Mai
26
Fr
Anarchistische Büchermesse 2017 @ Gertrud Woker Mensa
Mai 26 – Mai 28 ganztägig

Die anarchistische Buchmesse wird dieses Jahr wieder in Bern, am Pfingstwochenende vom 26. bis 28. Mai, in der Gertrud Woker Mensa (Gertrud Woker Str.3) stattfinden.

Das Programm folgt bald*

Jun
17
Sa
Antiracup Bern @ Schulhaus Buchsee Köniz
Jun 17 um 10:00 – 19:00

Solidarisch Fussball spielen, essen & trinken und sich austauschen.

Jun
29
Do
Friedel54 verteidigen @ Friedel 54
Jun 29 um 09:00

NEIN ZUR ZWANGSRÄUMUNG VON FRIEDEL 54

Dienstag, den 06.06.17 ab 19 Uhr in die Friedelstr. 54, nahe U-Bahn Hermannplatz (U8).
Ein Abend der Solidarität, der Unterstützung, der offenen Debatte und des Austauschs begleitet von unseren Menü: Reis mit Erdnusssosse .
friedel-06-06-de

NON A L’EXPULSION DE LA FRIEDEL 54
Venez nombreux le Mardi 06 Juin 2017 à  partir de 19h à l’adresse Friedelstr. 54, U-Bahnhof Hermannplatz (U8).
Soirée de solidarité, de soutien, de débat ouvert et de partage autour de notre menu le riz à  la sauce d’arachide.
friedel-06-06-fr

NO TO THE EVICTION OF FRIEDEL 54
Come by Tuesday the 6th of June 2017 at Friedelstr. 54, close to U-Bahn station Hermannplatz (U8).
An evening of solidarity, support open debate and shared experi ence accompanied by our menu: rice with peanut sauce .
friedel-06-06-en

Jul
6
Do
Save the date: G20 @ Hamburg
Jul 6 – Jul 9 ganztägig

SAVE THE DATE

Sep
8
Fr
Free Nekane! Demo Schützenmatte
Sep 8 um 13:00
Okt
6
Fr
Antifa Demo 06. Oktober 2017 @ Zytglogge
Okt 6 um 19:30

Bern bleibt Nazifrei, einmal mehr aus die Strasse gegen Rechts! Alerta Alerta Antifascista*e!

19:30, Zytglogge, Bern

AntifaDemo 6.Oktober 2017 @ Zytglogge Bern
Okt 6 um 19:30 – 20:30

Aufruftext zur antifaschistischen Demonstration am 06. Oktober 2017 in Bern – Zeit und Ort wird noch bekannt gegeben.

In jüngster Zeit haben sich in Bern und Umgebung faschistische, rassistische und sexistische Vorfälle gehäuft. Als Antifaschist*innen finden wir es wichtig, nicht einfach wegzusehen, sondern diese Entwicklungen zu thematisieren und konsequent zu handeln. Deswegen rufen wir am 06. Oktober zu einer lauten und bunten antifaschistischen Demonstration auf.

Neofaschistische und rassistische Gesinnungen traten in den vergangenen Wochen und Monaten häufig in ländlichen Gegenden in Erscheinung. So formierte sich im Juli in Wileroltigen (BE) ein sogenanntes «Bürgerkomitee», welches gegen einen Transitplatz für Fahrende vorgehen wollte. Eine angekündigte Grossdemonstration gegen den Transitplatz wurde aus Furcht vor dem zu erwartenden unkontrollierbaren rechten Mob abgesagt. Rechtsextreme Gruppierungen wie beispielsweise Blood and Honour (1), die Hammerskins (2) oder die Identitäre Bewegung (3) sehen im idyllischen Hinterland einen sicheren Rückzugsort, wo sie sich ungestört treffen oder überregional beworbene und bekannte Konzerte organisieren können.

Doch auch im Umland und in den Städten versuchen rechte Jugendliche und Neonazis vermehrt in Erscheinung zu treten. In Bern kippte die Partei National Orientierter Schweizer (PNOS) (4) in den Morgenstunden vom 02. September über 10`000 Flyer auf die Strassen der Berner Altstadt. Die Flyer, welche optisch Flugzeugtickets glichen, forderten mit dem Aufdruck «Ab: Schweiz, Ziel: Eritrea, one-way» die Rückführung geflüchteter Menschen. Diese Aktion richtete sich gegen den jährlich stattfindenden Solidaritätslauf für Sans-Papiers. Des Weiteren versucht die PNOS in verschiedenen Kantonen Fuss zu fassen, wie die jüngste Sektionsgründung in Solothurn gezeigt hat.

Bei Stadtfesten, wie in Bern (Bümplizer Chilbi), Thun (Thunfest) oder Solothurn (Biertage) fielen zuletzt Rechtsextreme und Mitläufer*innen durch das Tragen von faschistischen Symbolen, das Grölen von rechten Parolen und das Zeigen von Hitlergrüssen auf. In Thun und Solothurn riefen Ende Juni 2017 rechte Esotheriker*innen der Gruppe Wedia Helvetia zu Diskussionsveranstaltungen auf, um völkische, nationalistische und neonazistische Ideen auszutauschen.

Die genannten Vorfälle gehen einher mit dem gesellschaftlichen Rechtsrutsch der letzten Jahre. Wie sehr Diskriminierungsmechanismen wie Rassismus und Sexismus in die Normalität des Alltags eingeflossen sind, zeigte ein Vorfall Ende Juni 2017 im städtischen Parlament in Bern. Der SVP-Stadtrat Erich Hess konnte rassistische und sexistische Bemerkungen äussern, ohne auf Widerstand der Anwesenden zu stossen. Auch bei den linken Parteien scheint rechtes Gedankengut salonfähig geworden zu sein: Parteien wie die SP tragen die repressive Asylpolitik mit, statt sich dagegen zu positionieren.

Der parlamentarische und gesellschaftliche Rechtsrutsch, sowie der neue Aktivismus von faschistischen Gruppierungen ähneln den Entwicklungen von 2007. Höhepunkt der damaligen Ereignisse bildete der Versuch der SVP, am 06. Oktober 2007 zu einem der faschistischen Rhetorik angelehnten «Marsch auf Bern» zu mobilisieren. Neonazis, Wutbürger*innen und Parteimitglieder versuchten jedoch vergeblich, ihre rassistische Gesinnung auf die Strassen Berns zu tragen.
10 Jahre später ist unsere Kritik nicht schwächer geworden. Antifaschismus ist nach wie vor notwendig!

(1) https://www.antifa.ch/blood-honour/
(2) https://www.antifa.ch/hammerskins-schweiz/
(3) https://www.antifa.ch/generation-identitaires-genevois/
(4) https://www.antifa.ch/pnos-schweiz/

Okt
7
Sa
Demo: Lasst uns die Stadt so leben, wie wir es wollen!
Okt 7 um 17:00

Wir wollen kollektive Lebensräume und die Mauern der Stadt wieder anmalen. Wir wollen auf öffentlichen Plätzen essen, wilde Konzerte feiern, eine Kletterwand an der Kathedrale. Wir wollen Gemüsegärten an jeder Ecke der Strassen, selbstverwaltete Ateliers um unsere Fahrräder zu flicken und um Schiffe zu basteln. Wir wollen Kitas in unseren Quartieren und das „B-Ausweis“-System bekämpfen. Wir wollen tolle Bars, die für alle zugänglich sind und Platz für unsere Träume.

Und demonstrieren wann immer wir wollen!

Wir wollen keine Bullen, die uns überall überwachen, keine Bewilligungen einholen müssen um in der Rhone zu schwimmen. Wir wollen keine Läden, in die wir nicht rein dürfen. Wir wollen keine klinisch sauberen Räume, keine überteuerten Wohnungen. Wir wollen keine Banken, die wir nicht mal überfallen können, keine beschissenen Werbungen für Bonzenkarren, keine TPG-Kontrollettis die sich für die Cowboys der Trams halten.

Der Staat fährt weiter mit seiner Offensive um die Stadt zu kontrollieren und um sie dann auf dem Servierplateau dem Weltwirtschaftsmarkt vorführen zu können. Das Haus Malagnou ist immer noch gefährdet, L’Usine reicht uns nicht und die städtischen Projekte erdrücken unsere Träume. Das darf nicht mehr so weiter gehen!

Organisieren wir uns um die Stadt so zu leben, wie wir es wollen. Erwarten wir nichts mehr von den politischen Parteien, die lieber weiterhin um ihre selbstgemachten Krisen kümmern, ohne sie zu lösen. Demonstrationen sind gute Momente um Beziehungen zu knüpfen und um Präsenz zu markieren.

