Jul
15
Fr
NoBorder Camp, Thessaloniki Griechenland @ Thessaloniki
Jul 15 – Jul 24 ganztägig

Der Neoliberalismus hat sich heute weltweit durchgesetzt. Es wird immer deutlicher, dass sich die kapitalistischen Verhältnisse auf diese Art zugespitzt und dass Nationalismus und das Patriarchat sich gleichzeitig verstärkt haben. Zäune und Grenzen werden sowohl im physischen Raum wie auch in den sozialen Beziehungen und entlang der Identitäten der Menschen errichtet. Trotz alledem produzieren die Bewegungen und grenzüberschreitenden Kämpfe der Migrant_innen ständig Brüche im System und ebnen den Weg in eine bisher unerforschte Welt.

Konkret vereinfachen zwischenstaatliche und überregionale Verträge die Zirkulation von Kapital und Waren. Sie liberalisieren weiter Märkte, befördern den Freihandel, schaffen Zollgrenzen ab und sichern das Recht auf Eigentum der Besitzenden ab. Gleichzeitig wird der vorige Gesellschaftsvertrag umgeworfen, der soziale Staat wird abgebaut und der neoliberale Staat nimmt die Rolle des Managers und Partners der Unternehmen an. Er erhält lediglich seine militärischen und repressiven Apparate, seine Exekutiv-, Gesetzgebungs- und Verwaltungsmacht aufrecht. Die sogenannte „unsichtbare Hand des Markts“ braucht diesen Staat; er erschließt und reguliert die Märkte. Parallel dazu nehmen patriarchale Verhältnisse, Rassismus und Faschismus zu und werden zur Unterwerfung und Kontrolle der Bevölkerung funktionalisiert.

Diese Prozesse wurden schon vor Beginn der aktuellen „Krise“ und werden auch weiterhin während ihres Verlaufs von sozialen Kämpfen in der Form von Riots, Aufständen, Kampagnen und Bewegungen grundlegend infrage gestellt. Beste Beispiele dafür sind der Aufstand in den Pariser Banlieues vom November und Dezember 2005, die Oaxaca Kommune 2006, der Aufstand vom Dezember 2008 in Griechenland, der Arabische Frühling 2011, die Indiganos-Bewegungen in Spanien und Griechenland 2011, die Riots in London 2011, die Occupy-Bewegung in den USA 2011 und 2012, die Gezi-Bewegung in Istanbul vom Juni 2013, der brasilianische Frühling von 2013, die Revolten in Bosnien und anderen Balkanländern in den Jahren 2013 und 2014.

Das globale wie lokale Kapital reagiert auf die aktuelle strukturelle Krise des Kapitalismus, die von den Einen als Überakkumulationskrise, von den Anderen als Produkt des Ungehorsams der Bevölkerung interpretiert wird, mit einer Doppelstrategie. Es errichtet und legitimiert den Ausnahmezustand und befördert den „Totalitarismus des 21. Jh.“, die totale Kontrolle der gesellschaftlichen Aktivitäten und der Naturverhältnisse, um sich so gegen die gesellschaftlichen Widerstände zu rüsten. Parallel dazu geht das Kapital in die Offensive. Es zwingt vor allem in den Ländern des globalen Südens großen Teilen der Bevölkerung eine verallgemeinerte Austerität auf, es dereguliert die Arbeitsbeziehungen und schließt die Menschen von den Gemeingütern (Commons) aus.

Darüber hinaus werden die neue kapitalistische Landnahme, der Landraub, die Ausbeutung der Naturressourcen, die Enteignung der Produktions- und Reproduktionsmittel vorangetrieben. Die kapitalistische Restrukturierung findet auch in den sozialen Beziehungen, den gesellschaftlichen Werten, der Sinngebung und den Kommunikationsweisen der Bevölkerung statt.

Diese Herrschaftsstrategie wird in den Ländern der kapitalistischen Peripherie (Naher Osten, Nordafrika) noch aggressiver verfolgt. Die Ausweitung der Militäroperationen und -interventionen der westlichen Allianz und anderer Kräfte (z.B. Russland) zerstört diese Gesellschaften auf Jahrzehnte und schafft die geeigneten Bedingungen für das Aufkommen politischer und anderer Bewegungen, die für absolutistische Herrschaftsweisen, die Militarisierung der Gesellschaften, das Patriarchat und religiösen Fundamentalismus einstehen. Auf diese Weise wird die Disziplinierung der lokalen Bevölkerung erreicht, die Transformation der sozialen Strukturen beschleunigt und die ungehemmte Warenzirkulation im Rahmen der Weltwirtschaft abgesichert.

Diese Strategie der Landnahme und des Raubs wurde die letzten Jahre in den Ländern des europäischen Südens über Austeritätsprogramme und in den Ländern des Arabischen Frühlings über Krieg, religiösen Fundamentalismus und die Retraditionalisierung der Geschlechterverhältnisse umgesetzt. In der Folge ist ein erheblicher Teil der Bevölkerung dieser Länder dazu gezwungen, sein Zuhause zu verlassen. Die Menschen, deren Umwelt und soziale Umgebung zerstört wurde, migrieren, überqueren Grenzen, Zäune, Stacheldraht, Flüsse, Meere, Minen und Polizei-Patrouillen. Sie werden von Menschen-Schmugglern ausgebeutet, in Internierungslager gesperrt und sind anschließend in den meisten Fällen dazu gezwungen, Arbeit zu suchen und das unter den schlimmsten Bedingungen (Schwarzarbeit, unbezahlte Arbeit). Einige Migrant_innen werden sogar in die Zwangsprostitution und den Menschen- und Organhandel getrieben. Oder sie bleiben arbeitslos und werden Teil der industriellen Reservearmee.

Während sich die kapitalistischen Verhältnisse zuspitzen, das Patriarchat und der Nationalismus immer weiter verstärken, schränken neu errichtete Zäune die Bewegungsfreiheit der Menschen ein. Aus den Trümmern der anhaltenden Krise erhebt sie die Festung Europa mit ihrer repressiven Politik des Polizeistaats, der Kontrolle, der Inhaftierung, der Abschiebungen, der Illegalisierung und Kriminalisierung der Migrant_innen. Die militärischen und Polizei-Operationen intensivieren sich, die NATO übernimmt eine zentrale Rolle, es wird künstlich in Migranten und Flüchtlinge unterschieden und die Internierungslager, Hot Spots und Abschiebelager werden in der Verwaltung der migrantischen Bevölkerung zur Regel.

Die Bewegung der Migrant_innen aus Afrika und Europa in Richtung Europa lässt all das jedoch nicht unverändert. Denn sie stellen die Grenzen, staatlichen und supra-staatlichen Politiken praktisch in Fragen. In den letzten Monaten haben Hunderttausende von Menschen die Grenzen überwunden und wurden dabei von einer breiten Solidaritätsbewegung unterstützt. Ihre Bewegung zeigt, dass sich ihr Einfallsreichtum, ihre Wünsche, sozialen Beziehungen und Träume nicht einsperren lassen, sondern die Macht haben, Grenzen und Zäune zu überwinden. Ihre Bewegung zeigt außerdem, dass die Gründe der Migration zumeist im komplexen Schnittfeld von Klassen-, Geschlechter-, nationaler, kultureller und religiöser Diskriminierung und Unterdrückung liegen.

Die zur Migration gezwungenen Menschen entwickeln Überlebensstrategien, neue Fähigkeiten und Beziehungen zu und mit anderen Migrant_innen, aber auch Netzwerke mit denen, die zurückbleiben. Daher halten wir die Ansicht, dass Staat, Kapital, Patriarchat und Rassismus die Menschen vollkommen beherrschen und dass die Migrant_innen einfach bloß hilfe-, mitleids- und rettungsbedürfte Opfer seien, für falsch. Sie unterwerfen sich nicht den miteinander verschränkten Herrschaftsverhältnissen (Kapital, Patriarchat, Rassismus usw.) und der staatlichen und internationalen Kontroll- und Disziplinierungspolitik, sondern widersetzen sich ihnen und tragen so zu ihrer Überwindung bei.

