Kalender

Mrz
17
So
MRGA Infoveranstaltung @ Fabrikool
Mrz 17 um 18:00 – 20:00

„Make Rojava Green Again“ ist eine Kampagne zur ökologischen Unterstützung in Rojava. Dazu werden Genoss*innen der Kampagne vorbeikommen und Informieren

17.März 2019, 18Uhr, Infoladen Furia, Fabrikstrasse 16, 3012 Bern

Mrz
30
Sa
Infoveranstaltung zur Quartierorganisierung in Milano @ Osterhasen
Mrz 30 um 19:00 – 21:45

Seit einigen Jahren versuchen Genoss*innen in Milano die Nachbarschaften zu unterstüzten und zusammen politische Kämpfe gegen die Gentrifizierung zu führen. Besetzungen, Verhinderungen von Räumungen, Diskussionen, Hilfestelle etc. vieles wurde entwickelt und brachte die Menschen näher zusammen. Daraus entsteht eine Stärke, welche nun auch der Staat auf den Plan rief. Am 13.12.2018 führte die Polizei eine grossangelegte Aktion gegen die Nachbarschaftsvernetzung im Giambellino Quartier durch.

Die Genoss*innen werden über die Nachbarschaftsorganisierung, Probleme & Ziele sowie die eingetroffene Repression und ihrem Umgang damit berichten! Vorbeikommen lohnt sich!

30. März 2019, 19Uhr, Ostermundigen, Osterhasen, Bernstrasse 29, 3072 Bern

Apr
28
So
Demo für ein lebendiges Fabrikool
Apr 28 um 15:00 – 16:00

Das seit mehr als 15 Jahren leerstehende Haus an der Fabrikstrasse wurde vor 2 Jahren besetzt, um einen offenen emanzipatorischen Ort zu schaffen. Das Haus wird seit daher mit viel Energie, Herzblut und Liebe zum Detail selber umgebaut. Auf Befehl von Herr Keller des Amt für Grundstücke und Gebäude des Kantons Bern sollen die Besetzer am 30.04 das Haus verlassen. Dagegen wehren wir uns!

Der Streit rund um das Fabrikool Gebäude geht weiter.

Am 28.04 rufen wir zu einer grosse Demo durchs Quartier

  • 13 Uhr : Zusammen basteln und Transpi für die Demo malen – Beim Fabrikool
  • 15 Uhr : Demostart. Treffpunkt beim Fabrikool
  • 18 Uhr : Leckeres essen, trinken und feiern!
Apr
30
Di
Velodemo fürs Fabrikool – 30.04 – 18uhr
Apr 30 um 18:00 – 19:00
Zusätzlich rufen wir auch schon für eine Velodemo am 30.04 auf (letzter „legaler Tag vom Fabrikool“).

Dort werden wir vom Fabrikool zum Amt für Grundstücke und Gebäude des Kantons Bern, sowie zum Architekturbüro von Hebeisen und Vater fahren.


Treffpunkt 18 Uhr vor dem Fabrikool, Fabrikstrasse, Länggasse

Mai
1
Mi
Revolutionärer 1. Mai in Bern
Mai 1 um 15:00 – 16:00

Kämpfe verbinden, Unterdrückung überwinden!
Im Rahmen der diesjährigen revolutionären 1. Mai Kampagne setzen wir uns mit aktuellen
Kämpfen auseinander. Wir wollen uns über sie informieren, sie verstehen, aus ihnen lernen und versuchen, sie miteinander zu verbinden.

Alle Veranstaltungen im Überblick:

  • 1. Mai, 14;00, Rosengarten Bern – Spiel, Spass und Basteln für die Demo mit den Roten Falken.
  • 1. Mai, 15:45, Rosengarten Bern – Besammlung für die revolutionäre 1. Mai Demo
  • 1. Mai, ab 18:00, Schützenhaus Bern – Konzerte, Essen und Bar
  • 3. Mai, 19:00, Gaskessel Bern – Podiumsdiskussion zum „Klimastreik“
  • 5. Mai, 15:00, Kino Reitschule – Input & Diskussion zur „Gelbwestenbewegung“
  • 9. Mai, 19:00, Frauenraum Bern – Input & Diskussion zum „Frauen*streik“
  • 11. Mai, 15:00, Ort Gaskessel Bern – Diskussionsnachmittag zu „Aufgaben der
    Revolutionär*Innen bei Massenprotesten, deren Entstehung und Organisierung“

Kämpfe verbinden, Unterdrückung überwinden!

Zurzeit ist einiges in Bewegung – weltweit, europaweit und auch in der Schweiz:

- Ende Oktober 2018 entstand in Frankreich die sogenannte „Gelbwestenbewegung“, welche seit ihrem Anfang fast jedes Wochenende ihren Widerstand auf die Strassen trägt. Ihre Forderungen und Aktionsformen sind divers; mithilfe von Strassenblockaden, Massendemonstrationen und militanten Aktionen konnten sie, von unten, die Mächtigen das Fürchten lehren.

- Die Forderung nach mehr Umweltschutz entwickelte sich zu Beginn des Jahres zum weltweiten „Klimastreik“. Dieser wurde und wird vor allem von Schüler*innen in ihren jeweiligen Städten organisiert und mit Demonstrationen sichtbar gemacht. Die Bewegung schaffte es innerhalb weniger Wochen, weltweit über hunderttausend Menschen zu mobilisieren und entfachte somit den Diskurs über Umweltzerstörung neu.