Okt
14
Sa
Antiracupfestival 2017 @ Bern
Okt 14 um 20:00

https://www.facebook.com/events/176280806231049/?fref=ts

Okt
28
Sa
Demo zum Reitschuljubiläum!! 30 Jahre sind nicht genug – Die Utopie ins hier und jetzt holen! @ Bärengraben Bern
Okt 28 um 18:00

30 Jahre Reitschule, 30 Jahre Kampf um Freiraum, 30 Jahre Rebellion

Unser Geschenk zum 30 Jährigen der Reitschule in Bern: Eine kreative, bunte, laute, rebellische Demo für Freiräume, gegen Gentrifizierung und zur Verteidgung autonomer Räume!

Freiraum muss selber gemacht werden – Autonome Zentren überall!

Nov
11
Sa
Infoveranstaltung mit linksunten.indymedia @ Infoladen Reitschule
Nov 11 um 19:30 – 21:45

„All Computers Are Beschlagnahmt“
Infotour zum Verbot von Indymedia linksunten

Im Zuge des Verbotes von Indymedia linksunten am 25. August 2017 fanden Razzien in vier Wohnungen und dem Autonomen Zentrum KTS in Freiburg statt. Dabei wurde die KTS verwüstet und sowohl dort als auch bei den Betroffenen Technik und Geld im Wert von mehreren zehntausend Euro beschlagnahmt. In dieser Veranstaltung wollen wir eine Einordnung des Verbots von Indymedia linksunten vornehmen, euch den Ablauf der Ereignisse schildern und über den aktuellen Stand der Klagen informieren. Zudem wollen wir auch über (un)solidarischen Umgang in der Szene und Unterstützungsmöglichkeiten reden.

11.11.2017 / 19.30 Uhr / Infoladen / Reitschule Bern

Nov
18
Sa
„OISI STADT – OISI QUARTIER!“ Demo in Zürich @ Röntgenplatz
Nov 18 um 14:00
Nov
25
Sa
!!! Demo – Bahnhöfli bleibt!!!
Nov 25 um 15:30
Kampftag gegen alle Formen von Gewalt an Frauen* @ Polyterrasse ETH
Nov 25 um 16:30
Dez
23
Sa
Kundgebung „Zäme gege Repression“ @ Lindenberg/Ecke Rihentorstrasse
Dez 23 um 15:00
Jan
13
Sa
No Wef Demo 2018 @ Käfigturm
Jan 13 um 15:00
Jan
16
Di
Solizeichnen für pol.Gefangene in der Türkei @ Cafe Kairo
Jan 16 um 18:00 – 23:00

Gemeinsames Zeichnen und Briefe schreiben für politische Gefangene in der Türkei mit Input von DemKurd zur aktuellen Lage in der Türkei

Ab 18Uhr, Cafe Kairo, Lorraine Bern – Freiheit für alle politischen Gefangenen!

Jan
19
Fr
Anti-WEF Konzertabend @ Cafete
Jan 19 um 20:30 – 23:45

Konzertabend mit Infotischen, Essen, Trinken & gemütlichem Beisammensein…

mit dabei: Intare (Rap, DE) und Fuchs & Porzelan (HipHop, Bern)

Jan
23
Di
Revolutionärer Block – NoWEF Demo Zürich @ Zürich
Jan 23 um 18:00
Feb
1
Do
#DefendAfrin – Grossdemo @ Bern
Feb 1 um 14:00 – 17:00

Grossdemo in Bern gegen Erdogans Krieg gegen Afrin. Zeit und Besammlungsort folgen bald.

Feb
3
Sa
Kampf der Diktatur in der Türkei! Solidarität mit dem Widerstand! @ Basel
Feb 3 um 14:00 – 17:00

Kampf der Diktatur in der Türkei! Solidarität mit dem Widerstand!

In einem türkischen Knast am Rande Ankaras bittet ein Insasse um ein Buch. Der Wärter antwortet ihm: “Du willst das Buch? Du kannst den Autor persönlich treffen, er sitzt im gleichen Gebäude wie du!”

Eine Diktatur wird aufgebaut

Die Marschrichtung in Erdogans Türkei ist klar: Eine Diktatur wird aufgebaut. Paranoid und brutal schlägt der Staatsapparat um sich. Ein Kommentar auf Facebook reicht, um im Gefängnis zu verschwinden. Dort gibt es eigentlich längst keinen Platz mehr. Die Insassen schlafen zum Teil im Turnus, da die Zellen massloss überbelegt sind. Allein seit dem mutmasslichen Putschversuch im Juli 2016 wurden über 62’000 Menschen verhaftet und über 146’000 wurden von ihren Arbeitsstellen entfernt (Lehrer*innen, Gewerkschafter*innen, Bürgermeister*innen etc.) Im Gefängnis sitzen hunderte Journalist*innen, mehrere hundert Kleinkinder (da beide Eltern auch im Gefängnis sind), ganze Universitäten wurden geschlossen, sowie fast 200 Medienhäuser (vgl. turkeypurge.com). In den kurdischen Gebieten machte die Armee buchstäblich ganze Quartiere und Städte dem Erdboden gleich und installierte an Stelle der gewählten Vertreter*innen eine Militärverwaltung. Gegenüber den Kurd*innen findet ein Vernichtungskrieg statt, der natürlich an den Grenzen der Türkei nicht halt macht. Neben Kurd*innen und Linken sind insbesondere auch Frauen und LGBT-Personen Zielscheibe der aktuellen Entwicklung: Die Rechte werden stark eingeschränkt und die Gewalt gegen sie ist in den letzten Jahren explodiert. 

Brüchige Herrschaft

Seit Monaten hören wir von den Säuberungen und allmählich schleicht sich eine Normalisierung ein. Die Situation in der Türkei scheint sich durch eiserne Repression stabilisiert zu haben und bekommt immer weniger Aufmerksamkeit. Doch die Herrschaft von Erdogans AKP ist brüchiger als es von hier aus scheinen mag.

Der Widerstand ist trotz all der Repression nicht gebrochen. In den Gefängnissen entzündet sich der Kampf zurzeit am Widerstand gegen neu eingeführte uniforme Kleidung für Insassen. Es gibt immer wieder sehr grosse Streiks und die kurdische Bewegung kämpft weiterhin entschlossen für demokratische Selbstbestimmung. Es gilt sich auch in Erinnerung zu rufen, dass beim Referendum im Frühjahr 2017 trotz massiven Wahlfälschungen und Einschüchterungen mehr als 48 Prozent der Bevölkerung Nein stimmten. Mit dem Referendum wollte Erdogan den autoritären Verfassungsumbau absichern. Es zeigte sich aber vor allem die tiefe Spaltung des Landes. 

Dazu kommt die wirtschaftliche Lage, die sich durch die permanente Kriegssituation (im In- und Ausland) rapide verschlechtert. Vordergründig prognostiziert sich die Türkei zwar weiterhin ein grossartiges Wirtschaftswachstum. Gleichzeitig ist aber auch die Verschuldung des Staates explodiert und die Arbeitslosigkeit steigt seit 2012 an. Es zeigen sich auch zunehmend Konflikte zwischen Grossunternehmer*innen und Erdogans Clique. 

Beteiligung von EU und Schweiz

Die EU und die Schweiz arbeiten weiterhin eng mit der Türkei zusammen. Zwar gibt es immer stärkere diplomatische Spannungen: denn auf der einen Seite zelebriert sich Erdogan in der Türkei als Vorkämpfer gegen eine westliche Dominanz und auf der anderen Seite sind die EU-Regierungen von der Anti-Muslimischen Hetze in ihren Ländern geprägt. Doch hinter der Kulisse dieser Beziehungskrise gehen Rüstungsexporte in die Türkei weiter und die wirtschaftliche Kooperation bleibt unangetastet. Der türkische Geheimdienst ist in Westeuropa sehr präsent und in den Polizeiapparaten verankert (hierfür gab es kürzlich auch ein Beispiel in der Basler Polizei). Zudem arbeiten insbesondere die deutschen Behörden dem türkischen Staat in die Hände, indem sie kurdische Aktivist*innen mit heftiger Repression überziehen. Und für die Migrationsabwehr der EU ist die Türkei ein wichtiges Bollwerk. Millionen geflüchteter Menschen, werden von der Türkei im Dienste Westeuropas zurückgehalten. 

Zusammen kämpfen

Die Türkei entwickelt sich zu einem Staat mit faschistischem Charakter. Eine ganze Bevölkerung wird verfolgt und eingesperrt. Diese autoritäre Entwicklung passt zu unserer Welt: Die Repression nimmt in den meisten Ländern zu, nationalistisches und frauenfeindliches Gedankengut breitet sich aus.