Angesichts all dessen müssen wir eine klare Position beziehen.

In den letzten Monaten sind Migrant_innen und Solidarische im Kaleidoskop der Krise zusammengekommen. Diese Begegnungen und Kämpfe müssen gestärkt werden, stabile Strukturen annehmen und den herrschenden Verhältnissen die Freude und Anziehungskraft der Solidarität und der gegenseitigen Hilfe entgegensetzen.

Aus diesen Gründen haben wir uns dazu entschieden, im Sommer ein internationales No Border Camp in Thessaloniki zu organisieren.

Die Wahl Thessalonikis scheint uns von großer Bedeutung, da die Stadt sich im Brennpunkt der Auseinandersetzungen um die Kontrolle und Verwaltung der Migration und Bewegungsfreiheit befindet. Thessaloniki liegt in Nordgriechenland, in der Nähe der Grenzen zu Albanien, Makedonien und Bulgarien. In der Umgebung der Stadt befinden sich zahlreiche Internierungs- und Abschiebelager. Zudem haben sich in den vergangenen Monaten sowohl in Nordgriechenland wie auch in der weiteren Balkan-Region Solidaritätsinitiativen und -netzwerke gebildet, die die Organisation des No Border Camps stärken und von ihr gestärkt werden können. Zu guter Letzt, halten wir Thessaloniki sowohl aufgrund des erklärten Wunsches vielfältiger lokaler politischer Kollektive nach Vernetzung als auch aufgrund der verfügbaren Strukturen für den geeignetsten Ort für ein globales und internationales No Border Camp.

Jul
19
Di
Soliwoche @ Rössli Bar Reitschule
Jul 19 – Jul 23 ganztägig

Vom 19. bis und mit dem 23.Juli findet im Rössli der Reitschule die Soliwoche statt. Es gibt diverse Veranstaltungen, Vorträge und Konzerte rund um aktuelle politische Themen. Ob praktisch oder theoretisch, alle kommen auf ihre Kosten.

Jul
29
Fr
Vortrag: Ein tierisches Geschäft. Analyse und Kritik der Schweizer Fleischindustrie @ Brasserie Lorraine Bern
Jul 29 um 19:30

 

Am Samstag 6. August findet in Bern zum dritten Mal eine Demo gegen Schlachthäuser statt. Hunderte Menschen werden gegen die Fleischindustrie auf die Strasse gehen. Diese ist verantwortlich für miese Jobs, Tiermord und Naturzerstörung.

Die Fleischindustrie bedient sich immer neuer Strategien um ihre Profite zu steigern. Doch wer sind die konkreten Gegner, mit denen es die Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung zu tun hat? Welche Akteure sind in der Schweizer Fleischbranche aktiv? Welche Arbeitsbedingungen herrschen in den Schlacht- und Verarbeitungsbetrieben? Und warum lassen die Bosse der Tierindustrie eigentlich jährlich Millionen von Tieren ermorden? Mit diesen und weiteren Fragen wollen wir uns in einem Vortrag im Vorfeld der Protestaktion beschäftigen.

Ausserdem wollen wir die in der Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung vorherrschenden Forderungen beleuchten: Wie will sie der Barbarei in den Schlachthöfen ein Ende setzen? Und wieso denken wir, dass uns die Schlachthäuser erst einmal gehören müssen, bevor wir sie schliessen können?

Eine Veranstaltung der Tierrechtsgruppe Zürich

Aug
12
Fr
Anarchistisches Sommercamp 2016 @ nördliches Niederöstereich
Aug 12 – Aug 21 ganztägig

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Website

Was es werden soll

Das anarchistische Camp 2016 in Österreich hat zum Ziel, Menschen strömungs-, projekt- und grenzübergreifend zusammenzubringen und die Kooperation innerhalb der linken und anarchistischen Bewegung zu stärken. Herrschaftslose Gesellschaftsalternativen können nicht nur aus Büchern erlernt werden – sie müssen im richtigen Leben erprobt sein. Das Camp kann uns Erfahrungen mit Selbstorganisation ermöglichen, neue Perspektiven für soziales Zusammenleben eröffnen und Ideen für zukünftige Projekte schaffen. Außerdem fördert die gemeinsame Auseinandersetzung mit herrschaftskritischem Denken das Hinterfragen des eigenen Handelns.

Wir wollen eine zentrale Schnittstelle für die verschiedenen Kämpfe gegen die alltäglichen Formen von Rassismus, Sexismus und Ausbeutung schaffen und damit auch ein Vernetzungs- und Aktionsnetzwerk über die Dauer eines Camps hinaus aufbauen. Du brauchst weder in irgendeiner Szene zu sein noch dich mit irgendwelchen Theorien auszukennen, um am A-Camp teilzunehmen. Jede*r ist eingeladen, die*der sich mit emanzipatorischen und antiautoritären Ideen identifizieren kann.

Unsere Stärke liegt in solidarischer Gemeinschaft!

Was es gibt und was es kann – Ablauf und Programm

Das A-Camp ist kein “Urlaub” im üblichen Sinn. “Urlaub” beinhaltet die Trennung von Arbeit und Freizeit. Statt unsere Arbeitskraft zu regenerieren wollen wir unser Leben gemeinsam ohne Zwänge gestalten und die anarchistische Theorie mit einer solidarischen Praxis auffüllen: bei den Dingen des alltäglichen Lebens ebenso, wie bei Diskussionen, Workshops und beim gegenseitigen Kennenlernen.

Das Camp findet auf dem Gelände eines Hofkollektivs statt. Es gibt mehrere Wiesen, einen kleinen Fluss und wahrscheinlich einen Feuerplatz. Neben genügend Platz zum Zelten bietet das Camp die unterschiedlichste Infrastruktur und wir können ein paar der vorhandenen Räume nutzen (andere werden verschlossen bleiben).
Gemeinsam wird so gekocht, dass alle etwas essen können (Veganer*innen, Rücksicht auf Allergien oder stillende Mütter). Wichtig ist uns, einen solidarischen Anspruch praktisch umzusetzen: Wenn wir die anfallenden Alltagsarbeiten (einkaufen, kochen, putzen, aufräumen, …) gemeinsam bewältigen und in Kooperation auf alle Campteilnehmer*innen aufteilen, muss jede*r einzelne nur wenig Zeit dafür aufbringen.
Gelebte Anarchie setzt auch voraus, dass wir praktisch handeln. Um unseren Gastgeber*innen für das Bereitstellen ihres Geländes zu danken, wollen wir mit ihnen gemeinsam auch etwas schaffen, was am Gelände bleibt und ihnen zugutekommt.

Anmeldung und Programmpunkte

Für die Planung ist es wichtig, dass Teilnehmende sich auf der Homepage anmelden.

Was während des Camps inhaltlich passiert, hängt davon ab, was die Teilnehmenden machen wollen. Während es auch Raum für Spontanität geben wird, wollen wir uns darum bemühen, schon im Vorfeld den Großteil des Programms bekanntzugeben.

Falls du einen Programmpunkt (Workshop, Vortrag, oder was auch immer) beim Camp gestalten willst, kannst du diesen bis spätestens 30.6.2016 auf der Homepage anmelden. Eine Anmeldefunktion wird vor Ende März dort zu finden sein. Wir freuen uns auch über Vorschläge zu ganzen Workshop-Reihen. Falls du Fragen hast, kannst du uns auch schreiben. Wir werden dann aufgrund der vorhandenen Zusendungen im Juli ein vorläufiges Programm erstellen. Es wird aber auch die Möglichkeit geben, spontan am Camp etwas zu organisieren.
Wir wollen möglichst viele Initiativen und Projekte dazu ermutigen Workshops und Trainings für die Dauer des Camps zu gestalten. Gemeinsam wollen wir aus einem herrschaftskritischen Blickwinkel unterschiedlichste Themenbereiche behandeln – Theorie und Praxis, Workshops, Spiele, Musik, Vorträge und Diskussionen, Kochen, Filmen, Sport und Tanz uvm.