- Vor knapp 30 Jahren wurde der erste und bislang letzte „Frauenstreik“ in der Schweiz organisiert, um die in der Verfassung verankerte aber nie umgesetzte Gleichstellung der Geschlechter zu erzwingen. Nun wird seit einem Jahr ein neuer „Frauen*streik“ organisiert und geplant, der am 14. Juni stattfinden wird. Dieser fordert die überfällige Gleichstellung aller Geschlechter und setzt den nötigen Kampf für diskriminierungsfreies Zusammenleben fort.

Diese Kämpfe haben eines gemeinsam: Sie entstanden aus einer geteilten Unzufriedenheit mit dem Status quo. Sei es die französische Krankenpflegerin, die sich das Benzin nicht mehr leisten kann. Sei es der deutsche Gymnasiast, der sich um die Zukunft der Erde sorgt. Sei es die schweizer Informatikerin, die auch nach 100 Jahren Frauenkampf nicht gleichberechtigt ist. Sie alle sind wütend und kämpfen für eine bessere Zukunft. Dieser Kampf ist notwendiger denn je! Denn unsere Lebensgrundlage, die Natur, wird zunehmend zerstört, die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich stetig weiter. Dies überrascht jedoch keineswegs, denn die kapitalistische Wirtschaft und ihre Produktionsweise funktionieren nach den Gesetzen des ewigen Wachstums, der Konkurrenz, des Eigentums und der Ausbeutung. Konkret bedeutet dies: Überstunden, Stress, wenig bis kein Geld am Ende des Monats, psychische Belastung, Working Poor – die Liste ist lang – all das nur, um die Profitrate der Unternehmen zu steigern. Unsere Arbeit vermehrt das Kapital der Unternehmer*innen, das wiederum in unsere Ausbeutung investiert wird: Unsere Armut ist ihr Gewinn! Dass diese Produktionsweise auf Dauer nicht in Frieden und Freiheit für alle enden kann, ist logisch. Der verschwenderische Umgang mit dieser Erde, um durch ungebremstes Wachstum immer mehr Gewinn zu erreichen, ist nur für kurze Zeit und durch irreparable Umweltzerstörung möglich. Der ständige Wettstreit bei der Arbeit, der Wohnungssuche, dem Studium und in allen anderen erdenklichen Bereichen macht uns zu egoistischen, empathielosen und burnoutgefährdeten Konkurrent*innen. Das fördert patriarchale Unterdrückungsmuster und verwehrt uns ein solidarisches Zusammenleben.

Der 1. Mai ist und bleibt ein Kampftag. Deswegen setzen wir uns während der diesjährigen revolutionären 1. Mai Kampagne mit aktuellen Kämpfen auseinander. Wir wollen uns über sie informieren, sie verstehen, aus ihnen lernen und versuchen, sie miteinander zu verbinden. Nur unsere gemeinsame Solidarität, die sich gegen die Interessen der Nation und des Kapitals stellt, kann dieser Unterdrückung ein Ende bereiten. Es liegt in unseren Händen, etwas zu ändern!

Mai
22
Mi
Solidarität mit Nekane – keine Auslieferungen an Folterstaat Spanien! @ Einvernahmezentrum Bundesanwaltschaft
Mai 22 um 10:00
Jun
14
Fr
Frauenstreik 14. Juni
Jun 14 ganztägig

Kopiert von anarchistisch.ch

Anarchistische Beteiligung am Frauen*streik

Am 14. Juni 2019 streiken Frauen* schweizweit. Angelehnt an den Frauen*streik 1991 und in Solidarität mit den Frauen*bewegungen auf der ganzen Welt, wird es auch in Bern einen vielfältigen Protesttag geben.

Unter anderem organisieren wir einen zentralen Anlauf- und Verweilpunkt, Aktionen, Veranstaltungen und vieles mehr. Gemeinsam wollen wir ein Zeichen gegen das Patriarchat setzten und das Anliegen der Frauen* im öffentlichen Raum sichtbar machen! Wenn du dich an der Organisation beteiligen willst oder eigene Ideen mit unserer Unterstützung verwirklichen möchtest, dann melde dich bei uns: agb@immerda.ch
Zudem findet am 4.5. um 15.00 Uhr ein offenes Treffen in der Reitschule statt. Dieses Treffen soll Raum bieten, um sich aktiv an der Organisation zu beteiligen.

Warum wir am 14. Juni 2019 streiken
Als Frauen* erleben wir auch heute noch tagtäglich und weltweit Unterdrückung und Benachteiligung aufgrund unseres Geschlechts. Beispiele dafür sind verbale, psychische oder physische Gewalt, die Ausbeutung im kapitalistischen System oder massive Lohnnachteile im Vergleich zu Männern*. Die vermeintliche Freiheit der Frauen* in der modernen Gesellschaft blendet die nach wie vor bestehende Unterdrückung durch das Patriarchat aus. Die Selbstoptimierung und angebliche Chancengleichheit führt dazu, dass von Frauen* nicht mehr “nur” erwartet wird Care-Arbeit zu leisten, sondern gleichzeitig auch noch zu studieren, erfolgreich im Beruf zu sein, Sport zu treiben, an ihrem Aussehen zu arbeiten sowie den sexuellen Rollenbildern zu entsprechen.

Organisieren wir uns!
Gegen die patriarchale Unterdrückung und den Rechtsrutsch haben sich in den letzten Monaten weltweit diverse Frauen*bewegungen formiert. Argentinien, Mexico, USA, Irland, Deutschland, Indien, Rojava sind nur einige der vielen Orte, wo sich der Widerstand gegen das Patriarchat offensiv organisiert hat. Diese Impulse wollen wir aufgreifen und uns zusammen mit allen Menschen, die von patriarchaler Unterdrückung betroffen sind, ein Zeichen setzen. Raus auf die Strasse und in den Frauen*streik am 14. Juni 2019!

anarchistisch.ch/frauenstreik