Doch es gibt auch überall Widerstand. Diesen gilt es über die Grenzen hinweg zu vereinen. Wenn wir hier in Solidarität mit den Menschen in den türkischen Gefängnissen auf die Strasse gehen, stärkt das den Widerstand dort. Genauso wie es uns hier stärkt und inspiriert, wie sich die kämpfende kurdische und türkische Bewegung nicht brechen lässt.

Lasst uns gemeinsam auf die Strasse gehen: Als aus der Türkei Geflohene; als Familienangehörige von Eingesperrten; als Menschen, die für eine solidarische Welt kämpfen wollen – Gründe gibt es genug!

Es lebe die internationale Solidarität!

Widerstand ist Leben!
Feb
9
Fr
Anarchietage Winterthur @ Alte Kaserne Winterthur
Feb 9 – Feb 11 ganztägig
Mai
11
Fr
Solikonzerte mit Pöbel MC, Best-Elle & Greis @ Reitschule, Bern
Mai 11 um 22:00 – Mai 12 um 04:00

Endlich ist es wieder soweit: Die nächste Soliparty im Dachstock steht an! Der gesamte Erlös kommt Projekten in Nordsyrien/Rojava zugute. Kommt vorbei!

Lineup:
– Greis
– best-elle
– Pöbel MC
– Afterparty mit Pipen & Böni [HipHop/Trap]

Eintritt Kollekte!

Jul
14
Sa
Demo gegen die europäische Migrationspolitik @ Zürich
Jul 14 ganztägig
Sep
15
Sa
Demo gegen AbtreibungsgegnerInnen des MfL @ Bahnhofplatz
Sep 15 um 14:45 – 16:45
Sep
20
Do
Safety for All! S20 Gegengipfel @ Salzburg
Sep 20 ganztägig

Am 20.September 2018 treffen sich die Staats- und Regierungsoberhäupter der Europäischen Union in Salzburg, Österreich, zu einem informellen Gipfel. Die Themen sind “innere und digitale Sicherheit” und “Bekämpfung der illegalen Migration” durch den sogenannten “Schutz” der EU-Außengrenzen. Für uns ist klar, dass damit die Ausweitung des tödlichen EU-Grenzregimes durch mehr Überwachung und Kontrolle gemeint ist, an den Außengrenzen und nach Innen. Diese “Sicherheit” bedeutet mehr von ihrer rassistischen, sexistischen und ausbeuterischen Politik und eine weitere Kriminalisierung der Widerstände.

Wir nehmen das nicht hin! Proteste gegen den Gipfel sind geplant!

Sep
28
Fr
Erdogans Staatsbesuch angreifen @ Berlin
Sep 28 um 00:00 – Sep 29 um 23:00

Dem Krieg kein ruhiges Hinterland! Erdogan angreifen!

Am 28. und 29. September kommt Erdogan für einen Staatsbesuch nach Berlin. Sorgen wir dafür dass sein Besuch für ihn zum Fiasko wird!

Den diktatorischen Präsidenten auf seinem Staatsbesuch mit militärischen Ehren zu empfangen ist ein weiterer Beweis der Rückendeckung die die EU dem Erdogan-Regime gewährt. Die türkische Regierung begeht täglich Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen. Da jedoch für die Herrschenden Handelsbeziehungen mehr zählen als Menschen, hält Deutschland und die EU am millionenschweren Flüchtlingsdeal fest und sichert zudem Unterstützung gegen den Fall der türkischen Lira an.

Auch die Schweiz gibt sich offiziell gerne „kritisch“ gegenüber der Situation in der Türkei. Da in der Türkei für die Schweizer Wirtschaft jedoch fette Profite warten, lockert die Schweiz die Exportbestimmungen für Kriegsmaterial und stellt sich einmal mehr auf die Seite der Waffenlobby.

Gründe um auf die Strasse zu gehen gibt es viele!

– Massenrepression gegen jegliche Opposition

– Unterstützung islamistischer Banden im syrischen Bürgerkrieg

– Militärische Aggressionen gegen Rojava und Kandil

– Unterstützung und Entwicklung von islamistischen, patriarchalen und chauvinistische Positionen

– Verfolgung der Opposition im In- und Ausland

Stellen wir dieser Politik von Erdogan und Konsorten unseren kollektiven Widerstand entgegen! Zeigen wir unsere internationale Solidarität, indem wir die Verantwortlichen vor Ort angehen und den Kampfgeist der kurdischen Guerilla auch in Europa aufleben lassen! Gehen wir gemeinsam gegen Erdogan auf die Strasse und zeigen wir unsere Solidarität mit der kurdischen und türkischen Freiheitsbewegung und der Guerilla.

Widerstand bedeutet Leben! Berxwedan Jîyan e

Frauen, Leben, Freiheit! Jin, Jiyan, Azadi!

 

Okt
26
Fr
Buchvorstellung: Kerem Schamberger @ Französische Kirche
Okt 26 um 19:00 – 22:30
Nov
9
Fr
Erinnern heisst kämpfen – für eine solidarische Zukunft! @ Bahnhofplatz
Nov 9 um 19:30 – 21:30

Erinnern heisst kämpfen – Für eine solidarische Zukunft!

Am 9. November 2018 jährt sich zum 80. Mal die Reichspogromnacht von 1938. Über Tausend Synagogen und viele jüdische Einrichtungen wurden vom Mob, angeleitet durch die NSDAP, zerstört und hunderte Jüd*innen getötet. In den folgenden Tagen verschleppten die Nazis 30‘000 jüdische Menschen in Konzentrationslager. Dies war der Übergang von der Diskriminierung und Ausgrenzung zur systematischen Verfolgung von Millionen Jüd*innen(1). Ebenfalls Ziel der organisierten Vernichtung waren millionen Angehörige von Bevölkerungsgruppen, die auch nicht in das nationalsozialistische Menschenbild passten.

Erinnern heisst kämpfen!
Am 9. November gehen wir auf die Strassen Berns und gedenken allen Opfern des NS-Regimes. Nie wieder wollen wir solche Ereignisse tatenlos akzeptieren. Wenn wir uns umblicken, sehen wir eine Welt, die nicht nur zum Nachdenken auffordert, sondern zum Handeln.
Das gesellschaftliche Klima ist vergiftet; Fremdenfeindlichkeit und rechtsradikales Gedankengut konnten sich wieder bis weit in die Mitte der Gesellschaft etablieren. Systematische Diskriminierung und Angriffe auf Geflüchtete gehören in Europa zur Tagesordnung. An der Grenze zur Festung Europa ertrinken tausende Menschen im Mittelmeer oder verdursten in der Wüste. Nationalistische und faschistische Parteien und Bewegungen gewinnen immer mehr an Stärke. Dies ist kein Zufall; Die Geschichte zeigt, dass die Herrschenden in Zeiten der Krise, Xenophobie und Ausgrenzung nicht nur tolerieren, sondern oftmals vorantreiben. Auf sie ist nie Verlass, Krieg und Krise sind Teil ihrer Politik.

Für eine solidarische Zukunft!
An diesem Abend stehen wir nicht nur gegen menschenfeindliche Ideologien, sondern auch für eine solidarische Zukunft ein. Wir wollen eine Welt, die auf gegenseitiger Hilfe basiert, bedürfnisorientiert und nachhaltig produziert. Eine Welt, in der Menschen im Einklang mit der Natur und ohne Herrschaft untereinander leben. Eine Welt, in der wir Menschen nicht in Kategorien zwängen und nach diesen bewerten.

Dafür treffen wir uns am Freitag, 9. November 2018 um 19:30 Uhr beim Bahnhofsplatz in Bern. Um 20:00 Uhr werden wir unseren Protest lautstark, bunt und inhaltsbezogen auf die Strasse tragen. Nehmt Familie und Freund*innen mit, lasst Böller und Pyros zu Hause. Tipp für trotzdem Licht: Vergiss deine Taschenlampe nicht!

1: In einer früheren Version stand, es seien 6 Millionen Jüd*innen von der Verfolgung betroffen gewesen. Die richtige Zahl ist wesentlich höher. 6 Millionen Jüd*innen wurden im Holocaust ermordet.

Dez
8
Sa
Demo: Ausschaffungen sind keine Lösung! @ Bundesplatz Bern
Dez 8 um 14:00 – 17:00

Demo gegen das Dublin Abkommen, Ausschaffungen und Grenzen als Ganzes.