Wir freuen uns auf Eure Ideen!

Was die Vorbereitungsgruppe tut

Die Vorbereitungsgruppe hat den Platz organisiert, sorgt für die weiträumige Ankündigung und stellt die benötigte Infrastruktur bereit – aber ohne Leute, die selbstorganisiert das Camp auf- und abbauen, ohne Camp- und Küchenorganisation, ohne Leute die Essen besorgen, kochen, aufräumen, die gemeinsame Betreuung von Kindern organisieren usw. geht vor Ort gar nichts. Wir als Vorbereitungsgruppe versuchen, unser Wissen mit euch zu teilen, damit gemeinsam gefundene, nicht-hierarchische Organisationsstrukturen entstehen können. Wir sind auch keine fixe oder abgeschlossene Gruppe – jede*r, die will und mag ist aufgerufen, zur Organisation des Camps beizutragen und sich einzubringen.
Einige Punkte haben wir allerdings nach intensiven Diskussionen (zum Teil auch auf Grund der Erfahrungen aus anderen Camps) schon im Vorfeld entschieden. Wir wollen diese Punkte auf dem Camp nicht grundlegend neu diskutieren.

Respektvoller Umgang
Wir alle tragen Herrschaftsmechanismen in unseren Köpfen herum. Nichts desto trotz kann es uns gelingen, uns für die Zeit des Camps zu einem gewissen Grad einen Freiraum jenseits der gesellschaftlichen Normalität zu schaffen, wo wir spüren, wofür wir eigentlich kämpfen.
Grundvoraussetzung dafür ist, dass Diskriminierungen und Unterdrückungsmechanismen jeder Art auf dem Camp nicht geduldet werden und sich dafür auch jede*r verantwortlich fühlt. Das heißt: aufmerksam sein, selbst eingreifen und thematisieren, wenn solche Verhaltensweisen bei anderen oder sich selbst wahrgenommen werden. Passt aufeinander auf und respektiert die Grenzen anderer! Aus der Erfahrung eines reflektierten und solidarischen Umgangs können wir Liebe und Kraft für unser tägliches Engagement ziehen.

Frauen-, Inter- und Transgenderraum
Es wird ein eigenes Zelt ausschließlich für Frauen-, Inter- und Transgender als Treffpunkt und Freiraum zur Verfügung stehen.

Awarenessgruppe
Um einen respektvollen Umgang zu sichern und um insbesondere gegen Grenzüberschreitungen und Übergriffe entschlossen vorzugehen, wird es am Camp eine schon im Voraus gebildete Awarenessgruppe geben. Sie wird Ansprechpartnerin sein, falls Ihr von anderen belästigt werdet. Trotzdem ist es aber wichtig, dass wir uns alle verantwortlich fühlen!

Kinder
Wir möchten Eltern Lust darauf machen, mit ihren Kindern zu kommen. Auf dem Gelände gibt es viel Platz und Möglichkeiten sich auszutoben. Es wird auch ein Kinderzelt aufgestellt. Bringt gerne Ideen und Spielzeug mit! Dabei ist es nicht nur Aufgabe der Eltern, sich um ihre Kinder zu kümmern. Wir sollten alle versuchen, auf Kinder und ihre Bedürfnisse Rücksicht zu nehmen.

Drugs and Rock’n Roll
Auch respektvoller und verantwortlicher Umgang mit lauter Musik, Drogen, oder anderem Verhalten, das andere beeinträchtigen kann gehört zu einem solidarischen Grundverständnis!

Hunde
Wir bitten euch eure Hunde zu Hause zu lassen. Eine größere Anzahl von Hunden auf dem Campgelände ist mühsam und erschwert die Teilnahme von Menschen mit Kindern.

Wagenbewohner*innen:
Auf dem A-Camp-Gelände dürfen keine Autos geparkt werden, dafür gibt es in der nahen Umgebung Abstellplätze. Bau- oder Wohnwägen, die als Wohnraum genutzt werden, können in begrenzter Anzahl auf einer kleinen Wiese des Geländes abgestellt werden. Um Schäden an der Wiese zu vermeiden und auf Grund des stark eingeschränkten Platzes sollen die dort abgestellten Wohnwägen aber für die Dauer deines Camp-Aufenthalts stehen bleiben und nicht mehr für Fahrtzwecke verwendet werden – Einkäufe im Supermarkt usw. lassen sich gemeinsam auch anders organisieren.

Sonstiges

Viele Leute werden nicht aus Österreich kommen. Wir müssen uns daher darum bemühen gemeinsame Sprachen zu finden und zu übersetzen. Bitte versucht auch, Leute nicht durch bestehende Freundeskreise auszuschließen.

Wir hoffen, dass sowohl erfahrene Aktivist*innen als auch neu am Anarchismus Interessierte am Camp teilnehmen werden! Fragen und Einwände können eine Chance sein eure Erfahrung weiter zu geben und Neues zu lernen.

Wann – Wo – Wie

Das A-Camp 2016 findet im nördlichen Niederösterreich von 12. bis zum 21. August statt. Wir freuen uns, falls du am Anfang oder am Ende des Camps Zeit, hast, beim An- oder Abbau zu helfen.
Mitte Juli gibt es auf der Homepage einen genauen Anfahrtsplan und Informationen über die Verkehrsanbindung. Autos dürfen nicht aufs Gelände fahren, aber es wird Abstellmöglichkeiten geben.

Es gibt keinen Fixbetrag für die Teilnahme. Mit ca. € 8.- pro Person und Tag ist es möglich, die Kosten für die komplette Infrastruktur und den Lebensmitteleinkauf zu decken. Wenn du nicht so viel zahlen kannst, ist das kein Hindernis. Wenn du solidarisch mehr zahlen kannst, ist das auch kein Hindernis.
Bring Zelt, Schlafsack, Decken und vor allem dein Essgeschirr selbst mit (am Gelände ist keins vorhanden!). Auch an warmen Tagen kann es in der Nacht sehr kalt werden – warme Kleidung und Regenschutz sind unbedingt angebracht! Auch ein Rad ist praktisch, wenn du z. B. in den Ort fahren willst.
Wenn es Fragen und Bedürfnisse gibt, bei denen wir Euch im Vorfeld unterstützen können, dann schreibt uns!

Wir freuen uns auf Euch und das Camp!

Mit Liebe & Kraft
die Vorbereitungsgruppe für das A-Camp 2016 in Österreich

Aug
27
Sa
RosaFlaniertWild lesbischwultransqueererTanzspaziergang @ Schützenmatte, Bern
Aug 27 um 16:00
Sep
10
Sa
Revolutionärer Block an der UNIA Demo! @ Bern, Schützenmatte
Sep 10 um 13:30

Revolutionärer Block an der Gewerkschaftsdemo „AHV stärken!“. Denn ob AHV oder nicht, im Kapitalismus ist keine Altervorsorge gesichert…

Anlässlich der Gewerkschaftsdemo „Rentenabbau stoppen – AHV stärken!“ rufen wir zur Teilnahme im Revolutionären Block auf. Unter dem Motto „Für ein schönes alt werden… Kapitalismus überwinden!“ wollen wir aufzeigen, dass der Kapitalismus vielen älteren Menschen nicht viel mehr als Einsamkeit, kaputte Gesundheit und knappe Kassen bereithält.
Alle die aus der Arbeitswelt ausscheiden, sei dies aufgrund Krankheit, Arbeitslosigkeit oder altersbedingt spüren schnell, dass die profitorientierte Leistungsgesellschaft sie als unbrauchbar abstempelt. Bei vielen Ausgeschlossenen führt diese Erfahrung zu grossen Lebenskrisen und nicht selten Selbsttötungen.
Lassen wir diese Trennung dies ausbeuterischen Systems nicht zu. Egal ob arbeitend oder nicht, ob alt, jung oder junggeblieben, zusammen müssen wir die Trennungen, die das System hervorbringt bekämpfen. Nicht Angestellte gegen Arbeitslose oder Lehrabgänger*innen gegen Rentner*innen – Sondern alle zusammen gegen Ausbeutung, Ausschluss und Unterdrückung!

