Feb
8
Mi
FuF – Lesezirkel: Laurie Penny „Babys machen“ @ Infoladen Bern
Feb 8 um 19:00
Feb
9
Do
Film und Diskussion „Paris Rebelle – Zwischen Rechtsruck und Revolte“ @ Kino in der Reitschule
Feb 9 um 20:00

In der von Left Report, North-East Antifascists (NEA) und deren Freund*innen veröffentlichten Dokumentation „Paris Rebelle – Zwischen Rechtsruck und Revolte“ geht es u.a. um das Gedenken an den von Nazis ermordeten Antifaschisten Clément Méric, den andauernden Rechtsruck in Frankreich sowie den Widerstand gegen die neoliberale Arbeitsmarktreform. Während der sozialen Kämpfe gegen dieses sogenannte „Loi El Khomri“ wurde nicht nur in ganz Frankreich gestreikt, sondern auch die neue Protestbewegung namens Nuit Debout hervorgebracht, denen die Staatsmacht mit aller Gewalt und Repression begegnet. Im Rahmen der Dreharbeiten wurden zahlreiche Aktivist*innen von der AFA Paris, La Horde, der RAGE Genf, der CNT, der Rap-Kombo Première Ligne und viele weitere interviewt.

Feb
11
Sa
Vortrag: Make racists afraid again! (Antifa United Frankfurt) @ Effi29
Feb 11 um 19:30 – 22:30

Die letzten Jahre waren geprägt von einem Erstarken rassistischer, antisemitischer und sexistischer Bewegungen und Gewalt in Deutschland. Zu Beginn beinahe nur von PEGIDA und AfD propagierte Ressentiments finden immer mehr Anklang in der gesamten Gesellschaft und werden, aufgegriffen durch Politiker*innen, zunehmend Teil des politischen Diskurses. Das führt dazu, dass sich strukturierte (neu)rechte Gruppierungen immer mehr in Sicherheit wähnen und ihr Gedankengut durch Angriffe, Hetze, etc. ungehemmt ausleben.
Im Vortrag der Gruppe Antifa United Frankfurt wird ein Einblick in die örtlichen rechten Umtriebe gegeben. Wie sind Neonazis organisiert? Welche Aktionsformen bedienen sie sich? Wie ist der politische Nährboden aus der rechtsradikale Gewalt agiert?

Des Weiteren hat es antifaschistische Bewegung in den vergangenen Jahren verpasst mögliche Antworten und Umgangsformen auf rechte Aktivitäten zu finden. Diesbezüglich wird die antifaschistische Kampagne «Make racists afraid again» vorgestellt. Durch die Kampagne soll antifaschistische Organisierung, Vernetzung und öffentliche Präsenz in der Stadt und im Umland vorangetrieben werden. Hierbei werden zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen veranstaltet, sowie für den 25. Februar eine Abschlusskundgebung organisiert.

Mehr zur Kampagne «Make racists afraid again» findest du unter http://www.antifa-united.com/

Kommende Daten:
25. Februar Frankfurt – Make racists afraid again! Antifa Demo
18. März Bern – Rechte Hetze Stoppen
19. März Zürich – 100 Jahre SVP im Kanton Zürich verhindern

Feb
15
Mi
FuF – Geschlecht und Brettspiele @ Infoladen Bern
Feb 15 um 19:00
Mrz
1
Mi
FuF – Lesezirkel: Die andere Beziehung @ Infoladen Bern
Mrz 1 um 19:00
Apr
1
Sa
1. Strassenkongress @ Loryplatz Bern
Apr 1 um 15:00 – 21:00
Apr
4
Di
Black Feminism – eine Kolumbianische Perspektive @ Frauenraum
Apr 4 um 19:00 – 21:30

(offen für alle Geschlechter)

Francia Márquez wird über ihre Erfahrungen als afrokolumbianische Aktivistin in Kolumbien reden und von den Kämpfen und Strategien der (schwarzen) Frauenbewegung berichten – auch im Zusammenhang mit dem aktuellen Friedensprozess.

Francia Márquez ist eine kolumbianische Menschenrechtsaktivistin. Sie wurde in Buenos Aires, im Departement Cauca (Kolumbien) geboren, wo sie vehement gegen den illegalen Bergbau kämpfte. Aufgrund ihres Aktivismus wurde sie massiv bedroht und war Ende 2014 gezwungen aus ihrer Heimatregion zu flüchten.

Im Jahre 2015 erhielt Francia den kolumbianischen Preis für die Verteidigung der Menschenrechte. Sie erhielt den Preis vor allem für ihr Engagement bei der „Marcha de los Turbantes“: Afrokolumbianische Aktivistinnen marschierten nach Bogota und besetzten Räume des Innenministeriums. Sie forderten von der kolumbianischen Regierung die sofortige Umsetzung von Massnahmen gegen die rücksichtslose Ausbeutung des Bodens in ihrer Region.

Momentan repräsentiert sie den Kommunalrat „La Toma“ und studiert Rechtswissenschaften.