Für eine Welt ohne konstruierten beschränkungen – Für Bewegungsfreiheit für alle!

Dez
15
Sa
Demo: Kapitalismus bedeutet Krieg, Rüstungsfirmen angreifen @ Zürich, Oerlikon
Dez 15 um 14:00 – 16:30

Im vergangenen Juni beschloss der Bundesrat auf Anregung der Rüstungsindustrie, die Restriktionen für Waffenexporte von Schweizer Unternehmen zu lockern. Damit dürften Schweizer Rüstungsgüter auch legal in Länder exportiert werden, die in interne bewaffnete Konflikte verwickelt sind.

Die Rüstungsindustrie erhoffte sich damit, neue Märkte zu eröffnen und ihren Profit zu steigern – schon heute ist die Schweiz die 14.-grösste Rüstungsexporteurin der Welt. Aufgrund des Widerstands, der sich gegen die Vereinfachung von Waffenexporten formierte, verzichtet der Bundesrat nun vorerst auf die geplante Lockerung. Dies ist aber nicht genug! Auch ohne diese Lockerung sorgen Schweizer Waffen auf der ganzen Welt für Verletzte und Tote. Nur die Lockerung der Kriegsmaterialexporte zu kritisieren, greift deshalb zu kurz: Auch gut kontrollierte und regulierte Waffenexporte, betrieben von profitorientierten Unternehmen, gilt es anzuprangern und zu bekämpfen. Eine humane Rüstungsindustrie kann es nicht geben. Sie existiert nur aus dem Grund, Rüstungsgüter zu verkaufen und damit Profite zu generieren. Die menschlichen Opfer, die die verkauften Rüstungsgüter fordern, sind ihr dabei egal. Innerhalb des kapitalistischen Wirtschaftssystems wird sich dies auch nie ändern, denn Profite stehen immer über Menschenleben. Waffenexporte und Profitinteressen sind daher nie vereinbar mit dem guten Leben für alle. Gehen wir deshalb auf die Strasse gegen Waffenexporte, Krieg und Kapitalismus und für eine solidarische Gesellschaft!

Schweizer Waffen, Schweizer Geld – morden mit in aller Welt!

15. Dezember um 14 Uhr beim Sternen Oerlikon in Zürich
http://www.revmob.ch/?p=961

Jan
4
Fr
Anti-WEF Winterquartier @ Reitschule
Jan 4 – Jan 6 ganztägig

Programm:
* Das Programm kann sich noch ändern und insbesondere erweitern.
Freitag 19:30
Die Digitalisierung der Rüstungsindustrie
Aufgezeigt anhand von WEF-Partnern und Teilnehmenden

Die Digitalisierung ist in allen Bereichen des Lebens auf dem Vormarsch. So auch in der Rüstungsindustrie, die mit grossen Investitionen der kriegstreibenden Staaten versuchen, das Töten durch moderne Technik immer präziser und einfacher zu machen.
Wenn in Davos über die Digitalisierung gesprochen wird, werden auch Firmen, Staaten und Banken am Tisch sitzen, die direkt Teil der Rüstungsindustrie sind oder in diese grosse Summen investieren.

Samstag 13:00
Digitalisierung von unten
Tails Workshop

Die Digitalisierung bringt einerseits den Staaten mehr Möglichkeiten zur Überwachung und Repression. Andererseits bieten sich auch uns neue Wege zur Kommunikation, Mobilisierung und Organisation. Dies bedingt aber einige Vorkehrungen zur Sicherheit. Dabei kann uns das Tails-System ein hilfreiches Werkzeug sein. Dies soll in einem Workshop erklärt und zugänglich gemacht werden.

Samstag 13:00
Rechtsruck in Österreich

Seit der letzten Wahl in Österreich, wird das Land von einer rechts-nationalen Koalition regiert. Mit Sebastian Kurz ist ein Rechtspopulist und Rassist als Regierungschef.
Die Genoss*Innen der Autonomen Antifa [w] kommen aus Wien, um über die aktuelle Lage zu erzählen.

Samstag 15:00
WEF: Zwischen Korporatismus und Autoritarismus

Mit einem rasanten Tempo driftet das gesamte bürgerliche Spektrum insgesamt nach rechts ab und freundet sich wieder mit autoritären Herrschaftsoptionen an. So sind heute in Europa, der Türkei, der Ukraine, den USA und Brasilien und anderen Ländern reaktionäre bis offen faschistische Bewegungen Teil der Regierungen. Die WEF-StrategInnen stehen heute also vor der Herausforderung, das neoliberale Projekt im Übergang vom korporatistisch-demokratischen Regime in neue autoritäre Herrschaftsformen zu retten und gleichzeitig die Gefahr von innerimperialistischen Konflikten und von Aufständen der unterdrückten Klassen zu dämmen. Auch wir werden an einer Veranstaltung in unserem Polit-Wochenende analysieren, zu welchen Schlüssen die WEF-StrategInnen dabei kommen und erhoffen uns damit auch Aufschluss darüber, welche Krisenoptionen die herrschenden Klassen momentan diskutieren und mit welchen Angriffen wir in Zukunft rechnen müssen.

Samstag 17:00
Die Militarisierung in Brasilien

Mit Jair Bolsonaro hat Brasilien einen Faschisten zum Präsidenten gewählt, der offen die Militärdiktatur verherrlicht und die Repressionsorgane massiv aufrüsten will. Doch auch schon zuvor schritt die Aufrüstung in Brasilien schnell voran und wurde zu einem Hauptabnehmer für Schweizer Rüstungsgüter.
Peter, Journalist der jungen Welt, erzählt aus seinem Expertenwissen.

Samstag 20:30
Film „Accidental Anarchist“ (EN)

Carne Ross was a government highflyer. A career diplomat who believed Western Democracy could save us all. But working inside the system he came to see its failures, deceits and ulterior motives. He felt at first hand the corruption of power. After the Iraq war Carne became disillusioned, quit his job and started searching for answers. This film traces his journey across the globe as he tries to find an answer to the question so many people today are asking themselves – isn’t there a better way? For Carne there is. Anarchism offers a solution to the brutalities of Capitalism and the dishonesties of Democracy. It offers a world where people have control over their own lives. From the protesters of Occupy Wall Street, to an anarchist collective in Spain, to Noam Chomsky, the grand old man of anarchism himself, Carne finds people who are putting the theory into practice. His journey eventually takes him to one of the most dangerous places on earth – Syria, eight kilometers from the front line with Isis, where a remarkable anarchist state has risen phoenix like from the flames. A powerful film about one man’s epic journey from government insider to anarchist.

Sonntag 14:00
Frauenstreik 2019 in Bern

Für den 14. Juni 2019 wird ein schweizweiter Frauenstreik geplant. Dazu hat sich auch in Bern eine Koordinationsgruppe gebildet. In der Koordinationsgruppe sind Frauen, die sich gerne mit möglichst vielen anderen Frauen in der Stadt Bern und im Kanton Bern für den Frauenstreik am 14. Juni 2019 organisieren möchten. Einzelpersonen dieser Gruppe werden das Projekt bei uns vorstellen und Fragen von Interessierten beantworten.

Samstag durchgehend:
Infotisch
Foodtruck


Sonntag durchgehend:

Transparente malen
Kaffee und Kuchen

Jan
12
Sa
Winterquartier Zürich @ Kernstrasse 14, Zürich
Jan 12 – Jan 13 ganztägig

Anti-WEF-Winterquartier Zürich 12. & 13. Januar 2019
Samstag ab 14 Uhr, Sonntag ab 13 Uhr

Samstag

14.30 Einleitung

15 Uhr – Das WEF als Spiegel der politischen Krise der Herrschenden

Als selbsternannte politische und ideologische Speerspitze der imperialistischen Bourgeoisie ist das WEF ein vorzügliches Barometer der Verfasstheit des real existierenden Kapitalismus. Wir wollen versuchen die Widersprüchlichkeit der kapitalistischen Krise in der Entwicklung des WEFs nachzuzeichnen. Wie drückt sich die Perspektivlosigkeit der Herrschenden in den Davoser Parolen aus? Wie artikulieren sich die Widersprüche zwischen neoliberalen und protektionistischen Kapitalblöcken in den Abschlusserklärungen? Und wie äussert sich das Verhältnis zwischen Krieg und Diplomatie in den TeilnehmerInnen-Listen?