– Organisieren wir uns Genaerationenübergreifend
– Bauen wir auf den unterschiedlichen Erfahrungen aus unterschiedlichen Generationen auf, tauschen wir wissen aus und diskutieren wir zusammen!
– Brechen wir die Isolation auf, bauen wir konsumfreie Treffpunkte auf, kochen wir zusammen, lernen wir uns wieder kennen.

…Im September gibt es zudem noch andere Möglichkeiten solidarisch zu handeln & anarchistisch zu kämpfen:
– Am 17. Sep. Wenn fundementale ChristInnen ihre menschenfeindliche Ansichten auf dem Bundesplatz in Bern propagierien wollen. @Bern stellt sich queer
– Am 23. Sep. wenn wir für die Freiheit von Nekane auf die Strasse gehen und uns danach den Raum im Lorraine Quartier nehmen, um uns auszutauschen und voneinander zu lernen.

Solidarisch handeln – Anarchistisch kämpfen!

Sep
24
Sa
Freiheit für Nekane @ Bern
Sep 24 um 16:00

Free Nekane Demo in Bern! Ab 16 Uhr Besammlung, ab 17 Uhr Umzug durch die Stadt.

Anarchistisches Quartierfestli (Lorraine) @ Brache, Lorraine, Bern
Sep 24 um 18:00 – 23:45

Kommt zum anarchistischen Quartierfest in der Lorraine. Wir wollen unsere Ideen sichtbar machen und gegen die Gentrifizierung ankämpfen. Das grosse Problem der Quartieraufwertung führt zu Verdrängung, nehmen wir unseren Platz zurück.

Programm ab 18Uhr:

  • Musik (Holger Burner & andere)
  • Vorträge (Quartierentwicklung; Rojava; Antisexismus)
  • Strassenkunstauktion (JDP & Fr(A))
  • Essen (vegan)
  • Trinken
  • Infostäne
  • Malwand für Kinder
  • usw.

Kommt mit euren Familien vorbei, auf ein gemütliches Beisammensein!

Okt
22
Sa
VEEELOOOOFEST @ Breitschtplatz
Okt 22 um 15:00

Diesen Samstag um 3 Uhr im Breitsch! Gegen die Baum-für-Profit-Ausreisser, die Wohnraum-für-Profit-Zerstörer & für uns alle! mitmachen!
Auf die Velos ihr Affen

Gegen Abriss- und Konsumwahn!

Spontandemo: Stopp den Angriffen gegen Rojava! @ Bahnhofplatz Bern
Okt 22 um 17:00

Spontandemo: Stopp den Angriffen gegen Rojava!
Morgen Samstag 22.10. findet um 17Uhr eine Demo gegen die Angriffe des türkischen Militärs auf Rojava statt.
Seit einigen Tagen wird Afrin (westlicher Kanton Rojavas) von der Türkei bombardiert. Dabei wurden mehrere SDF Kämpfer*innen getötet. Die Türkei geht mit ihrem brutalen Vorgehen so gegen jene Kräfte vor, welche bis jetzt kontinuierlich Dörfer und Städte vom IS befreit haben. Lassen wir es nicht zu, dass die Türkei in Rojava ihre Kriegspolitik weiter vorantreibt. Kommt alle um 17Uhr auf den Bahnhofplatz in Bern, laut und entschlossen gegen Erdogans Kriegstreiberei!

Okt
26
Mi
Musik & Sexismus / Homo Hate (zB in Raptexten) @ Infoladen Bern Reitschule
Okt 26 um 19:39

https://www.facebook.com/events/595170977333223/

Diesen Mittwoch diskutieren wir über sexistische oder homo-hassende Musiktexte – bring Zeilen mit, die dich nerven. Wir werden weiter besprechen, wie wir sexistischen oder homo-hassenden Texten in unserem Alltag entgegentreten.

Okt
28
Fr
Lesung & Kommentar zu Sakine Cansız Biografie von Anja Flach @ Kurdischer Kulturverein Bern
Okt 28 um 19:00

https://www.facebook.com/events/1847534425482691/

Sakine Cansiz (Sara) war Gründungsmitglied der PKK und wurde 2013 zusammen mit zwei weiteren Genossinnen bei einem politischen Attentat in Paris ermordet. Ihr ganzes Leben widmete Sara dem Widerstand gegen Unterdrückung.

Für die kurdische Freiheitsbewegung und dort insbesondere für die Frauen ist Sara eine wichtige Kämpferin. Ihr Einsatz für die Befreiung der unterdrückten Bevölkerung Kurdistans, ihre langjährige, von Folter durchzogene Inhaftierung und ihr ungebrochener Kampfgeist sind zentrale Punkte ihrer Lebensgeschichte.SakineFlyer

Anja Flach wird uns die Biografie von Sakine Cansiz näher bringen und über die kurdische Frauen- & Freiheitsbewegung berichten. Anja Flach war selbst Teil der kurdischen Guerilla und in den 90er Jahren in den Bergen Kandils. Zudem wird sie am Samstag 29.10. in Basel und am 30.10. in Zürich zu anderen Themen zu sehen bzw. hören sein.

Wir sehen uns dort!

Nov
1
Di
Kommunismus heute – Diskussion @ Breitsch-Träff
Nov 1 um 19:30 – 23:00

https://www.facebook.com/events/555584071293933/

Die Idee des Kommunismus heute – 18 Thesen

Wir wollen an diesem Abend der Frage nachgehen, ob sich die Linke auf einen Minimalkonsens einigen kann. Wir behaupten, dass dieser Konsens und die damit verbundene Alternative nur Kommunismus heissen kann, und legen dazu 18 Thesen vor, die wir miteinander diskutieren möchten. Die Thesen finden sich auf:

http://www.journal-b.ch/de/082013/alltag/2552/Kommunismus-heute-–-18-Thesen.htm

Wir freuen uns auf viele Teilnehmer und eine gute Diskussion
Bistroclub

Nov
4
Fr
Prozess um die Stadt @ Bezirksgericht
Nov 4 um 08:00

Am 4. November ist am Bezirksgericht Zürich (BGZ) ein Prozess angesagt. Es geht dabei um Ereignisse, die bei der Wiederaneignung von Räumen in Zürich stattfanden. Eines davon ist das Wegschicken von Filippo Leutenegger vom Binz-Areal, als dieses vor einem Jahr kurzzeitig besetzt wurde. Dafür fordert der Staatsanwalt 8 Monate Haft – unbedingt.

Es ist ein Prozess um die Stadt, im politischen wie im juristischen Sinn. Wer sich der Stadtentwicklung von oben entgegensetzt, soll durch den hohen Strafantrag abgeschreckt werden. Die Höhe des Antrags entlarvt die politische Brisanz des Themas. Es wirkt hysterisch, wie der Staat seine Stadtaufwertung verteidigen will. Eine Aufwertung, die für viele Verdrängung aus ihren Quartieren bedeutet.

Wir finden es wichtig, sich dagegenzustemmen. Wir wollen keine Stadt der Europaalleen. Initiativen, die für eine andere Stadt eintreten, sind notwendig und richtig. Sie können und sollen Räume bieten, wo die vermeintliche Allmacht des Staates durchbrochen wird. Es braucht nicht weniger, sondern mehr solcher Räume. Es braucht Organisierung, um Perspektiven gegen die Stadt von oben und für eine Stadt von unten zu entwickeln. Es gibt auf den Strafantrag des Staates nur eine Antwort: Ihre politischen Ziele enthüllen und umso mehr dafür kämpfen, dass sie sie nicht erreichen.

Solidarische Perspektiven gegen Aufwertung und Verdrängung!

