Sep
10
Sa
Revolutionärer Block an der UNIA Demo! @ Bern, Schützenmatte
Sep 10 um 13:30

Revolutionärer Block an der Gewerkschaftsdemo „AHV stärken!“. Denn ob AHV oder nicht, im Kapitalismus ist keine Altervorsorge gesichert…

Anlässlich der Gewerkschaftsdemo „Rentenabbau stoppen – AHV stärken!“ rufen wir zur Teilnahme im Revolutionären Block auf. Unter dem Motto „Für ein schönes alt werden… Kapitalismus überwinden!“ wollen wir aufzeigen, dass der Kapitalismus vielen älteren Menschen nicht viel mehr als Einsamkeit, kaputte Gesundheit und knappe Kassen bereithält.
Alle die aus der Arbeitswelt ausscheiden, sei dies aufgrund Krankheit, Arbeitslosigkeit oder altersbedingt spüren schnell, dass die profitorientierte Leistungsgesellschaft sie als unbrauchbar abstempelt. Bei vielen Ausgeschlossenen führt diese Erfahrung zu grossen Lebenskrisen und nicht selten Selbsttötungen.
Lassen wir diese Trennung dies ausbeuterischen Systems nicht zu. Egal ob arbeitend oder nicht, ob alt, jung oder junggeblieben, zusammen müssen wir die Trennungen, die das System hervorbringt bekämpfen. Nicht Angestellte gegen Arbeitslose oder Lehrabgänger*innen gegen Rentner*innen – Sondern alle zusammen gegen Ausbeutung, Ausschluss und Unterdrückung!

– Organisieren wir uns Genaerationenübergreifend
– Bauen wir auf den unterschiedlichen Erfahrungen aus unterschiedlichen Generationen auf, tauschen wir wissen aus und diskutieren wir zusammen!
– Brechen wir die Isolation auf, bauen wir konsumfreie Treffpunkte auf, kochen wir zusammen, lernen wir uns wieder kennen.

…Im September gibt es zudem noch andere Möglichkeiten solidarisch zu handeln & anarchistisch zu kämpfen:
– Am 17. Sep. Wenn fundementale ChristInnen ihre menschenfeindliche Ansichten auf dem Bundesplatz in Bern propagierien wollen. @Bern stellt sich queer
– Am 23. Sep. wenn wir für die Freiheit von Nekane auf die Strasse gehen und uns danach den Raum im Lorraine Quartier nehmen, um uns auszutauschen und voneinander zu lernen.

Solidarisch handeln – Anarchistisch kämpfen!

Sep
24
Sa
Freiheit für Nekane @ Bern
Sep 24 um 16:00

Free Nekane Demo in Bern! Ab 16 Uhr Besammlung, ab 17 Uhr Umzug durch die Stadt.

Jan
5
Do
AntiErdogan Demo in Genf @ Place des Nations, Genf
Jan 5 ganztägig

Erdogan will in Genf bei der UNO Gespräche führen, ein gegebener Anlass unseren Protest laut und entschlossen auf die Strassen Genfs zu tragen!AntiErdoganDemo

Jan
14
Sa
NoWEF2017 @ Käfigturm
Jan 14 um 14:00
NoWEF2017 @ Käfigturm | Bern | Bern | Schweiz

Das Weltwirtschaftsforum WEF steht wieder vor der Tür. Einmal mehr, an der 47. Durchführung, treffen sich führende Vertreter*innen aus Wirtschaft und Politik in Davos zum Gipfeltreffen. Auch wenn das WEF dieses Jahr von den Protesten rund um Donald Trumps Amtseinführung überschattet werden wird, bleibt es für die herrschenden Akteur*innen doch ein wichtiges Ereignis.