16 Uhr – Italien: Die neue Qualität der Rechtsentwicklung und das Zusammenführen linker Kämpfe
Mit dem Einzug Salvini’s an die Regierungsspitze, dem neuen Sicherheitsdekret und rassistischer Massenmobilisierung tritt die Rechtsentwicklung in eine neue Phase. Wir untersuchen mit unserem italienischen Gast die Ursachen und schauen dabei speziell auf die Entwicklungen innerhalb der Klasse. Zugleich fragen wir nach Möglichkeiten der Repositionierung von linken
Kräften, die ein Anknüpfen an die starke antifaschistische Kampftradition erlauben. Die Krise des Kapitalismus wird weiter
Widersprüche produzieren – Frankreich zeigt wie plötzlich diese
explodieren können. Welche Bewegungen gibt es und wie müssen sich diese aufstellen, um in diesen Widersprüche intervenieren zu können?

18 Uhr Essen

19 Uhr – Die Gelbwesten: Herausforderung für die revolutionäre Linke

Bewegung der Gelbwesten hat mit aller Wucht den konkreten Klassenkampf wieder zum Orientierungspunkt der revolutionären Kräfte gemacht. Die letzten Wochen haben deutlich gemacht, welche Herausforderungen sich für uns stellen, wenn wir die Kämpfe der unterdrückten Klassen nicht nur theoretisch zum Ausgangspunkt unserer Politik machen, sondern uns auch praktisch in deren widersprüchlichen, lebendigen und komplexen Dynamik hineingeben wollen. Und es schein klar, dass die revolutionäre Linke politische und organisatorische Schritte unternehmen muss, um in zukünftige militante Klassenkämpfen intervenieren zu können. Wir werden deshalb erste Reflexionen über Schwierigkeiten und Handlungspotentiale der revolutionären Bewegung im Aufstand der Gelbswesten zusammen mit aktiv beteiligten Militanten der „Alternative Libertaire“ aus Paris und der belgischen „Secours Rouge“ aus Brüssel diskutieren.

Sonntag
14 Uhr

1991 & 2019: Perspektiven des Frauenstreiks damals und heute
Am 14.6.2019 streiken die Frauen in der Schweiz wie bereits 1991. Genossinnen welche bereits 1991 dabei waren teilen ihre Erfahrungen vom Frauenstreik und verknüpfen diese mit der kommenden Mobilisierung.

Revolutionäres Frauenstreikkollektiv Zürich

16 Uhr

Die Digitalisierung der Rüstungsindustrie Aufgezeigt anhand von WEF-Partnern und Teilnehmenden

Die Digitalisierung ist in allen Bereichen des Lebens auf dem Vormarsch. So auch in der Rüstungsindustrie, die mit grossen Investitionen der kriegstreibenden Staaten versuchen, das Töten durch moderne Technik immer präziser und einfacher zu machen.

Wenn in Davos über die Digitalisierung gesprochen wird, werden auch Firmen, Staaten und Banken am Tisch sitzen, die direkt Teil der Rüstungsindustrie sind oder in diese grosse Summen investieren.

18 Uh
Palästina – Zwischen Krise und Aufstand

Palästina bleibt Bezugspunkt einer internationalistischen Politik, die sich mit den Unterdrückten weltweit solidarisiert. Wir erzählen von einer politischen Reise dorthin und führen ein Videointerview mit einem Genossen der Gefangenenorganisation Adameer, welche der PFLP nahesteht.
Dabei wollen wir verstehen, wie die aktuelle Situation in Palästina ist, was unmittelbare Herausforderungen sind und was in naher Zukunft zu erwarten ist. Organisiert von der Revolutionären Jugend Zürich.

19.30 Uhr Essen

20 Uhr
Rojava – Politische und militärische Herausforderungen einer neuen Etappe

Bei Redaktionschluss stehen die Zeichen entlang der Grenze zur Türkei auf Krieg. Die Grenze zu Bashur wird immer wieder dicht gemacht, ein Versuch Rojava in den Würgegriff zu bekommen. Die Bevölkerung, die Freiheitsbewegung, der Widerstand stellt sich auf und bereitet sich auf diese kriegerische Auseinandersetzung vor.

Wir werden versuchen an unserer Veranstaltung auf die aktuelle Situation einzugehen und neusten Entwicklungen im militärischen und zivilen Bereich zu beleuchten. Was bedeutet dieser Krieg für die Revolution in Rojava, viele Fragen aus dem zivilen und militärischen Sektor werden sich neu stellen. Brennend interessiert uns auch die Frage nach den aktuellen Aufgaben der internationalen Solidarität

Jan
19
Sa
NoWEF DEMO @ Bahnhofplatz, Bern
Jan 19 um 15:00 – 17:00
Das Kartenhaus zum Einsturz bringen! End Capitalism!
NoWEF Demo am 19.1.; 15:00 Bahnhofplatz Bern

“Eine globale Architektur schaffen, in Anbetracht der 4. Industriellen Revolution.” Unter diesem Motto treffen sich einmal mehr die sogenannten Führer*innen aus Politik und Wirtschaft in Davos, um die Probleme der Welt anzugehen. Doch wissen wir, dass sie das nicht können, denn ihr hoch aufgebautes Kartenhaus stürtzt langsam in sich selbst ein. Und so scheint auch das Weltretter*innen Bild des Forums langsam zu zerbröckeln.

Über strukturelle Veränderungen in Bezug auf technischen Fortschritt, über Cybersicherheit, über Humankapital und ja sogar über Umweltschutz soll diskutiert werden. Das Verstärken der internationalen Beziehungen und die Zusammenarbeit soll Grundlage genug sein, all das zu realisieren. Und wenn die Damen und Herren am WEF schon dabei sind, wollen sie auch noch über Frieden und Versöhnung sprechen, denn auch das soll die Stärkung der internationalen Beziehungen möglich machen. Mit wem genau man da diskutiert scheint nebensächlich. Denn die geladenen und teilnehmenden Personen repräsentieren die Staaten die Krieg treiben, die globalen Probleme erst schaffen und die Firmen die davon profitieren.

Weltweit erstarken autoritäre, konservative und faschistische Parteien. Sie ziehen in Parlamente ein und bilden Regierungen. In Italien gewannen die 5 Sterne Bewegung zusammen mit der faschistischen Lega Nord die Wahlen und stellen nun die Regierung. In Österreich regiert die FPÖ, die aus einem Zusammenschluss von Nationalsozialist*innen nach dem 2. Weltkrieg gegründet wurde, gemeinsam mit der ÖVP. Diese forderten am EU Gipfel in Salzburg die Grenzschutzagentur Frontex von 1’600 auf 10’000 Personen aufzustocken. Sowohl in Polen als auch in Ungarn stellen nationalkonservative Parteien zusammen mit Rechtspopulist*innen die Mehrheit in den Parlamenten, was sich extrem auf die Lage von Minderheiten in diesen Ländern auswirkt. In der Türkei treibt das Militär unter der Führung des Präsidenten Erdogan einen fürchterlichen Krieg gegen die kurdische Bevölkerung und linke Opposition und ist sich dabei nicht zu schade mit Terroristen des IS zusammenzuarbeiten. In den USA ist nach wie vor Donald Trump an der Macht und auch in Brasilien regiert nun ein Mann der öffentlich Frauen, Homosexuelle und andere Minderheiten diskriminiert. Auf den Philippinen ist zur Zeit Duterte an der Macht, der öffentlich zu Mord an Drogensüchtigen und Kriminellen aufruft. Die Liste faschistischer und rechter Politiker und Parteien im Aufschwung ist traurigerweise noch länger. Doch aus all diesen Ländern werden Regierungschefs, Aussenminister oder Abgeordnete an dem Forum in Davos teilnehmen. Und sie werden das WEF nicht als eine Möglichkeit zur Diskussion über Frieden und Versöhnung sehen, sondern werden die Gelegenheit nutzen, um ihre eigenen Interessen durchzusetzten.

Es sind aber weit mehr als nur die Regierungen die am Forum in Davos teilnehmen werden. Aus aller Welt strömen Vertreter riesiger Konzerne ans WEF. Unter ihnen sind Vertreter*innen von Grossbanken wie UBS, Credit Suisse oder HSBC, alles Banken die sich an umstrittenen Projekten wie der Dakota Access Pipeline beteiligen oder in die Rüstungsindustrie investieren. Auch andere WEF Partner wie die ABB fördern die Produktion von Waffen und Kriegstechnologie. Sie alle verbindet das Geschäft am Krieg. Dabei spielt es keine Rolle an wenn man die Waffen verkauft oder was damit gemacht wird. Hauptsache die Konflikte halten an und die Lieferungen nehmen zu. Auf das Leiden der lokalen Bevölkerung in den Kriegsregionen wird dabei keine Rücksicht genommen. Ebenfalls werden Vertreter*innen von BlackRock, Nestlé, Glencore und Monsanto nach Davos reisen, Firmen die massgeblich an Verarmung oder Landgrabbing in Drittweltstaaten verantwortlich sind und durch Monopole und Abzockverträge tausenden Bauern die Lebensgrundlage entziehen.