Nach dem Prozess um die Stadt @ Infoladen Kasama
Nov 4 um 19:30
Nov
5
Sa
Grossdemonstration gegen Erdogan & AKP @ Helvetiaplatz, Zürich
Nov 5 um 14:00
Nov
8
Di
Demo gegen AKP & Erdogan @ Place Georges Python, Fribourg
Nov 8 um 17:00
Nov
9
Mi
Demo gegen AKP & Erdogan @ Büro der Vereinten Nationen Genf
Nov 9 um 16:00
Nov
10
Do
Demo gegen AKP & Erdogan @ Bundesplatz
Nov 10 um 16:00
TTIP – Was? Wer? Warum? Wogegen? – Vortrag der Gruppe Überzeit @ Tojo Theater
Nov 10 um 19:00 – 22:00

Die Gegner_innen von TTIP kritisieren einen „Souveränitätsverlust“ durch das transatlantische Handelsabkommen. Wir fragen uns: Schaffen sich die Staaten jetzt selber ab?

Die Gegner_innen beklagen die „Deregulierungen“ durch TTIP. Wir fragen: Ist der Kapitalismus mit ein paar Sozial- und Umweltstandards tragbar? Wird das „Profitstreben“ erst mit TTIP unerträglich?

Die Gegner_innen finden (die Verhandlungen über) TTIP „undemokratisch“. Wir fragen uns: Verhandeln da nicht demokratisch gewählte Politiker_innen, wie die Wirtschaft weiter wachsen kann? Dafür werden doch im Kapitalismus die Politiker_innen gewählt…

Die Befürworter_innen sagen, mit TTIP gibt’s mehr Wachstum. Was soll da wachsen? Mehr Freizeit und höhere Löhne für Alle versprechen sie auf jeden Fall schon mal nicht. Wir fragen uns: Was ist dann der Zweck von TTIP?

Die Befürworter_innen sagen, TTIP bringe auch mehr Arbeitsplätze. Wir stellen fest: Mehr, als dass wir hoffentlich einen Arbeitsplatz erwischen, können wir von dem Welthandel anscheinend gar nicht erwarten.

Die Befürworter_innen sprechen von einer neuen „Wirtschafts-NATO“, mit welcher sie die „Geschäftsbedingungen für den Rest der Welt“ festlegen können. Wir stellen fest: Offenbar ist der Welthandel ein Kampfplatz um Gewinne, den die Weltwirtschaftsmächte dominieren wollen. Bei TTIP geht es also um weit mehr als um „Chlorhühnchen“ und „Schiedsgerichte“…

Diese Fragen und Thesen möchten an der Veranstaltung gerne diskutieren…

Nov
11
Fr
»Flucht – kein Ankommen?« Ausstellung und Veranstaltungszyklus @ Grosse Halle
Nov 11 um 16:00 – Nov 25 um 16:00

Derzeit befinden sich weltweit knapp 65 Millionen Menschen auf der Flucht. Dies ist die höchste Zahl, die jemals vom UNHCR verzeichnet wurde, und sie wächst weiter.

Obwohl nur ein Bruchteil dieser Menschen es bis nach Europa schafft, wird hier mit medialem Grossaufgebot eine »Flüchtlingskrise« herbeigeredet und -geschrieben. Der Rechtspopulismus erlebt einen beängstigenden Aufschwung, der bis weit in die politische Mitte reicht – auch linke Politiker_innen driften nach rechts.

Die »Festung Europa« wird hochgezogen. Doch nicht nur neue Flüchtende sollen abgewehrt werden, auch denen, die schon hier sind, bläst ein scharfer Wind entgegen, sie werden als »Störfaktor« und »Bedrohung« dargestellt. Das Ankommen wird ihnen schwer gemacht.

Die Ausstellung »Flucht – kein Ankommen?« in der Grossen Halle der Reitschule Bern widmet sich verschiedenen Aspekten rund um das Thema Flucht und Asyl.

Die Organisator_innen haben den Künstler_innen und Aktivist_innen den Ausstellungsraum als Plattform für die individuelle und politische Ver- und Bearbeitung des Themas zur Verfügung gestellt. Unterstützt von der KreativAsyl-Werkstatt im PROGR zeigen Geflüchtete ihre Werke.

Open Eyes Balkanroute​ hat Künstler eingeladen, die Bilder von Flüchtlings-Camps zeigen. Daneben stellen auch die Künstlerin Petra Gerschner sowie der Berner Fotograf Manu Friederich ihre Arbeiten aus.
Weiter zeigt das Schweizerische Rote Kreuz die Ausstellung »Mein Leben in Flashbacks«.

Inhaltlich ergänzt wird die Ausstellung mit den folgenden Veranstaltungen:

Freitag 11. November 2016, 19.00 Uhr:
Vortrag und Diskussion »Vom Mauerfall zum Mauerbau«
(https://www.facebook.com/events/181395815652733/)

Donnerstag 17. November 2016, 18.30 Uhr:
Vortrag und Diskussion Landesverweisung für straffällige Ausländer_innen – Spielräume und Handlungsfelder in der Beratungs- und Anwaltspraxis
(https://www.facebook.com/events/207662063006028/)

Freitag 18. November 2016, 20.00 Uhr:
Filmvorführung »The White Helmets« (E, 40 Min.), inkl. kurzer Einführung
(https://www.facebook.com/events/1174040512672833/)

Sonntag 20. November 2016, 16.00 Uhr:
Der EU-Türkei-Deal und die politische Lage in der Türkei – Vortrag von Ismail Küpeli
(https://www.facebook.com/events/657421754417302/)

Freitag 25. November 2016, 19.30:
Die Schattenseite der roten Tomate
(https://www.facebook.com/events/1335934189752516/)

Samstag 26. November 2016, 18.00:
20 Jahre augenauf Bern – Human Library
(https://www.facebook.com/events/1825138174390949/)

Polit RⒶp @ LaKuZ
Nov 11 um 20:00

https://www.facebook.com/events/1801054176830355/

Freund*Innen der politischen Musik! Ihr habt keine andere Wahl, als am 11.11 ins LaKuZ zu kommen!

Programm:

Ronin
FHG (Chaostruppe)
Refpolk (DE) & Daisy Chain (GR)

Danach wird es noch Tunes von DJ Accipiter geben.

Offen ist ab 20 Uhr.

Preis: 10.- , Soli 15.-

Nov
12
Sa
Demo gegen Erdogan & AKP @ Claramatte, Basel
Nov 12 um 14:00
Nov
19
Sa
Feministischen Diskussionstage Bern @ Der feministische Treffpunkt
Nov 19 um 12:00 – Nov 20 um 22:00

https://www.facebook.com/events/600962943443475/

Die Feministischen Diskussionstage Bern gehen in die dritte Runde!

Wir widmen uns dieses Mal der Diskussion rund um die Medien:

Wie gehen wir mit Trolls um?
Wie funktioniert Werbung?
Wie bewege ich mich im Internet?
Welche Probleme gibt es in diesem Zusammenhang und wie können wir die angehen?

Diesen und anderen Fragen wenden wir uns gemeinsam zu.


Das Wichtigste in Kürze:

wann: Samstag 19.11.2016 und Sonntag 20.11.2016
wo: Treff Punkt 12, Jurastrasse 1, 3013 Bern
Eintritt: Kollekte fürs Zvieri
Kinderbetreuung bei Anmeldung möglich

Das genaue Programm folgt in wenigen Tagen. Save the date!

Dez
3
Sa
Refugees Welcome Demo in Zürich @ Helvetiapl., 8004 Zürich, Schweiz
Dez 3 um 19:00


Genau ein Jahr ist es her, als sich SchülerInnen am 3. Dezember 2015 zusammengefunden haben, um ein Zeichen gegen die zunehmende rassistische Berichterstattung in den Medien zu setzen. Man mobilisierte damals unter SchülerInnen- und Lehrlingskreisen zu einem spontanen Treffen mit Tee, Musik und einer anschliessenden Demo durch die Stadt. Es folgten monatliche Demonstrationen gegen die unmenschlichen Dublinabkommen und gegen eine zunehmende rassistische Grundstimmung, die sich in breiten Teilen der Gesellschaft festzusetzen drohte. Spendenaktionen für Flüchtlinge wurden lanciert und zuletzt besuchten über 200 Menschen die inhaftierten Flüchtenden im Ausschaffungsknast Glattbrugg. Ein Gefängnis, indem Sans-Papiers bis zu neun Monaten gefangen gehalten werden. Eine unmenschliche Strategie des rassistischen Migrationsapparates.