Das WEF ist keinesfalls ein Gefäss, von welchem aus die Welt regiert wird, sondern dient dem Austausch von Strategien und der Vernetzung.
Ausserdem steht die Zelebrierung der angeblich unendlichen Möglichkeiten des Kapitalismus im Mittelpunkt. Selber beschreibt sich das WEF als Forum, in dem die grossen Herausforderungen der Welt diskutiert und angegangen werden sollen. So akzeptieren die Beteiligten, dass es Probleme gibt auf dieser Welt und inszenieren sich dann als die grossen Problemlösenden. Dabei ist die Lösung natürlich immer die ach so grossartige Innovationskraft des Kapitalismus.
Das bedeutet dann konkret Privatisierung, Automatisierung und das Schaffen von neuen Märkten.
Natürlich ist es keine Überraschung, dass trotz den vergangenen 46 Jahren WEF nie eine tatsächliche Verbesserung für den grössten Teil der Menschheit eingetreten ist. Das WEF soll aber auch keine Probleme lösen, sondern dient hauptsächlich der Verbreitung der Ideologie des neoliberalen Kapitalismus.
Das kapitalistische System, welches in Davos abgefeiert wird, produziert seit jeher nur Krisen und Unterdrückung. Denn ein System, welches auf unbegrenztes Wachstum setzt, zieht seinen Erfolg aus Ungleichheit und Konkurrenz. Denen, die davon profitieren, ist dies durchaus bewusst – doch die Logik des Profits kennt keine Moral und macht weder Halt vor Mensch noch Umwelt.

Aber längst nicht alle Menschen sehen tatenlos zu, nein: Überall auf der Welt widersetzen sich Leute den Auswirkungen und Zwängen des Kapitalismus. Sie erheben sich und geben sich aktiv als Gegenbewegung zu erkennen.
So werden multinationale Konzerne in die Knie gezwungen, wie aktuell bei dem Vorhaben „Dakota Access Pipeline“ in Dakota, wo Indigene und Solidarische sich gegen den Riesenkonzern Energy Transfer Partners stellten und so – zumindest vorläufig – den Bau einer Pipeline stoppten. Diese Pipeline bedroht die Lebensgrundlage und Souveränität der Indigenen. Oder wie in Rojava, wo sich Menschen mithilfe des organisierten Widerstandes gegen den IS wehren und ein autonomes Gebiet erkämpfen konnten. In dieser Region wollen sie autonome solidarische Strukturen fern von staatlicher Kontrolle aufbauen.

Dieses Jahr gehört die NOWEF Demo den Widerständischen auf der ganzen Welt. Von Mexiko über Frankreich bis nach Indien und Australien gibt es organisierte Formen des Widerstands und revolutionäre Perspektiven. Wenn die Herrschenden ihren Führungsanspruch erneut geltend machen wollen, zeigen wir ihnen, dass wir bei diesem Spiel nicht mitmachen!

Unser Widerstand gegen das kapitalistische System und alle Formen der Herrschaft!
Heraus zur NoWEF – Demo am Samstag 14. Januar 2017!

#NoWEF2017

Feb
4
Sa
Die CH hat ein Rassismusproblem @ Waisenhausplatz
Feb 4 um 14:00 – Mrz 4 um 05:00

…und wir ein Problem mit Rassismus und der CH!

Gehen wir gemeinsam auf die Strasse, gegen Grenzen, Rassismus und Unterdrückung!

Mehr Infos gibts hier: Bleiberecht

Feb
9
Do
Film und Diskussion „Paris Rebelle – Zwischen Rechtsruck und Revolte“ @ Kino in der Reitschule
Feb 9 um 20:00

In der von Left Report, North-East Antifascists (NEA) und deren Freund*innen veröffentlichten Dokumentation „Paris Rebelle – Zwischen Rechtsruck und Revolte“ geht es u.a. um das Gedenken an den von Nazis ermordeten Antifaschisten Clément Méric, den andauernden Rechtsruck in Frankreich sowie den Widerstand gegen die neoliberale Arbeitsmarktreform. Während der sozialen Kämpfe gegen dieses sogenannte „Loi El Khomri“ wurde nicht nur in ganz Frankreich gestreikt, sondern auch die neue Protestbewegung namens Nuit Debout hervorgebracht, denen die Staatsmacht mit aller Gewalt und Repression begegnet. Im Rahmen der Dreharbeiten wurden zahlreiche Aktivist*innen von der AFA Paris, La Horde, der RAGE Genf, der CNT, der Rap-Kombo Première Ligne und viele weitere interviewt.

