Jun
22
Sa
Basel bleibt Nazifrei – 22. Juni 2019
Jun 22 um 14:00 – 15:00

Die Demonstration baselnazifrei vom 24. November 2018 liegt nun schon ein halbes Jahr zurück. Sie wird als ein starkes Zeichen gegen Faschismus und rechte Hetze im Gedächtnis bleiben. Dank dem entschlossenen Widerstand von fast 2’000 Menschen konnte verhindert werden, dass der öffentliche Raum als Bühne für Nazi-Propaganda genutzt wurde. Um dieses Ziel zu erreichen, mussten sich die Demonstrierenden über die Weisungen der Polizei hinwegsetzen. Denn diese hatte der rechtsextremen PNOS eine Kundgebung auf dem Messeplatz bewilligt, während sie die Gegenveranstaltung nur an einem weit entfernten Ort erlaubte.

Monate später dringen Polizist*innen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Basel frühmorgens in zahlreiche Wohnungen ein. Das Ziel: Verschiedene Einzelpersonen, denen vorgeworfen wird, an diesem Tag gegen die PNOS auf der Strasse gewesen zu sein. Innerhalb weniger Wochen kommt es in Basel und anderen Kantonen zu über zwanzig solcher Hausdurchsuchungen und zu Festnahmen. Manche werden bis zu 48 Stunden auf der Polizeistation behalten – die beantragte Untersuchungshaft wird vom Zwangsmassnahmengericht aber abgelehnt. Auffallend ist auch, dass ausländische Verhaftete auf dem Posten zusätzlichen Schikanen ausgesetzt waren, wie z.B. rassistischen Beleidigungen.

Die Vorwürfe sind bei vielen eher unbedeutend: Das halten eines Transpis an einer unbewilligten Demonstration ist offenbar für die Staatsanwaltschaft Grund genug für eine Hausdurchsuchung. Anderen wird vorgeworfen, in tätliche Auseinandersetzungen mit Neonazis verwickelt gewesen zu sein, oder an der Eskalation mit der Polizei beteiligt gewesen zu sein. Diese Eskalation erfolgte erst, nachdem seitens der Basler Polizei wieder einmal ein exemplarischer Gummischrot-Einsatz ausgeführt wurde. [1] Geschossen wurde willkürlich und aus geringer Distanz, sowie auf Kopfhöhe. Dabei wurden durch das Gummischrot mehrere Personen am Auge verletzt, eine davon so schwer, dass sie möglicherweise ein Leben lang geschädigt bleiben wird.

Mittels umfangreicher Videoaufnahmen und anhand von beschlagnahmten Kleidungsstücken versucht die Staatsanwaltschaft nun mit grosser Energie die linken Demonstrant*innen mit Strafverfahren einzudecken.

Wir sehen diese Verfahren als klaren Einschüchterungsversuch und als politisches Zeichen seitens der Staatsanwaltschaft Basel: die grosse antifaschistische Mobilisierung vom 24. November soll kriminalisiert werden. Das passt in eine seit einigen Jahren verschärfte Praxis gegen soziale Bewegungen. [2] Die Repression trifft nun Einzelne, aber gemeint sind alle, die damals auf der Strasse engagiert waren, um den Neonazis die Plattform zu nehmen. Wir solidarisieren uns mit den von dieser Repression betroffenen Menschen, unabhängig der vorgebrachten Vorwürfe.

Die Ereignisse der letzten Monate (“Ku-Klux-Klan”-Auftritt und “Combat 18” in Schwyz, die Ergebnisse der Europawahlen oder die rechtsextreme Basler Chat-Gruppe mit Schusswaffen und “Ausrottungs”-Phantasien [3]) zeigen, dass es gerade jetzt sehr wichtig ist, eine entschlossene Antwort auf rechtsextreme Umtriebe zu haben.

Lasst uns deshalb am 22. Juni gemeinsam auf die Strasse gehen, um den antifaschistischen Widerstand zu stärken und uns gegen die Kriminalisierung von baselnazifrei zu stellen. Basel bleibt dabei: Kein Platz für Nazis!