Der Kampf für eine solidarische und gerechtere Welt, fern ab von Rassismus, Sexismus und Kapitalismus ist noch lange nicht gewonnen.
Zeigen wir uns noch einmal solidarisch mit all den Freiwilligen, die sich für Bildung und Rechte der Flüchtenden einsetzen, und natürlich mit den Flüchtenden selbst. Setzen wir ein Zeichen für eine offene Willkommenskultur und gegen die heuchlerische Flüchtlingspolitik der Schweiz.

Auf zur Jubiläumsdemo! Malt Transparente, schreit Parolen, bringt eure Freunde mit und seid dabei wenn es wieder heisst:

REFUGEES ARE WELCOME HERE!

Dez
16
Fr
Vortrag: Antifa zwischen Hype und Krise @ Infoladen Bern
Dez 16 um 19:00
Dez
31
Sa
SoliFester @ Sous le Pont
Dez 31 um 21:00

Auch dieses Jahr findet wieder ein SOLIvester in der Reitschule statt! Beginnen wir zusammen das neue Jahr mit guten Freunden, viel Alkohol und einer riesigen Portion Spass! Noch besser wirds, denn der Gewinn der gesamten Veranstaltung wird wie immer an verschiedene Organisationen gespendet!

Das diesjährige Motto richtet sich frei nach der alten Hafenstadt Tortuga, wo die Pirat*innen tranken und feierten bevor sie in die weite Welt hinaussegelten. Erwünscht sind Verkleidungen aller Art, ob als Blackbeard oder Anne Bonny oder schlicht als Papagei, Tintenfisch ist allen freigestellt. Wer sich gerne auf der Bösen Seite bewegt, darf sich als Mitglied der britischen Handelsmarine verkleiden 😉

Musik: piratentaugliche Tanzmusik gemischt mit „Hits&Shits“ aus quasi allen vergangenen und kommenden Jahrhunderten!

Spenden gehen an:
-Antirep Bern www.antirep-bern.ch
-Immerda www.immerda.ch
Perspektiven bauen – Solidarität mit Rojava
Open Borders Caravan Bern / Open Eyes Balkanroute

Eintrittspreis: 10.- / 15.- (Soli)
Der Vorverkauf wird in der nächsten Woche im Sous Le Pont beginnen – wir werden informieren wenn es soweit ist!

Jan
5
Do
AntiErdogan Demo in Genf @ Place des Nations, Genf
Jan 5 ganztägig

Erdogan will in Genf bei der UNO Gespräche führen, ein gegebener Anlass unseren Protest laut und entschlossen auf die Strassen Genfs zu tragen!AntiErdoganDemo

Jan
7
Sa
Wissen erarbeiten & vermitteln ¦ PNOS / Pegida CH / SVP / Strategien & Vernetzung @ Cigno Nero
Jan 7 um 14:00 – 18:00
Jan
12
Do
weiblich, sexy, rechtextrem – Frauen in der Naziszene (Doku, 2015 DE) @ Cigno Nero
Jan 12 um 19:00
Jan
14
Sa
NoWEF2017 @ Käfigturm
Jan 14 um 14:00
NoWEF2017 @ Käfigturm | Bern | Bern | Schweiz

Das Weltwirtschaftsforum WEF steht wieder vor der Tür. Einmal mehr, an der 47. Durchführung, treffen sich führende Vertreter*innen aus Wirtschaft und Politik in Davos zum Gipfeltreffen. Auch wenn das WEF dieses Jahr von den Protesten rund um Donald Trumps Amtseinführung überschattet werden wird, bleibt es für die herrschenden Akteur*innen doch ein wichtiges Ereignis.

Das WEF ist keinesfalls ein Gefäss, von welchem aus die Welt regiert wird, sondern dient dem Austausch von Strategien und der Vernetzung.
Ausserdem steht die Zelebrierung der angeblich unendlichen Möglichkeiten des Kapitalismus im Mittelpunkt. Selber beschreibt sich das WEF als Forum, in dem die grossen Herausforderungen der Welt diskutiert und angegangen werden sollen. So akzeptieren die Beteiligten, dass es Probleme gibt auf dieser Welt und inszenieren sich dann als die grossen Problemlösenden. Dabei ist die Lösung natürlich immer die ach so grossartige Innovationskraft des Kapitalismus.
Das bedeutet dann konkret Privatisierung, Automatisierung und das Schaffen von neuen Märkten.
Natürlich ist es keine Überraschung, dass trotz den vergangenen 46 Jahren WEF nie eine tatsächliche Verbesserung für den grössten Teil der Menschheit eingetreten ist. Das WEF soll aber auch keine Probleme lösen, sondern dient hauptsächlich der Verbreitung der Ideologie des neoliberalen Kapitalismus.
Das kapitalistische System, welches in Davos abgefeiert wird, produziert seit jeher nur Krisen und Unterdrückung. Denn ein System, welches auf unbegrenztes Wachstum setzt, zieht seinen Erfolg aus Ungleichheit und Konkurrenz. Denen, die davon profitieren, ist dies durchaus bewusst – doch die Logik des Profits kennt keine Moral und macht weder Halt vor Mensch noch Umwelt.

Aber längst nicht alle Menschen sehen tatenlos zu, nein: Überall auf der Welt widersetzen sich Leute den Auswirkungen und Zwängen des Kapitalismus. Sie erheben sich und geben sich aktiv als Gegenbewegung zu erkennen.
So werden multinationale Konzerne in die Knie gezwungen, wie aktuell bei dem Vorhaben „Dakota Access Pipeline“ in Dakota, wo Indigene und Solidarische sich gegen den Riesenkonzern Energy Transfer Partners stellten und so – zumindest vorläufig – den Bau einer Pipeline stoppten. Diese Pipeline bedroht die Lebensgrundlage und Souveränität der Indigenen. Oder wie in Rojava, wo sich Menschen mithilfe des organisierten Widerstandes gegen den IS wehren und ein autonomes Gebiet erkämpfen konnten. In dieser Region wollen sie autonome solidarische Strukturen fern von staatlicher Kontrolle aufbauen.

Dieses Jahr gehört die NOWEF Demo den Widerständischen auf der ganzen Welt. Von Mexiko über Frankreich bis nach Indien und Australien gibt es organisierte Formen des Widerstands und revolutionäre Perspektiven. Wenn die Herrschenden ihren Führungsanspruch erneut geltend machen wollen, zeigen wir ihnen, dass wir bei diesem Spiel nicht mitmachen!

Unser Widerstand gegen das kapitalistische System und alle Formen der Herrschaft!
Heraus zur NoWEF – Demo am Samstag 14. Januar 2017!

#NoWEF2017

Jan
18
Mi
Rechtsextremismus in der Schweiz – aktuelle Lage ¦ Vortrag von Hans Stutz, Journalist @ Cigno Nero
Jan 18 um 19:30
Jan
21
Sa
Wissen erarbeiten & vermitteln ¦ Rechstextremistischer Lifestyle: Musik, Aussehen, Internet, Gruppierungen (mit kleiner Verpflegung) @ Cigno Nero
Jan 21 um 14:00 – 18:00
Jan
26
Do
Antirassistische Perspektive Bern @ Cigno Nero
Jan 26 um 19:30
Jan
27
Fr
Hitparade gegen Rechts @ Cigno Nero
Jan 27 um 20:00
Jan
28
Sa
Der NSU-Komplex (Doku, 2016 DE) @ Cigno Nero
Jan 28 um 19:30
Feb
2
Do
Solidarität mit Nekane: Infoabend mit „Bilgune feminista“ @ Kino in der Reitschule
Feb 2 um 20:30

Seit mehr als neun Monaten sitzt die baskische Aktivistin Nekane Txapartegi in der Schweiz in Auslieferungshaft. Saioa und Miren vom feministischen Netzwerk „Bilgune feminista“ schildern uns die Kämpfe der Frauen im Baskenland, analysieren die politischen und bewaffneten Konflikte aus feministischer Sicht, berichten über die Situation von Frauen in den Gefängnissen und erzählen uns über die aktuellen Auseinandersetzungen zu den Perspektiven von feministischer Selbstbestimmung und kollektiver Ermächtigung. Ebenso Thema an dem Abend sind die Geschichte, der Hintergrund und die aktuelle Situation von Nekane.

