölkerung in Bolivien und gegen den rechten Putsch der dort gerade stattfand wurde beim Münsterplatz ein Transparent gehängt. Hunderte Broschüren mit Texten zu Algerien, Griechenland, Iran, Irak, Libanon, HongKong, GiletJaunes und der Rolle der Schweiz in der globalen Ausbeutungsmaschine konnten verteilt werden.

Die anarchistischen Kämpfe in Exarchia und in Indonesien, sowie die Zapatists/EZLN und die kämpfenden Guerillas PKK, sowie für die Selbstverteidigungseinheiten YPG/YPJ in Nordsyrien wurden auf schönen Transparenten präsent gehalten.

Die verschiedenen Kämpfe überall auf der Welt bewegen zurzeit viele Menschen, dies konnten wir auch auf den Gassen spüren. Es gab viele positive Rückmeldungen. Gebannt blicken wir zu den verschiedenen Brennpunkte weltweit, wir lernen von ihnen und wir greifen die Verantwortlichen hier an. So können wir uns solidarisieren und unsere revolutionäre Verantwortung warnehmen.