Mrz
25
Sa
Demo gegen Erdogan und Diktatur @ Reitschule Bern
Mrz 25 um 13:15 – 14:15

Demo gegen die Diktatur Erdogans, 25. März 13:15 Reitschule

Tag für Tag spitzt sich die politische und humanitäre Lage in der Türkei zu. Seit den Erfolgen der demokratischen Kräfte im Kampf gegen den Islamischen Staat in Nordsyrien und den damit verbundenen Bestrebungen für ein freies Kurdistan, verschärft der Türkische Präsident Erdogan seine Politik gegen jegliche politische Opposition.
Foltergefängnisse, politisch motivierte Haft für Journalist*Innen und das Schüren von Nationalismus, Islamismus und Rassismus sind keine neue Phänomene in der Türkei. Doch seit dem Beginn des Wahlkampfes für die Wahlen im Jahre 2015 greift Erdogan zu immer drastischeren Mitteln. So erklärte er den Friedensprozess mit der PKK für beendet und weitete die militärischen Angriffe gegen die kurdische Zivilbevölkerung im Südosten der Türkei, aber auch gegen die PKK in Süd- und Nordkurdistan, aus. Ganze Städte wurden dem Erdboden gleich gemacht und viele Zivilisten wurden gezielt getötet.
Seit dem gescheiterten Putschversuch im Sommer 2016 wurden hunderttausende Menschen inhaftiert oder aus dem öffentlichen Dienst entlassen. Seither scheint Erdogan keine Grenzen mehr zu kennen und führt die Türkei immer weiter in Richtung einer Diktatur. Mitte April wird schlussendlich darüber abgestimmt, ob eine entsprechende Verfassungsänderung in Kraft treten soll, um die Türkei faktisch in eine Diktatur zu verwandeln. Damit wären Erdogans Machtfantasien umgesetzt.
Die Europäische Politik sieht dabei tatenlos zu. Zu viel Interesse hat die EU daran, dass flüchtende Menschen in der Türkei interniert werden oder nicht einmal in die Türkei gelangen können. Zu viel Interesse hat die Wirtschaft am Absatzmarkt in der Türkei. So wurden im Jahre 2016 sogar Waffen für über 60 Millionen Euro aus Deutschland an die Türkei geliefert. An Europas Händen klebt Blut – einmal mehr.

13:15 Reitschule Bern
Danach Kundgebung auf dem Bundesplatz

Okt
28
Sa
Demo zum Reitschuljubiläum!! 30 Jahre sind nicht genug – Die Utopie ins hier und jetzt holen! @ Bärengraben Bern
Okt 28 um 18:00

30 Jahre Reitschule, 30 Jahre Kampf um Freiraum, 30 Jahre Rebellion

Unser Geschenk zum 30 Jährigen der Reitschule in Bern: Eine kreative, bunte, laute, rebellische Demo für Freiräume, gegen Gentrifizierung und zur Verteidgung autonomer Räume!

Freiraum muss selber gemacht werden – Autonome Zentren überall!

Feb
1
Do
#DefendAfrin – Grossdemo @ Bern
Feb 1 um 14:00 – 17:00

Grossdemo in Bern gegen Erdogans Krieg gegen Afrin. Zeit und Besammlungsort folgen bald.

Nov
9
Fr
Erinnern heisst kämpfen – für eine solidarische Zukunft! @ Bahnhofplatz
Nov 9 um 19:30 – 21:30

Erinnern heisst kämpfen – Für eine solidarische Zukunft!

Am 9. November 2018 jährt sich zum 80. Mal die Reichspogromnacht von 1938. Über Tausend Synagogen und viele jüdische Einrichtungen wurden vom Mob, angeleitet durch die NSDAP, zerstört und hunderte Jüd*innen getötet. In den folgenden Tagen verschleppten die Nazis 30‘000 jüdische Menschen in Konzentrationslager. Dies war der Übergang von der Diskriminierung und Ausgrenzung zur systematischen Verfolgung von Millionen Jüd*innen(1). Ebenfalls Ziel der organisierten Vernichtung waren millionen Angehörige von Bevölkerungsgruppen, die auch nicht in das nationalsozialistische Menschenbild passten.