Feb
4
Sa
Die CH hat ein Rassismusproblem @ Waisenhausplatz
Feb 4 um 14:00 – Mrz 4 um 05:00

…und wir ein Problem mit Rassismus und der CH!

Gehen wir gemeinsam auf die Strasse, gegen Grenzen, Rassismus und Unterdrückung!

Mehr Infos gibts hier: Bleiberecht

Feb
8
Mi
FuF – Lesezirkel: Laurie Penny „Babys machen“ @ Infoladen Bern
Feb 8 um 19:00
Feb
9
Do
Film und Diskussion „Paris Rebelle – Zwischen Rechtsruck und Revolte“ @ Kino in der Reitschule
Feb 9 um 20:00

In der von Left Report, North-East Antifascists (NEA) und deren Freund*innen veröffentlichten Dokumentation „Paris Rebelle – Zwischen Rechtsruck und Revolte“ geht es u.a. um das Gedenken an den von Nazis ermordeten Antifaschisten Clément Méric, den andauernden Rechtsruck in Frankreich sowie den Widerstand gegen die neoliberale Arbeitsmarktreform. Während der sozialen Kämpfe gegen dieses sogenannte „Loi El Khomri“ wurde nicht nur in ganz Frankreich gestreikt, sondern auch die neue Protestbewegung namens Nuit Debout hervorgebracht, denen die Staatsmacht mit aller Gewalt und Repression begegnet. Im Rahmen der Dreharbeiten wurden zahlreiche Aktivist*innen von der AFA Paris, La Horde, der RAGE Genf, der CNT, der Rap-Kombo Première Ligne und viele weitere interviewt.

Feb
11
Sa
Vortrag: Make racists afraid again! (Antifa United Frankfurt) @ Effi29
Feb 11 um 19:30 – 22:30

Die letzten Jahre waren geprägt von einem Erstarken rassistischer, antisemitischer und sexistischer Bewegungen und Gewalt in Deutschland. Zu Beginn beinahe nur von PEGIDA und AfD propagierte Ressentiments finden immer mehr Anklang in der gesamten Gesellschaft und werden, aufgegriffen durch Politiker*innen, zunehmend Teil des politischen Diskurses. Das führt dazu, dass sich strukturierte (neu)rechte Gruppierungen immer mehr in Sicherheit wähnen und ihr Gedankengut durch Angriffe, Hetze, etc. ungehemmt ausleben.
Im Vortrag der Gruppe Antifa United Frankfurt wird ein Einblick in die örtlichen rechten Umtriebe gegeben. Wie sind Neonazis organisiert? Welche Aktionsformen bedienen sie sich? Wie ist der politische Nährboden aus der rechtsradikale Gewalt agiert?

Des Weiteren hat es antifaschistische Bewegung in den vergangenen Jahren verpasst mögliche Antworten und Umgangsformen auf rechte Aktivitäten zu finden. Diesbezüglich wird die antifaschistische Kampagne «Make racists afraid again» vorgestellt. Durch die Kampagne soll antifaschistische Organisierung, Vernetzung und öffentliche Präsenz in der Stadt und im Umland vorangetrieben werden. Hierbei werden zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen veranstaltet, sowie für den 25. Februar eine Abschlusskundgebung organisiert.

Mehr zur Kampagne «Make racists afraid again» findest du unter http://www.antifa-united.com/

Kommende Daten:
25. Februar Frankfurt – Make racists afraid again! Antifa Demo
18. März Bern – Rechte Hetze Stoppen
19. März Zürich – 100 Jahre SVP im Kanton Zürich verhindern

Soliparty im Dachstock @ Dachstock
Feb 11 um 20:00

Am 11.02. findet im Dachstock mal wieder eine Soliparty statt. Verpasst die gute Gelegenheit nicht wieder einmal für was gutes zu feiern. Auch musikalisch lohnt es sich. Zum Beispiel wegen
KT GORIQUE die ziemlich nicen französischen Rap macht. Überzeug dich selbst: https://www.youtube.com/watch?v=EawAghn588Q

Weiterhin wird es Infotische, inhaltliche Veranstaltungen und eine fette Afterparty. Das Beste daran? Alle Einnahmen kommen Projekten in der Nordsyrischen Region Rojava zu Gute, die mit dem Demokratischen Konföderalismus eines der revolutionärsten Projekte unserer Zeit verfolgt. Gleichzeitig wird die dortige Gesellschaft von allen Seiten durch reaktionäre Kräfte angegriffen und befindet sich in Mitten des syrischen Bürgerkrieges.
Sie können also alle Unterstützung gebrauchen.
Hoch die transnationale Solidarität!

Wir sehen uns also zu erst an der Bleiberechtdemo und dann eine Woche später im Dachstock.
Auch ganz schick ist die Soliveranstaltung paar Wochen später: https://www.facebook.com/events/379540522401008/

Feiern tun wir ja äusserst gerne, dann ist es doch um so besser wenn es auch mal was gutes bewirkt. 🙂

party header

Feb
15
Mi
FuF – Geschlecht und Brettspiele @ Infoladen Bern
Feb 15 um 19:00
Mrz
1
Mi
FuF – Lesezirkel: Die andere Beziehung @ Infoladen Bern
Mrz 1 um 19:00
Mrz
4
Sa
Soliparty: Jam of Chaos @ Dachstock
Mrz 4 um 16:00

SOLIPARTY

Jam of chaos
Name ist Programm.

16:00 Jeteur de Pierres X Ego King Clothing drawing session
20:00 Dj Pablo Lobsang
22:00 PeterHans X The Capitolz
23:00 Freestyle-MC show
24:00 Chaostruppe
01:30 The Secret Golden Pyramid Raidin‘ Boom Bap Clique
Dj Pablo

Free entry ===> kollekte

Mrz
18
Sa
ABGESAGT! „Brennpunkt Schweiz“ – Sabotieren, blockieren, angreifen! @ Bern
Mrz 18 ganztägig

Da die Kundgebung von „Brennpunkt Schweiz“ nun nicht stattfinden wird, müssen wir gar nicht erst auf die Strasse um sie von Bern fernzuhalten. Trotz der Absage kursieren wirre Aufrufe unter Nazis und Rechtsgesinnten trotzdem nach Bern zu reisen. Wir behalten uns vor entsprechend darauf zu reagieren.

Es wird als alternativprogramm ein kleines Fest in der Reitschule geben, mit Essen, Diskussionen, Spielen, Musik usw… Wir sehen uns und bleiben bereit.

Antifaschismus bleibt handarbeit!

 

Offizieller Aufruf der Organisator*innen der Gegenkundgebung: Rechte Hetze stoppen!

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Das Bürgerkomitee “Brennpunkt Schweiz” will am 18. März 2017 auf dem Bundesplatz für die strikte Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative demonstrieren. Unter dem Motto „Wir sind Direkte Demokratie“ plant die Gruppe einen Grossprotest auf dem Bundesplatz in Bern. Ein Blick auf die Köpfe des Organisatorenkomitees zeigt, da sind altbekannte am Werk.

Einer davon ist zum Beispiel Nils Fiechter, der zwanzig jährige Sachbearbeiter aus Frutigen, welcher zuletzt aufgefallen ist, als er dazu aufrief Opfer sexualisierter Gewalt zu verspotten. Zuvor machte er sich bereits einen zweifelhaften Namen, als er versuchte mit rassistischer Stimmungsmache die Debatte um ein Burkaverbot anzuheizen.