Der unendlichen Gier nach Profit und Macht, die sich am Forum in Davos trifft, sind kaum Grenzen gesetzt. Ob national, autoritär oder wirtschaftsliberal spielt hier überhaupt keine Rolle. Den Herrschenden in Davos geht es darum, ihr Kapital zu steigern. Doch dies wird ihnen nicht ewig gelingen. Überall auf der Welt regt sich starker Widerstand gegen diese Politik. Sei das bei den G20 Gipfeln in Hamburg oder Buenos Aires, in Brasilien bei Protesten gegen den neuen Präsidenten, in Frankreich bei den Aufständen der Gelbwesten oder in Rojava wo die Revolution und eine solidarische Gemeinschaft aktiv gelebt wird. Der Kapitalismus zeigt immer wieder Zerfallserscheinungen. In der Schweiz findet er aber weiterhin in Davos ein ruhiges Hinterland um sich zu stärken.

Lassen wir das nicht mehr länger tatenlos geschehen! Nehmen wir uns die Strasse um unseren Protest laut kundzutun! Lassen wir die Herrschenden unsere Wut fühlen! Kein ruhiges Hinterland für Nazis und Kapitalist*innen! Bringen wir das Kartenhaus zum einstürzen! End Wef, End Capitalism! Für die soziale Revolution!

 
 
Mrz
17
So
MRGA Infoveranstaltung @ Fabrikool
Mrz 17 um 18:00 – 20:00

„Make Rojava Green Again“ ist eine Kampagne zur ökologischen Unterstützung in Rojava. Dazu werden Genoss*innen der Kampagne vorbeikommen und Informieren

17.März 2019, 18Uhr, Infoladen Furia, Fabrikstrasse 16, 3012 Bern

Mrz
30
Sa
Infoveranstaltung zur Quartierorganisierung in Milano @ Osterhasen
Mrz 30 um 19:00 – 21:45

Seit einigen Jahren versuchen Genoss*innen in Milano die Nachbarschaften zu unterstüzten und zusammen politische Kämpfe gegen die Gentrifizierung zu führen. Besetzungen, Verhinderungen von Räumungen, Diskussionen, Hilfestelle etc. vieles wurde entwickelt und brachte die Menschen näher zusammen. Daraus entsteht eine Stärke, welche nun auch der Staat auf den Plan rief. Am 13.12.2018 führte die Polizei eine grossangelegte Aktion gegen die Nachbarschaftsvernetzung im Giambellino Quartier durch.

Die Genoss*innen werden über die Nachbarschaftsorganisierung, Probleme & Ziele sowie die eingetroffene Repression und ihrem Umgang damit berichten! Vorbeikommen lohnt sich!

30. März 2019, 19Uhr, Ostermundigen, Osterhasen, Bernstrasse 29, 3072 Bern

Apr
28
So
Demo für ein lebendiges Fabrikool
Apr 28 um 15:00 – 16:00

Das seit mehr als 15 Jahren leerstehende Haus an der Fabrikstrasse wurde vor 2 Jahren besetzt, um einen offenen emanzipatorischen Ort zu schaffen. Das Haus wird seit daher mit viel Energie, Herzblut und Liebe zum Detail selber umgebaut. Auf Befehl von Herr Keller des Amt für Grundstücke und Gebäude des Kantons Bern sollen die Besetzer am 30.04 das Haus verlassen. Dagegen wehren wir uns!

Der Streit rund um das Fabrikool Gebäude geht weiter.

Am 28.04 rufen wir zu einer grosse Demo durchs Quartier

  • 13 Uhr : Zusammen basteln und Transpi für die Demo malen – Beim Fabrikool
  • 15 Uhr : Demostart. Treffpunkt beim Fabrikool
  • 18 Uhr : Leckeres essen, trinken und feiern!
Apr
30
Di
Velodemo fürs Fabrikool – 30.04 – 18uhr
Apr 30 um 18:00 – 19:00
Zusätzlich rufen wir auch schon für eine Velodemo am 30.04 auf (letzter „legaler Tag vom Fabrikool“).

Dort werden wir vom Fabrikool zum Amt für Grundstücke und Gebäude des Kantons Bern, sowie zum Architekturbüro von Hebeisen und Vater fahren.


Treffpunkt 18 Uhr vor dem Fabrikool, Fabrikstrasse, Länggasse

Mai
1
Mi
Revolutionärer 1. Mai in Bern
Mai 1 um 15:00 – 16:00

Kämpfe verbinden, Unterdrückung überwinden!
Im Rahmen der diesjährigen revolutionären 1. Mai Kampagne setzen wir uns mit aktuellen
Kämpfen auseinander. Wir wollen uns über sie informieren, sie verstehen, aus ihnen lernen und versuchen, sie miteinander zu verbinden.

Alle Veranstaltungen im Überblick:

  • 1. Mai, 14;00, Rosengarten Bern – Spiel, Spass und Basteln für die Demo mit den Roten Falken.
  • 1. Mai, 15:45, Rosengarten Bern – Besammlung für die revolutionäre 1. Mai Demo
  • 1. Mai, ab 18:00, Schützenhaus Bern – Konzerte, Essen und Bar
  • 3. Mai, 19:00, Gaskessel Bern – Podiumsdiskussion zum „Klimastreik“
  • 5. Mai, 15:00, Kino Reitschule – Input & Diskussion zur „Gelbwestenbewegung“
  • 9. Mai, 19:00, Frauenraum Bern – Input & Diskussion zum „Frauen*streik“
  • 11. Mai, 15:00, Ort Gaskessel Bern – Diskussionsnachmittag zu „Aufgaben der
    Revolutionär*Innen bei Massenprotesten, deren Entstehung und Organisierung“

Kämpfe verbinden, Unterdrückung überwinden!

Zurzeit ist einiges in Bewegung – weltweit, europaweit und auch in der Schweiz:

- Ende Oktober 2018 entstand in Frankreich die sogenannte „Gelbwestenbewegung“, welche seit ihrem Anfang fast jedes Wochenende ihren Widerstand auf die Strassen trägt. Ihre Forderungen und Aktionsformen sind divers; mithilfe von Strassenblockaden, Massendemonstrationen und militanten Aktionen konnten sie, von unten, die Mächtigen das Fürchten lehren.

- Die Forderung nach mehr Umweltschutz entwickelte sich zu Beginn des Jahres zum weltweiten „Klimastreik“. Dieser wurde und wird vor allem von Schüler*innen in ihren jeweiligen Städten organisiert und mit Demonstrationen sichtbar gemacht. Die Bewegung schaffte es innerhalb weniger Wochen, weltweit über hunderttausend Menschen zu mobilisieren und entfachte somit den Diskurs über Umweltzerstörung neu.

- Vor knapp 30 Jahren wurde der erste und bislang letzte „Frauenstreik“ in der Schweiz organisiert, um die in der Verfassung verankerte aber nie umgesetzte Gleichstellung der Geschlechter zu erzwingen. Nun wird seit einem Jahr ein neuer „Frauen*streik“ organisiert und geplant, der am 14. Juni stattfinden wird. Dieser fordert die überfällige Gleichstellung aller Geschlechter und setzt den nötigen Kampf für diskriminierungsfreies Zusammenleben fort.

Diese Kämpfe haben eines gemeinsam: Sie entstanden aus einer geteilten Unzufriedenheit mit dem Status quo. Sei es die französische Krankenpflegerin, die sich das Benzin nicht mehr leisten kann. Sei es der deutsche Gymnasiast, der sich um die Zukunft der Erde sorgt. Sei es die schweizer Informatikerin, die auch nach 100 Jahren Frauenkampf nicht gleichberechtigt ist. Sie alle sind wütend und kämpfen für eine bessere Zukunft. Dieser Kampf ist notwendiger denn je! Denn unsere Lebensgrundlage, die Natur, wird zunehmend zerstört, die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich stetig weiter. Dies überrascht jedoch keineswegs, denn die kapitalistische Wirtschaft und ihre Produktionsweise funktionieren nach den Gesetzen des ewigen Wachstums, der Konkurrenz, des Eigentums und der Ausbeutung. Konkret bedeutet dies: Überstunden, Stress, wenig bis kein Geld am Ende des Monats, psychische Belastung, Working Poor – die Liste ist lang – all das nur, um die Profitrate der Unternehmen zu steigern. Unsere Arbeit vermehrt das Kapital der Unternehmer*innen, das wiederum in unsere Ausbeutung investiert wird: Unsere Armut ist ihr Gewinn! Dass diese Produktionsweise auf Dauer nicht in Frieden und Freiheit für alle enden kann, ist logisch. Der verschwenderische Umgang mit dieser Erde, um durch ungebremstes Wachstum immer mehr Gewinn zu erreichen, ist nur für kurze Zeit und durch irreparable Umweltzerstörung möglich. Der ständige Wettstreit bei der Arbeit, der Wohnungssuche, dem Studium und in allen anderen erdenklichen Bereichen macht uns zu egoistischen, empathielosen und burnoutgefährdeten Konkurrent*innen. Das fördert patriarchale Unterdrückungsmuster und verwehrt uns ein solidarisches Zusammenleben.