Erinnern heisst kämpfen!
Am 9. November gehen wir auf die Strassen Berns und gedenken allen Opfern des NS-Regimes. Nie wieder wollen wir solche Ereignisse tatenlos akzeptieren. Wenn wir uns umblicken, sehen wir eine Welt, die nicht nur zum Nachdenken auffordert, sondern zum Handeln.
Das gesellschaftliche Klima ist vergiftet; Fremdenfeindlichkeit und rechtsradikales Gedankengut konnten sich wieder bis weit in die Mitte der Gesellschaft etablieren. Systematische Diskriminierung und Angriffe auf Geflüchtete gehören in Europa zur Tagesordnung. An der Grenze zur Festung Europa ertrinken tausende Menschen im Mittelmeer oder verdursten in der Wüste. Nationalistische und faschistische Parteien und Bewegungen gewinnen immer mehr an Stärke. Dies ist kein Zufall; Die Geschichte zeigt, dass die Herrschenden in Zeiten der Krise, Xenophobie und Ausgrenzung nicht nur tolerieren, sondern oftmals vorantreiben. Auf sie ist nie Verlass, Krieg und Krise sind Teil ihrer Politik.

Für eine solidarische Zukunft!
An diesem Abend stehen wir nicht nur gegen menschenfeindliche Ideologien, sondern auch für eine solidarische Zukunft ein. Wir wollen eine Welt, die auf gegenseitiger Hilfe basiert, bedürfnisorientiert und nachhaltig produziert. Eine Welt, in der Menschen im Einklang mit der Natur und ohne Herrschaft untereinander leben. Eine Welt, in der wir Menschen nicht in Kategorien zwängen und nach diesen bewerten.

Dafür treffen wir uns am Freitag, 9. November 2018 um 19:30 Uhr beim Bahnhofsplatz in Bern. Um 20:00 Uhr werden wir unseren Protest lautstark, bunt und inhaltsbezogen auf die Strasse tragen. Nehmt Familie und Freund*innen mit, lasst Böller und Pyros zu Hause. Tipp für trotzdem Licht: Vergiss deine Taschenlampe nicht!

1: In einer früheren Version stand, es seien 6 Millionen Jüd*innen von der Verfolgung betroffen gewesen. Die richtige Zahl ist wesentlich höher. 6 Millionen Jüd*innen wurden im Holocaust ermordet.

Dez
15
Sa
Demo: Kapitalismus bedeutet Krieg, Rüstungsfirmen angreifen @ Zürich, Oerlikon
Dez 15 um 14:00 – 16:30

Im vergangenen Juni beschloss der Bundesrat auf Anregung der Rüstungsindustrie, die Restriktionen für Waffenexporte von Schweizer Unternehmen zu lockern. Damit dürften Schweizer Rüstungsgüter auch legal in Länder exportiert werden, die in interne bewaffnete Konflikte verwickelt sind.

Die Rüstungsindustrie erhoffte sich damit, neue Märkte zu eröffnen und ihren Profit zu steigern – schon heute ist die Schweiz die 14.-grösste Rüstungsexporteurin der Welt. Aufgrund des Widerstands, der sich gegen die Vereinfachung von Waffenexporten formierte, verzichtet der Bundesrat nun vorerst auf die geplante Lockerung. Dies ist aber nicht genug! Auch ohne diese Lockerung sorgen Schweizer Waffen auf der ganzen Welt für Verletzte und Tote. Nur die Lockerung der Kriegsmaterialexporte zu kritisieren, greift deshalb zu kurz: Auch gut kontrollierte und regulierte Waffenexporte, betrieben von profitorientierten Unternehmen, gilt es anzuprangern und zu bekämpfen. Eine humane Rüstungsindustrie kann es nicht geben. Sie existiert nur aus dem Grund, Rüstungsgüter zu verkaufen und damit Profite zu generieren. Die menschlichen Opfer, die die verkauften Rüstungsgüter fordern, sind ihr dabei egal. Innerhalb des kapitalistischen Wirtschaftssystems wird sich dies auch nie ändern, denn Profite stehen immer über Menschenleben. Waffenexporte und Profitinteressen sind daher nie vereinbar mit dem guten Leben für alle. Gehen wir deshalb auf die Strasse gegen Waffenexporte, Krieg und Kapitalismus und für eine solidarische Gesellschaft!

Schweizer Waffen, Schweizer Geld – morden mit in aller Welt!