Zudem ist auch der 26 jährige, ebenfalls als Sachbearbeiter tätige Anian Liebrand mit von der Partie. Er versuchte sich z.B. nach den Gegenprotesten zur MiniKundgebung“ gegen den geplanten Sexualkundeunterricht im Kindergarten“ als Hilfssheriff und veröffentlichte Bilder von linken Gegendemonstrant*innen im Internet. Für diese Aktion wurde Anian sogar vor Gericht verurteilt. Als wäre dies nicht genug, tummelt Anian sich gerne unter Antisemiten und Verschwörungstheoretikern, so arbeitete er auch schon mal mit dem Blogger Manfred Petritsch zusammen.

Der dritte und Vorsitzende des Komitees „Brennpunkt Schweiz“ ist der unscheinbare Markus Holzer. Ansässig im Thurgau, in grossem Haus mit Doppelgarage und riesiger Autoeinfahrt macht er sich schon gerne mal Sorgen über die Platzverhältnisse im Land. Besonders der Nachwuchs der muslimischen Bevölkerung scheint ihm diesbezüglich ein Dorn im Auge zu sein. So steht er an vorderster Front, wenn es um’s Schüren xenophober (fremdenfeindlicher) Stimmung geht.

Unter der Führung dieser drei Herren soll am 18. März in Bern die Kundgebung stattfinden. Dies gilt es mit allen Kräften zu verhindern!

Bereits in den letzten Jahren versuchten einige Arschlöcher immer wieder in Bern ihre rassistische, nationalistische und menschenverachtende Scheisse zu äussern. So z.B. 2014 als es eine Kundgebung unter dem Motto „Stopp Kuscheljustiz“ geben sollte, oder im Jahr 2015 als sich PEGIDA in der Schweiz ausbreiten wollte. Antifaschistische Gegenproteste waren schnell organisiert, so dass die kümmerlichen Versuche nationalistische Kundgebungen zu organisieren bereits in der Planungsphase scheiterten.

Jedoch geht es nicht immer so energiesparend, oft wird auch konkreter Widerstand und tatkräftiges anpacken benötigt wie die letzten paar Jahre zeigten: Antifaschist*innen haben Ende der 90er Jahre in Bern begonnen, Nazis, Rassisten und Patrioten entschlossen entgegenzutreten. Über Jahre wurde der Antifaschistische Abendspaziergang durchgeführt und das Naziproblem konnte im Städtischen Raum grösstenteils gelöst werden. Im Jahr 2007 konnte der „SVP – Marsch auf Bern“ dank antifaschistischer Intervention verhindert werden. Auch der reaktionäre „Marsch fürs Läbe“ welcher jährlich fundamentale, homophobe ChristInnen anzieht, konnte 2016 in Bern gut gestört werden, so dass wir davon ausgehen können, dass er nicht wieder in Bern abgehalten werden wird. An diese kämpferische Geschichte gilt es am 18.März in Bern anzuknüpfen!

Welcome to Hell!

 

Mrz
22
Mi
FuF – Film: Genderwonderland @ Infoladen Bern
Mrz 22 um 19:00

Filmvorführung Genderwonderland unter Anwesenheit der Filmemacherin Michelle Biolley mit Diskussion. siehe genderwonderland.com Gibt es Genderwonderland? Diese Frage lässt sich nicht vom Sofa aus beantworten, und so begibt sich Filmemacherin Michelle «Jazzie» Biolley buchstäblich auf die Reise. Die Suche nach Menschen, die Geschlecht jenseits von gängigen Kategorien leben und nach Orten, an denen das möglich ist, führt sie und uns auf vier verschiedene Kontinente. So verschieden wie die portaitierten Personen sind die Orte: Von gelebter Genderutopie im französischen Folleterre bis hin zu beklemmendem Schweigen im Oman. Michelle Biolleys Gesprächspartner*innen berichten von der aufregenden Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten, Geschlecht in vielen Facetten zu erkunden, aber auch von der Anstrengung, in eine Welt nicht hineinzupassen, in der klischeebeladene Vorstellungen von «Frau» und «Mann» immer noch die Regel sind und weitere Geschlechter kaum Platz haben.

Mrz
25
Sa
Demo gegen Erdogan und Diktatur @ Reitschule Bern
Mrz 25 um 13:15 – 14:15

Demo gegen die Diktatur Erdogans, 25. März 13:15 Reitschule

Tag für Tag spitzt sich die politische und humanitäre Lage in der Türkei zu. Seit den Erfolgen der demokratischen Kräfte im Kampf gegen den Islamischen Staat in Nordsyrien und den damit verbundenen Bestrebungen für ein freies Kurdistan, verschärft der Türkische Präsident Erdogan seine Politik gegen jegliche politische Opposition.
Foltergefängnisse, politisch motivierte Haft für Journalist*Innen und das Schüren von Nationalismus, Islamismus und Rassismus sind keine neue Phänomene in der Türkei. Doch seit dem Beginn des Wahlkampfes für die Wahlen im Jahre 2015 greift Erdogan zu immer drastischeren Mitteln. So erklärte er den Friedensprozess mit der PKK für beendet und weitete die militärischen Angriffe gegen die kurdische Zivilbevölkerung im Südosten der Türkei, aber auch gegen die PKK in Süd- und Nordkurdistan, aus. Ganze Städte wurden dem Erdboden gleich gemacht und viele Zivilisten wurden gezielt getötet.
Seit dem gescheiterten Putschversuch im Sommer 2016 wurden hunderttausende Menschen inhaftiert oder aus dem öffentlichen Dienst entlassen. Seither scheint Erdogan keine Grenzen mehr zu kennen und führt die Türkei immer weiter in Richtung einer Diktatur. Mitte April wird schlussendlich darüber abgestimmt, ob eine entsprechende Verfassungsänderung in Kraft treten soll, um die Türkei faktisch in eine Diktatur zu verwandeln. Damit wären Erdogans Machtfantasien umgesetzt.
Die Europäische Politik sieht dabei tatenlos zu. Zu viel Interesse hat die EU daran, dass flüchtende Menschen in der Türkei interniert werden oder nicht einmal in die Türkei gelangen können. Zu viel Interesse hat die Wirtschaft am Absatzmarkt in der Türkei. So wurden im Jahre 2016 sogar Waffen für über 60 Millionen Euro aus Deutschland an die Türkei geliefert. An Europas Händen klebt Blut – einmal mehr.

13:15 Reitschule Bern
Danach Kundgebung auf dem Bundesplatz

Apr
1
Sa
1. Strassenkongress @ Loryplatz Bern
Apr 1 um 15:00 – 21:00
Apr
4
Di
Black Feminism – eine Kolumbianische Perspektive @ Frauenraum
Apr 4 um 19:00 – 21:30

(offen für alle Geschlechter)

Francia Márquez wird über ihre Erfahrungen als afrokolumbianische Aktivistin in Kolumbien reden und von den Kämpfen und Strategien der (schwarzen) Frauenbewegung berichten – auch im Zusammenhang mit dem aktuellen Friedensprozess.

Francia Márquez ist eine kolumbianische Menschenrechtsaktivistin. Sie wurde in Buenos Aires, im Departement Cauca (Kolumbien) geboren, wo sie vehement gegen den illegalen Bergbau kämpfte. Aufgrund ihres Aktivismus wurde sie massiv bedroht und war Ende 2014 gezwungen aus ihrer Heimatregion zu flüchten.

Im Jahre 2015 erhielt Francia den kolumbianischen Preis für die Verteidigung der Menschenrechte. Sie erhielt den Preis vor allem für ihr Engagement bei der „Marcha de los Turbantes“: Afrokolumbianische Aktivistinnen marschierten nach Bogota und besetzten Räume des Innenministeriums. Sie forderten von der kolumbianischen Regierung die sofortige Umsetzung von Massnahmen gegen die rücksichtslose Ausbeutung des Bodens in ihrer Region.

Momentan repräsentiert sie den Kommunalrat „La Toma“ und studiert Rechtswissenschaften.

Eintritt: Kollekte