Der 1. Mai ist und bleibt ein Kampftag. Deswegen setzen wir uns während der diesjährigen revolutionären 1. Mai Kampagne mit aktuellen Kämpfen auseinander. Wir wollen uns über sie informieren, sie verstehen, aus ihnen lernen und versuchen, sie miteinander zu verbinden. Nur unsere gemeinsame Solidarität, die sich gegen die Interessen der Nation und des Kapitals stellt, kann dieser Unterdrückung ein Ende bereiten. Es liegt in unseren Händen, etwas zu ändern!

Mai
22
Mi
Solidarität mit Nekane – keine Auslieferungen an Folterstaat Spanien! @ Einvernahmezentrum Bundesanwaltschaft
Mai 22 um 10:00
Jun
14
Fr
Frauenstreik 14. Juni
Jun 14 ganztägig

Kopiert von anarchistisch.ch

Anarchistische Beteiligung am Frauen*streik

Am 14. Juni 2019 streiken Frauen* schweizweit. Angelehnt an den Frauen*streik 1991 und in Solidarität mit den Frauen*bewegungen auf der ganzen Welt, wird es auch in Bern einen vielfältigen Protesttag geben.

Unter anderem organisieren wir einen zentralen Anlauf- und Verweilpunkt, Aktionen, Veranstaltungen und vieles mehr. Gemeinsam wollen wir ein Zeichen gegen das Patriarchat setzten und das Anliegen der Frauen* im öffentlichen Raum sichtbar machen! Wenn du dich an der Organisation beteiligen willst oder eigene Ideen mit unserer Unterstützung verwirklichen möchtest, dann melde dich bei uns: agb@immerda.ch
Zudem findet am 4.5. um 15.00 Uhr ein offenes Treffen in der Reitschule statt. Dieses Treffen soll Raum bieten, um sich aktiv an der Organisation zu beteiligen.

Warum wir am 14. Juni 2019 streiken
Als Frauen* erleben wir auch heute noch tagtäglich und weltweit Unterdrückung und Benachteiligung aufgrund unseres Geschlechts. Beispiele dafür sind verbale, psychische oder physische Gewalt, die Ausbeutung im kapitalistischen System oder massive Lohnnachteile im Vergleich zu Männern*. Die vermeintliche Freiheit der Frauen* in der modernen Gesellschaft blendet die nach wie vor bestehende Unterdrückung durch das Patriarchat aus. Die Selbstoptimierung und angebliche Chancengleichheit führt dazu, dass von Frauen* nicht mehr “nur” erwartet wird Care-Arbeit zu leisten, sondern gleichzeitig auch noch zu studieren, erfolgreich im Beruf zu sein, Sport zu treiben, an ihrem Aussehen zu arbeiten sowie den sexuellen Rollenbildern zu entsprechen.

Organisieren wir uns!
Gegen die patriarchale Unterdrückung und den Rechtsrutsch haben sich in den letzten Monaten weltweit diverse Frauen*bewegungen formiert. Argentinien, Mexico, USA, Irland, Deutschland, Indien, Rojava sind nur einige der vielen Orte, wo sich der Widerstand gegen das Patriarchat offensiv organisiert hat. Diese Impulse wollen wir aufgreifen und uns zusammen mit allen Menschen, die von patriarchaler Unterdrückung betroffen sind, ein Zeichen setzen. Raus auf die Strasse und in den Frauen*streik am 14. Juni 2019!

anarchistisch.ch/frauenstreik

Jun
22
Sa
Basel bleibt Nazifrei – 22. Juni 2019
Jun 22 um 14:00 – 15:00

Die Demonstration baselnazifrei vom 24. November 2018 liegt nun schon ein halbes Jahr zurück. Sie wird als ein starkes Zeichen gegen Faschismus und rechte Hetze im Gedächtnis bleiben. Dank dem entschlossenen Widerstand von fast 2’000 Menschen konnte verhindert werden, dass der öffentliche Raum als Bühne für Nazi-Propaganda genutzt wurde. Um dieses Ziel zu erreichen, mussten sich die Demonstrierenden über die Weisungen der Polizei hinwegsetzen. Denn diese hatte der rechtsextremen PNOS eine Kundgebung auf dem Messeplatz bewilligt, während sie die Gegenveranstaltung nur an einem weit entfernten Ort erlaubte.

Monate später dringen Polizist*innen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Basel frühmorgens in zahlreiche Wohnungen ein. Das Ziel: Verschiedene Einzelpersonen, denen vorgeworfen wird, an diesem Tag gegen die PNOS auf der Strasse gewesen zu sein. Innerhalb weniger Wochen kommt es in Basel und anderen Kantonen zu über zwanzig solcher Hausdurchsuchungen und zu Festnahmen. Manche werden bis zu 48 Stunden auf der Polizeistation behalten – die beantragte Untersuchungshaft wird vom Zwangsmassnahmengericht aber abgelehnt. Auffallend ist auch, dass ausländische Verhaftete auf dem Posten zusätzlichen Schikanen ausgesetzt waren, wie z.B. rassistischen Beleidigungen.

Die Vorwürfe sind bei vielen eher unbedeutend: Das halten eines Transpis an einer unbewilligten Demonstration ist offenbar für die Staatsanwaltschaft Grund genug für eine Hausdurchsuchung. Anderen wird vorgeworfen, in tätliche Auseinandersetzungen mit Neonazis verwickelt gewesen zu sein, oder an der Eskalation mit der Polizei beteiligt gewesen zu sein. Diese Eskalation erfolgte erst, nachdem seitens der Basler Polizei wieder einmal ein exemplarischer Gummischrot-Einsatz ausgeführt wurde. [1] Geschossen wurde willkürlich und aus geringer Distanz, sowie auf Kopfhöhe. Dabei wurden durch das Gummischrot mehrere Personen am Auge verletzt, eine davon so schwer, dass sie möglicherweise ein Leben lang geschädigt bleiben wird.

Mittels umfangreicher Videoaufnahmen und anhand von beschlagnahmten Kleidungsstücken versucht die Staatsanwaltschaft nun mit grosser Energie die linken Demonstrant*innen mit Strafverfahren einzudecken.

Wir sehen diese Verfahren als klaren Einschüchterungsversuch und als politisches Zeichen seitens der Staatsanwaltschaft Basel: die grosse antifaschistische Mobilisierung vom 24. November soll kriminalisiert werden. Das passt in eine seit einigen Jahren verschärfte Praxis gegen soziale Bewegungen. [2] Die Repression trifft nun Einzelne, aber gemeint sind alle, die damals auf der Strasse engagiert waren, um den Neonazis die Plattform zu nehmen. Wir solidarisieren uns mit den von dieser Repression betroffenen Menschen, unabhängig der vorgebrachten Vorwürfe.

Die Ereignisse der letzten Monate (“Ku-Klux-Klan”-Auftritt und “Combat 18” in Schwyz, die Ergebnisse der Europawahlen oder die rechtsextreme Basler Chat-Gruppe mit Schusswaffen und “Ausrottungs”-Phantasien [3]) zeigen, dass es gerade jetzt sehr wichtig ist, eine entschlossene Antwort auf rechtsextreme Umtriebe zu haben.

Lasst uns deshalb am 22. Juni gemeinsam auf die Strasse gehen, um den antifaschistischen Widerstand zu stärken und uns gegen die Kriminalisierung von baselnazifrei zu stellen. Basel bleibt dabei: Kein Platz für Nazis!