DEMO: Samstag, 22. Juni 2019, 14:00 Uhr, De-Wette Park, Basel

Jun
27
Do
Solidemo Brunnmattstrasse @ Loryplatz Bern
Jun 27 um 18:00 – 20:00

Am 19. Juni wurde die neuste Besetzung in Bern durch ein Grossaufgebot der Polizei geräumt. Zehn Tage lang wurde das Quartier durch das Projekt belebt. Viele Anwohner*innen solidarisierten sich öffentlich und kamen beispielsweise mit eigenen Ideen oder auf einen Besuch vorbei. Nun steht das Haus wieder leer. Wir wollen keine Stadt der leeren Häuser, Büros, Formel-E und Luxusbauten. Deswegen rufen wir am kommenden Donnerstag um 18 Uhr auf dem Loryplatz zu einer bunten und lauten Solidemo auf. Erzählt es euren Freund*innen, der Familie und allen, die ihr kennt zwischen Jung und Alt.
Die Häuser denen, die sie beleben.

https://barrikade.info/article/2393

Sep
7
Sa
Demo: Rojava verteidigen! Dem Krieg kein ruhiges Hinterland! @ Basel
Sep 7 um 15:00 – 16:00

In Rojava wurde erfolgreich gegen den IS gekämpft. Die Bevölkerung konnte zu weiten Teilen vom imperialistischen Stellvertreterkrieg verschont werden. Dies forderte tausende Menschenleben. Menschen welche kämpften, damit Millionen nicht ermordet werden oder flüchten müssen. Ein neues Gesellschaftsmodell wird gerade entwickelt. Frauenbefreiung und Rücksicht auf die Umwelt sind Bestandteile der demokratischen Konföderation. Vieles Entwickelt sich, vieles ist im Entstehen.

Nun steht Rojava der nächste Krieg bevor. Der Aggressor Türkei will nach Rojava einmarschieren. Lassen wir dies nicht zu. Rojava ist in Basel, Rojava ist überall!

Unterstützen wir die Bevölkerung Nordsyriens in ihrem Kampf gegen die drohende Türkische Invasion!

Sep
20
Fr
¡!¡ Soliparty !¡! @ Reitschule, Bern
Sep 20 um 21:00 – 22:00

Soliparty für Solikohle – Damit wir Gasmasken nach Bakur schicken!

 

Sep
21
Sa
Queerfeministische Demo und Aktionstag @ Bern
Sep 21 um 15:00 – 20:00

Raum schaffen – Platz nehmen – das Patriarchat von der Strasse fegenRetour ligne automatique
Raum schaffen – Platz nehmen – für ein solidarisches Zusammenleben

Es ist eine bewegte Zeit. Überall regt sich der Widerstand. Nehmen wir als Beispiel die Demonstrationen im Herbst 2018 gegen Bolsonaro, bei welchen tausende Frauen* und queere Menschen auf brasiliens Strassen gingen. Oder die konstanten Proteste aufgrund der über tausend verschwundenen, ermordeten indigenen Frauen* aus Nordamerika. Oder der Women’s March am 19. Januar in den USA und Kanada und der Frauen*streik am 14. Juni in der Schweiz, bei welchem über 500’000 Menschen landesweit protestierten. Ein weiteres lokales Beispiel ist das erste queerfeministische Hip-Hop Festival in Europa, welches in Bern stattgefunden hat. Oder die Demonstration „Remember Stonewall“ am 29. Juni in Basel, die an die Stonewall Krawalle (1969) erinnerte. Weltweit gab es diesen Sommer diverse Prides wie in Südkorea (70’000) und Madrid (400’000). Weitere werden folgen: im Oktober in Taiwan, bei welcher erwartet wird, dass sie die grösste asienweit sein wird und in Rio de Janeiro (1,2 Millionen Menschen jährlich).

Diese Nachrichten und viele mehr zu lesen, geben uns Kraft, um dieses patriarchale System, welches uns alle auf unterschiedliche Weise unterdrückt, weiter zu bekämpfen.Retour ligne automatique
Dennoch brauchen wir weitere Momente des Starkseins, des Kämpfens. Und genau deswegen nehmen wir uns am 21. September um 15:00 in Bern die Strasse. Dies machen wir offen für alle ausser cis-Männer*. Erklärungen bezüglich dieser Formulierung und der gewählten Aktionsform und auch themenbezogene Texte werden im Verlauf der nächsten Zeit auf barrikade.info erscheinen.Retour ligne automatique
Nach der Demonstration wird es zudem ein Zusammensein geben, offen für alle Menschen. Haltet euch also so oder so diesen Samstagnachmittag frei.“

Sep
28
Sa
Für ein Klima des Wandels! Auf in eine postkapitalisitsche Gesellschaft! @ Bern
Sep 28 um 14:00 – 15:00

Die Produktionsweise im Kapitalismus ist verantwortlich für die Klimaveränderung. Solange für Profit statt für Bedürfnisse produziert wird, wird sich nichts an der Klimakatastrophe ändern.

Individuelles Konsumverhalten oder Konzernverantwortung sind zwar schöne Vorstellungen – Jedoch nicht mehr als einen kleinen Tropfen auf den längst überhitzten Atomreaktor.