15. Dezember um 14 Uhr beim Sternen Oerlikon in Zürich
http://www.revmob.ch/?p=961

Jan
19
Sa
NoWEF DEMO @ Bahnhofplatz, Bern
Jan 19 um 15:00 – 17:00
Das Kartenhaus zum Einsturz bringen! End Capitalism!
NoWEF Demo am 19.1.; 15:00 Bahnhofplatz Bern

“Eine globale Architektur schaffen, in Anbetracht der 4. Industriellen Revolution.” Unter diesem Motto treffen sich einmal mehr die sogenannten Führer*innen aus Politik und Wirtschaft in Davos, um die Probleme der Welt anzugehen. Doch wissen wir, dass sie das nicht können, denn ihr hoch aufgebautes Kartenhaus stürtzt langsam in sich selbst ein. Und so scheint auch das Weltretter*innen Bild des Forums langsam zu zerbröckeln.

Über strukturelle Veränderungen in Bezug auf technischen Fortschritt, über Cybersicherheit, über Humankapital und ja sogar über Umweltschutz soll diskutiert werden. Das Verstärken der internationalen Beziehungen und die Zusammenarbeit soll Grundlage genug sein, all das zu realisieren. Und wenn die Damen und Herren am WEF schon dabei sind, wollen sie auch noch über Frieden und Versöhnung sprechen, denn auch das soll die Stärkung der internationalen Beziehungen möglich machen. Mit wem genau man da diskutiert scheint nebensächlich. Denn die geladenen und teilnehmenden Personen repräsentieren die Staaten die Krieg treiben, die globalen Probleme erst schaffen und die Firmen die davon profitieren.

Weltweit erstarken autoritäre, konservative und faschistische Parteien. Sie ziehen in Parlamente ein und bilden Regierungen. In Italien gewannen die 5 Sterne Bewegung zusammen mit der faschistischen Lega Nord die Wahlen und stellen nun die Regierung. In Österreich regiert die FPÖ, die aus einem Zusammenschluss von Nationalsozialist*innen nach dem 2. Weltkrieg gegründet wurde, gemeinsam mit der ÖVP. Diese forderten am EU Gipfel in Salzburg die Grenzschutzagentur Frontex von 1’600 auf 10’000 Personen aufzustocken. Sowohl in Polen als auch in Ungarn stellen nationalkonservative Parteien zusammen mit Rechtspopulist*innen die Mehrheit in den Parlamenten, was sich extrem auf die Lage von Minderheiten in diesen Ländern auswirkt. In der Türkei treibt das Militär unter der Führung des Präsidenten Erdogan einen fürchterlichen Krieg gegen die kurdische Bevölkerung und linke Opposition und ist sich dabei nicht zu schade mit Terroristen des IS zusammenzuarbeiten. In den USA ist nach wie vor Donald Trump an der Macht und auch in Brasilien regiert nun ein Mann der öffentlich Frauen, Homosexuelle und andere Minderheiten diskriminiert. Auf den Philippinen ist zur Zeit Duterte an der Macht, der öffentlich zu Mord an Drogensüchtigen und Kriminellen aufruft. Die Liste faschistischer und rechter Politiker und Parteien im Aufschwung ist traurigerweise noch länger. Doch aus all diesen Ländern werden Regierungschefs, Aussenminister oder Abgeordnete an dem Forum in Davos teilnehmen. Und sie werden das WEF nicht als eine Möglichkeit zur Diskussion über Frieden und Versöhnung sehen, sondern werden die Gelegenheit nutzen, um ihre eigenen Interessen durchzusetzten.

Es sind aber weit mehr als nur die Regierungen die am Forum in Davos teilnehmen werden. Aus aller Welt strömen Vertreter riesiger Konzerne ans WEF. Unter ihnen sind Vertreter*innen von Grossbanken wie UBS, Credit Suisse oder HSBC, alles Banken die sich an umstrittenen Projekten wie der Dakota Access Pipeline beteiligen oder in die Rüstungsindustrie investieren. Auch andere WEF Partner wie die ABB fördern die Produktion von Waffen und Kriegstechnologie. Sie alle verbindet das Geschäft am Krieg. Dabei spielt es keine Rolle an wenn man die Waffen verkauft oder was damit gemacht wird. Hauptsache die Konflikte halten an und die Lieferungen nehmen zu. Auf das Leiden der lokalen Bevölkerung in den Kriegsregionen wird dabei keine Rücksicht genommen. Ebenfalls werden Vertreter*innen von BlackRock, Nestlé, Glencore und Monsanto nach Davos reisen, Firmen die massgeblich an Verarmung oder Landgrabbing in Drittweltstaaten verantwortlich sind und durch Monopole und Abzockverträge tausenden Bauern die Lebensgrundlage entziehen.