DEMO: Samstag, 22. Juni 2019, 14:00 Uhr, De-Wette Park, Basel

Jun
27
Do
Solidemo Brunnmattstrasse @ Loryplatz Bern
Jun 27 um 18:00 – 20:00

Am 19. Juni wurde die neuste Besetzung in Bern durch ein Grossaufgebot der Polizei geräumt. Zehn Tage lang wurde das Quartier durch das Projekt belebt. Viele Anwohner*innen solidarisierten sich öffentlich und kamen beispielsweise mit eigenen Ideen oder auf einen Besuch vorbei. Nun steht das Haus wieder leer. Wir wollen keine Stadt der leeren Häuser, Büros, Formel-E und Luxusbauten. Deswegen rufen wir am kommenden Donnerstag um 18 Uhr auf dem Loryplatz zu einer bunten und lauten Solidemo auf. Erzählt es euren Freund*innen, der Familie und allen, die ihr kennt zwischen Jung und Alt.
Die Häuser denen, die sie beleben.

https://barrikade.info/article/2393

Sep
7
Sa
Demo: Rojava verteidigen! Dem Krieg kein ruhiges Hinterland! @ Basel
Sep 7 um 15:00 – 16:00

In Rojava wurde erfolgreich gegen den IS gekämpft. Die Bevölkerung konnte zu weiten Teilen vom imperialistischen Stellvertreterkrieg verschont werden. Dies forderte tausende Menschenleben. Menschen welche kämpften, damit Millionen nicht ermordet werden oder flüchten müssen. Ein neues Gesellschaftsmodell wird gerade entwickelt. Frauenbefreiung und Rücksicht auf die Umwelt sind Bestandteile der demokratischen Konföderation. Vieles Entwickelt sich, vieles ist im Entstehen.

Nun steht Rojava der nächste Krieg bevor. Der Aggressor Türkei will nach Rojava einmarschieren. Lassen wir dies nicht zu. Rojava ist in Basel, Rojava ist überall!

Unterstützen wir die Bevölkerung Nordsyriens in ihrem Kampf gegen die drohende Türkische Invasion!

Sep
20
Fr
¡!¡ Soliparty !¡! @ Reitschule, Bern
Sep 20 um 21:00 – 22:00

Soliparty für Solikohle – Damit wir Gasmasken nach Bakur schicken!

 

Sep
21
Sa
Queerfeministische Demo und Aktionstag @ Bern
Sep 21 um 15:00 – 20:00

Raum schaffen – Platz nehmen – das Patriarchat von der Strasse fegenRetour ligne automatique
Raum schaffen – Platz nehmen – für ein solidarisches Zusammenleben

Es ist eine bewegte Zeit. Überall regt sich der Widerstand. Nehmen wir als Beispiel die Demonstrationen im Herbst 2018 gegen Bolsonaro, bei welchen tausende Frauen* und queere Menschen auf brasiliens Strassen gingen. Oder die konstanten Proteste aufgrund der über tausend verschwundenen, ermordeten indigenen Frauen* aus Nordamerika. Oder der Women’s March am 19. Januar in den USA und Kanada und der Frauen*streik am 14. Juni in der Schweiz, bei welchem über 500’000 Menschen landesweit protestierten. Ein weiteres lokales Beispiel ist das erste queerfeministische Hip-Hop Festival in Europa, welches in Bern stattgefunden hat. Oder die Demonstration „Remember Stonewall“ am 29. Juni in Basel, die an die Stonewall Krawalle (1969) erinnerte. Weltweit gab es diesen Sommer diverse Prides wie in Südkorea (70’000) und Madrid (400’000). Weitere werden folgen: im Oktober in Taiwan, bei welcher erwartet wird, dass sie die grösste asienweit sein wird und in Rio de Janeiro (1,2 Millionen Menschen jährlich).

Diese Nachrichten und viele mehr zu lesen, geben uns Kraft, um dieses patriarchale System, welches uns alle auf unterschiedliche Weise unterdrückt, weiter zu bekämpfen.Retour ligne automatique
Dennoch brauchen wir weitere Momente des Starkseins, des Kämpfens. Und genau deswegen nehmen wir uns am 21. September um 15:00 in Bern die Strasse. Dies machen wir offen für alle ausser cis-Männer*. Erklärungen bezüglich dieser Formulierung und der gewählten Aktionsform und auch themenbezogene Texte werden im Verlauf der nächsten Zeit auf barrikade.info erscheinen.Retour ligne automatique
Nach der Demonstration wird es zudem ein Zusammensein geben, offen für alle Menschen. Haltet euch also so oder so diesen Samstagnachmittag frei.“

Sep
28
Sa
Für ein Klima des Wandels! Auf in eine postkapitalisitsche Gesellschaft! @ Bern
Sep 28 um 14:00 – 15:00

Die Produktionsweise im Kapitalismus ist verantwortlich für die Klimaveränderung. Solange für Profit statt für Bedürfnisse produziert wird, wird sich nichts an der Klimakatastrophe ändern.

Individuelles Konsumverhalten oder Konzernverantwortung sind zwar schöne Vorstellungen – Jedoch nicht mehr als einen kleinen Tropfen auf den längst überhitzten Atomreaktor.

Es braucht keine neuen Ventilatoren, kein weissen der Gewächshausscheiben. Wir wollen Glasbruch im Gewächshaus.. Wir wollen eine Produktion welche sich an den Bedürfnissen orientiert. Wir wollen langlebige Produkte, statt Verschleiss und Konsumwahn. Wir wollen dezentrale Energieproduktion und ein radikaler Bruch mit den herrschenden Verhältnisse. Verhätnisse welche so viel unsinnigen Verkehr, Verschleiss, Ausbeutung, Vernutzung, Lebenszeitminderung, Zerstörung… mit sich bringen.

Wir wollen eine organisierte Bedarfswirtschaft in einer anarchistischen Gesellschaft! Eure Enkel*innenkinder werden es euch bestätigen, dafür lohnte es sich zu kämpfen!

Okt
5
Sa
Demo: Solidarität statt Rassismus @ Helvetiaplatz, Zürich
Okt 5 um 16:00

5. Oktober 16:00 Uhr auf dem Helvetiaplatz ZH

—> Das Mittelmeer ist ein Massengrab, das täglich mit frischen Leichen gefüllt wird.

— > Libyen ist ein Freiluftgefängnis mit Freipass für Sklaverei, sexuelle Ausbeutung und Erpressung der dort gestrandeten.

— > Europa mauert sich ein und kriminalisiert Aktivist*Innen, die Menschen in Seenot retten.

— > Die Schweizer Asylzentren sind isolierte Bunker, in denen ein immer repressiveres Klima herrscht.

Die Gründe, warum sich Menschen auf die Flucht begeben, sind vielfältig: Überfischung der Meere vor den afrikanischen Küsten; Vergiftung der fruchtbaren Böden durch den Abbau von Mineralien; die extreme Klimaveränderung; Korruption, Folter und sexuelle Ausbeutung oder aber auch einfach Krieg.
Dies alles sind massgeblich Folgen der Politik Imperialistischer Staaten. Gerade heute, wo sich der Kapitalismus in einer tiefen strukturellen Krise befindet und die Profite schwinden, setzten diese Staaten ihre jeweiligen ökonomischen Interessen immer aggressiver durch. Vermehrt auch mit militärischen Mitteln.
Gleichzeitig nutzen rechte und rechtsextreme Parteien die Perspektivlosigkeit des Kapitalismus in ganz Europa aus und erstarken zunehmend. Menschen werden gegeneinander ausgespielt. Migrant*innen werden als Feindbilder aufgebaut und müssen als Sündenböcke für die herrschende Misere herhalten.
Wehren wir uns gegen diese menschenverachrtende Politik.
Gemeinsam auf die Strasse gegen Rassismus und reaktionäre Hetze!
Für eine solidarische Gessellschaft!

Zeigen wir, dass wir für eine fortschrittliche Gesellschaft kämpfen! Komm mit uns an die Demo am 5. Oktober 2019 um 16 Uhr auf dem Helvetiaplatz Zürich!

Okt
11
Fr
Rojava Solidemo Bern @ Bahnhofplatz bern
Okt 11 um 18:00 – 19:00

Spontankundgebung nach dem Kriegsbeginn. Rojava verteidigen, heisst auch in der Schweiz laut werden und kämpfen! Die EU, Russland und die USA haben dem Diktator Erdogan grünes Licht zum morden gegeben. Erdogans Staatsterror trifft einmal mehr die Kurdische Bevölkerung! Zeigen wir uns solidarisch, jetzt & hier!

Stoppt den Krieg!

Schweizer Waffen schweizer Geld, morden mit in aller Welt!

Kill Erdogan!

 

Okt
12
Sa
Rojava Demo Zürich
Okt 12 um 15:00 – 16:00

Demo für Rojava, 15Uhr Helvetiaplatz Zürich