Es braucht keine neuen Ventilatoren, kein weissen der Gewächshausscheiben. Wir wollen Glasbruch im Gewächshaus.. Wir wollen eine Produktion welche sich an den Bedürfnissen orientiert. Wir wollen langlebige Produkte, statt Verschleiss und Konsumwahn. Wir wollen dezentrale Energieproduktion und ein radikaler Bruch mit den herrschenden Verhältnisse. Verhätnisse welche so viel unsinnigen Verkehr, Verschleiss, Ausbeutung, Vernutzung, Lebenszeitminderung, Zerstörung… mit sich bringen.

Wir wollen eine organisierte Bedarfswirtschaft in einer anarchistischen Gesellschaft! Eure Enkel*innenkinder werden es euch bestätigen, dafür lohnte es sich zu kämpfen!

Okt
5
Sa
Demo: Solidarität statt Rassismus @ Helvetiaplatz, Zürich
Okt 5 um 16:00

5. Oktober 16:00 Uhr auf dem Helvetiaplatz ZH

—> Das Mittelmeer ist ein Massengrab, das täglich mit frischen Leichen gefüllt wird.

— > Libyen ist ein Freiluftgefängnis mit Freipass für Sklaverei, sexuelle Ausbeutung und Erpressung der dort gestrandeten.

— > Europa mauert sich ein und kriminalisiert Aktivist*Innen, die Menschen in Seenot retten.

— > Die Schweizer Asylzentren sind isolierte Bunker, in denen ein immer repressiveres Klima herrscht.

Die Gründe, warum sich Menschen auf die Flucht begeben, sind vielfältig: Überfischung der Meere vor den afrikanischen Küsten; Vergiftung der fruchtbaren Böden durch den Abbau von Mineralien; die extreme Klimaveränderung; Korruption, Folter und sexuelle Ausbeutung oder aber auch einfach Krieg.
Dies alles sind massgeblich Folgen der Politik Imperialistischer Staaten. Gerade heute, wo sich der Kapitalismus in einer tiefen strukturellen Krise befindet und die Profite schwinden, setzten diese Staaten ihre jeweiligen ökonomischen Interessen immer aggressiver durch. Vermehrt auch mit militärischen Mitteln.
Gleichzeitig nutzen rechte und rechtsextreme Parteien die Perspektivlosigkeit des Kapitalismus in ganz Europa aus und erstarken zunehmend. Menschen werden gegeneinander ausgespielt. Migrant*innen werden als Feindbilder aufgebaut und müssen als Sündenböcke für die herrschende Misere herhalten.
Wehren wir uns gegen diese menschenverachrtende Politik.
Gemeinsam auf die Strasse gegen Rassismus und reaktionäre Hetze!
Für eine solidarische Gessellschaft!

Zeigen wir, dass wir für eine fortschrittliche Gesellschaft kämpfen! Komm mit uns an die Demo am 5. Oktober 2019 um 16 Uhr auf dem Helvetiaplatz Zürich!

Okt
11
Fr
Rojava Solidemo Bern @ Bahnhofplatz bern
Okt 11 um 18:00 – 19:00

Spontankundgebung nach dem Kriegsbeginn. Rojava verteidigen, heisst auch in der Schweiz laut werden und kämpfen! Die EU, Russland und die USA haben dem Diktator Erdogan grünes Licht zum morden gegeben. Erdogans Staatsterror trifft einmal mehr die Kurdische Bevölkerung! Zeigen wir uns solidarisch, jetzt & hier!

Stoppt den Krieg!

Schweizer Waffen schweizer Geld, morden mit in aller Welt!

Kill Erdogan!

 

Okt
12
Sa
Rojava Demo Zürich
Okt 12 um 15:00 – 16:00

Demo für Rojava, 15Uhr Helvetiaplatz Zürich

Okt
19
Sa
Demo Faschismus bekämpfen – Rojava verteidigen @ Grosse Schanze Bern
Okt 19 um 15:00
Jan
3
Fr
AntiWEF Winterquartier // Bern @ Reitschule, Bern, Kino & Tojo
Jan 3 um 20:00 – Jan 5 um 18:00

Auch 2020 startet mit dem ANTI-WEF Widerstand! Während sich die Herrschenden zum 50. mal zum Weltwirtschaftsforum treffen, setzen wir ein Zeichen des Widerstandes.

3. – 5.1.2020 beim Winterquartier in Bern

18. Januar 2020 – Demo gegen das Weltwirtschaftstreffen, Bern, 15 Uhr

Kämpfe müssen ausgetragen werden. Ohne Kampf keine Befreiung. Ohne Befreiung kein schönes Leben!

Jan
18
Sa
Anti-WEF Demo Bern @ Bern
Jan 18 um 14:00 – Jan 19 um 03:00

Auch im 2020 wird es eine revolutionäre ANTI-WEF Demo in Bern geben! Merkt euch das Datum vor, mehr Infos folgen.