Der unendlichen Gier nach Profit und Macht, die sich am Forum in Davos trifft, sind kaum Grenzen gesetzt. Ob national, autoritär oder wirtschaftsliberal spielt hier überhaupt keine Rolle. Den Herrschenden in Davos geht es darum, ihr Kapital zu steigern. Doch dies wird ihnen nicht ewig gelingen. Überall auf der Welt regt sich starker Widerstand gegen diese Politik. Sei das bei den G20 Gipfeln in Hamburg oder Buenos Aires, in Brasilien bei Protesten gegen den neuen Präsidenten, in Frankreich bei den Aufständen der Gelbwesten oder in Rojava wo die Revolution und eine solidarische Gemeinschaft aktiv gelebt wird. Der Kapitalismus zeigt immer wieder Zerfallserscheinungen. In der Schweiz findet er aber weiterhin in Davos ein ruhiges Hinterland um sich zu stärken.

Lassen wir das nicht mehr länger tatenlos geschehen! Nehmen wir uns die Strasse um unseren Protest laut kundzutun! Lassen wir die Herrschenden unsere Wut fühlen! Kein ruhiges Hinterland für Nazis und Kapitalist*innen! Bringen wir das Kartenhaus zum einstürzen! End Wef, End Capitalism! Für die soziale Revolution!

 
 
Sep
7
Sa
Demo: Rojava verteidigen! Dem Krieg kein ruhiges Hinterland! @ Basel
Sep 7 um 15:00 – 16:00

In Rojava wurde erfolgreich gegen den IS gekämpft. Die Bevölkerung konnte zu weiten Teilen vom imperialistischen Stellvertreterkrieg verschont werden. Dies forderte tausende Menschenleben. Menschen welche kämpften, damit Millionen nicht ermordet werden oder flüchten müssen. Ein neues Gesellschaftsmodell wird gerade entwickelt. Frauenbefreiung und Rücksicht auf die Umwelt sind Bestandteile der demokratischen Konföderation. Vieles Entwickelt sich, vieles ist im Entstehen.

Nun steht Rojava der nächste Krieg bevor. Der Aggressor Türkei will nach Rojava einmarschieren. Lassen wir dies nicht zu. Rojava ist in Basel, Rojava ist überall!

Unterstützen wir die Bevölkerung Nordsyriens in ihrem Kampf gegen die drohende Türkische Invasion!

Okt
5
Sa
Demo: Solidarität statt Rassismus @ Helvetiaplatz, Zürich
Okt 5 um 16:00

5. Oktober 16:00 Uhr auf dem Helvetiaplatz ZH

—> Das Mittelmeer ist ein Massengrab, das täglich mit frischen Leichen gefüllt wird.

— > Libyen ist ein Freiluftgefängnis mit Freipass für Sklaverei, sexuelle Ausbeutung und Erpressung der dort gestrandeten.

— > Europa mauert sich ein und kriminalisiert Aktivist*Innen, die Menschen in Seenot retten.

— > Die Schweizer Asylzentren sind isolierte Bunker, in denen ein immer repressiveres Klima herrscht.

Die Gründe, warum sich Menschen auf die Flucht begeben, sind vielfältig: Überfischung der Meere vor den afrikanischen Küsten; Vergiftung der fruchtbaren Böden durch den Abbau von Mineralien; die extreme Klimaveränderung; Korruption, Folter und sexuelle Ausbeutung oder aber auch einfach Krieg.
Dies alles sind massgeblich Folgen der Politik Imperialistischer Staaten. Gerade heute, wo sich der Kapitalismus in einer tiefen strukturellen Krise befindet und die Profite schwinden, setzten diese Staaten ihre jeweiligen ökonomischen Interessen immer aggressiver durch. Vermehrt auch mit militärischen Mitteln.
Gleichzeitig nutzen rechte und rechtsextreme Parteien die Perspektivlosigkeit des Kapitalismus in ganz Europa aus und erstarken zunehmend. Menschen werden gegeneinander ausgespielt. Migrant*innen werden als Feindbilder aufgebaut und müssen als Sündenböcke für die herrschende Misere herhalten.
Wehren wir uns gegen diese menschenverachrtende Politik.
Gemeinsam auf die Strasse gegen Rassismus und reaktionäre Hetze!
Für eine solidarische Gessellschaft!

Zeigen wir, dass wir für eine fortschrittliche Gesellschaft kämpfen! Komm mit uns an die Demo am 5. Oktober 2019 um 16 Uhr auf dem Helvetiaplatz Zürich!

Okt
11
Fr
Rojava Solidemo Bern @ Bahnhofplatz bern
Okt 11 um 18:00 – 19:00

Spontankundgebung nach dem Kriegsbeginn. Rojava verteidigen, heisst auch in der Schweiz laut werden und kämpfen! Die EU, Russland und die USA haben dem Diktator Erdogan grünes Licht zum morden gegeben. Erdogans Staatsterror trifft einmal mehr die Kurdische Bevölkerung! Zeigen wir uns solidarisch, jetzt & hier!

Stoppt den Krieg!

Schweizer Waffen schweizer Geld, morden mit in aller Welt!

Kill Erdogan!

 

Okt
12
Sa
Rojava Demo Zürich
Okt 12 um 15:00 – 16:00

Demo für Rojava, 15Uhr Helvetiaplatz Zürich

Nov
5
Di
Critical Mass für Rojava @ Helvetiaplatz
Nov 5 um 18:00 – 19:30

Es war toll letzte Woche, wiederholen wir dies – auf die Velos für Rojava!

In Rojava mit der Kalash, in Bern mit dem Fahrrad!

Widerstand an jedem Ort!

Nov
23
Sa
DEMO: Kämpfe verbinden! @ Bahnhofplatz
Nov 23 um 15:00 – 17:00

Ein Jahr gelbe Westen in Frankreich, riesige Massenkundgebungen in  Hongkong, Hungersaufstände in Haiti, brutalste Staatliche Gewalt in Katalonien, Aufstände im Libanon gegen die Regierung und nun auch eine Revolte in Chile – Gründe genug um zu zeigen, dass die Kämpfe nicht alleine stehen!

All die Kämpfe haben den gleichen Gegner – Staat, Partiarchat und Kapital! All diese Kämpfe haben eine Verbindung in die Schweiz – Denn hier profitiert man von der Ausbeutung weltweit!

Nehmen wir unsere Verantwortung war – unterstützen wir die Kämpfenden und tragen wir die Kämpfe auch hier aus!

Für einen revolutionären Internationalismus!

 

Jan
3
Fr
AntiWEF Winterquartier // Bern @ Reitschule, Bern, Kino & Tojo
Jan 3 um 20:00 – Jan 5 um 18:00

No WEF Winterquartier in Bern:
Drei Tage lang werden wir die Reitschule in Bern mit vielen politischen Veranstaltungen, Infoständen und Essen bespielen. Die Veranstaltungwn und Filme finden im Tojo Theater und Kino in der Reitschule Bern statt. Im Infoladen der Reischule und darum herum kann Mensch sich verpflegen, Tee trinken und sich informieren.

 

Freitag 3. Januar 2020:
– 18:00: Input über die Entwicklung des WEF und des Widerstandes

– 19:30: Berichte von den Protesten in Chile, zwei Menschen aus Chile teilen ihre Geschichten mit uns

Samstag 4. Januar 2020:
– 12:00: AntiRep Input zum neuen Polizeigesetz

– 13:30: Frauenrechte in den Arabischen Staaten – Vortrag von Elham Manea

– 15:30: Über die aktuelle Lage und den Widerstand in Rojava

– 17:30: Erfahrungen aus dem Hafenstreik in Genua von Collettivo Autonomo Lavoratori Portuali

– 19:30: Erfahrungen aus der Beteiligung an den GiletsJaunes Protesten, eine Perspektive aus Bern

– 21:00 Film zu Systemalternativen in Griechenland

Sonntag 5. Januar 2020
– 13:00: Was meint das WEF, wenn sie von „internationaler Solidartîtät“ sprechen?

– 15:00: Die neue Rechte und ihre Propaganda

– 16:30: Antifa in der Praxis, Abschlussdiskussion

Jan
18
Sa
Anti-WEF Demo Bern @ Bern
Jan 18 um 15:00 – 17:00

Auch im 2020 wird es eine revolutionäre ANTI-WEF Demo in Bern geben! Merkt euch das Datum vor, mehr Infos folgen.