Eintritt: Kollekte

Mai
25
Do
(Auf-)Fahrt nach Hamburg Solidaritätsfest Vortrag, Essen und Konzert @ Reitschule, Tojo
Mai 25 um 17:00 – 23:45

Die Repräsentanten der 20 mächtigsten Staaten der Welt treffen sich am 7. & 8.

Juli mitten in Hamburg. Dieser Aufmarsch der Macht wird nicht unwidersprochen

und auch nicht störungsfrei über die Bühne gehen. Der linke Widerstand gegen

Krieg und Kapitalismus bereitet sich seit Monaten auf Proteste und Blockadeaktionen vor. Um die Hunderttausend Demonstrant_innen werden in Hamburg erwartet. Die Reitschule wird am Wochenende des G20-Gipfels ihre Tore schliessen und gemeinsam nach Hamburg reisen. Der Extrazug dafür ist bereits gebucht. Die Retour-Tickets können für 110 Fr. im Rest. Sous le Pont gekauft werden. Neben Putin, Trump, Merkel und Co, ist auch der türkische Möchtegern Sultan Erdogan zum G20-Gipfel eingeladen. Das Solidaritätsfest an Auffahrt befasst sich thematisch mit der Situation in der Türkei sowie der kurdischen Befreiungs-bewegung. Der Liedermacher Cetin Oraner, der als Kind mit seinen Eltern aus der Türkei nach Deutschland migriert ist, und für „die Linke“ im Münchner Stadtparlament sitzt, bringt dazu seine kurdischen, türkischen und internationalen Widerstandslieder mit.

(Auf-)Fahrt nach Hamburg Solidaritätsfest: Vortrag, Essen und Konzert

Donnerstag, 25. Mai 17, Tojo, Reitschule Bern

17:00 Uhr: Infoveranstaltung zu den Protesten gegen

den G20-Gipfel, sowie zur Situation in der Türkei nach dem Referendum. Mit Cetin

Oraner und StopG20-Aktivist*innen aus Deutschland und der Schweiz.

19:00 Uhr:

Kurdisches Essen im Innenhof

20:00 Uhr:

Konzert mit Cetin Oraner

Mai
26
Fr
Anarchistische Büchermesse 2017 @ Gertrud Woker Mensa
Mai 26 – Mai 28 ganztägig

Die anarchistische Buchmesse wird dieses Jahr wieder in Bern, am Pfingstwochenende vom 26. bis 28. Mai, in der Gertrud Woker Mensa (Gertrud Woker Str.3) stattfinden.

Das Programm folgt bald*

Jan
4
Fr
Anti-WEF Winterquartier @ Reitschule
Jan 4 – Jan 6 ganztägig

Programm:
* Das Programm kann sich noch ändern und insbesondere erweitern.
Freitag 19:30
Die Digitalisierung der Rüstungsindustrie
Aufgezeigt anhand von WEF-Partnern und Teilnehmenden

Die Digitalisierung ist in allen Bereichen des Lebens auf dem Vormarsch. So auch in der Rüstungsindustrie, die mit grossen Investitionen der kriegstreibenden Staaten versuchen, das Töten durch moderne Technik immer präziser und einfacher zu machen.
Wenn in Davos über die Digitalisierung gesprochen wird, werden auch Firmen, Staaten und Banken am Tisch sitzen, die direkt Teil der Rüstungsindustrie sind oder in diese grosse Summen investieren.

Samstag 13:00
Digitalisierung von unten
Tails Workshop

Die Digitalisierung bringt einerseits den Staaten mehr Möglichkeiten zur Überwachung und Repression. Andererseits bieten sich auch uns neue Wege zur Kommunikation, Mobilisierung und Organisation. Dies bedingt aber einige Vorkehrungen zur Sicherheit. Dabei kann uns das Tails-System ein hilfreiches Werkzeug sein. Dies soll in einem Workshop erklärt und zugänglich gemacht werden.

Samstag 13:00
Rechtsruck in Österreich

Seit der letzten Wahl in Österreich, wird das Land von einer rechts-nationalen Koalition regiert. Mit Sebastian Kurz ist ein Rechtspopulist und Rassist als Regierungschef.
Die Genoss*Innen der Autonomen Antifa [w] kommen aus Wien, um über die aktuelle Lage zu erzählen.

Samstag 15:00
WEF: Zwischen Korporatismus und Autoritarismus

Mit einem rasanten Tempo driftet das gesamte bürgerliche Spektrum insgesamt nach rechts ab und freundet sich wieder mit autoritären Herrschaftsoptionen an. So sind heute in Europa, der Türkei, der Ukraine, den USA und Brasilien und anderen Ländern reaktionäre bis offen faschistische Bewegungen Teil der Regierungen. Die WEF-StrategInnen stehen heute also vor der Herausforderung, das neoliberale Projekt im Übergang vom korporatistisch-demokratischen Regime in neue autoritäre Herrschaftsformen zu retten und gleichzeitig die Gefahr von innerimperialistischen Konflikten und von Aufständen der unterdrückten Klassen zu dämmen. Auch wir werden an einer Veranstaltung in unserem Polit-Wochenende analysieren, zu welchen Schlüssen die WEF-StrategInnen dabei kommen und erhoffen uns damit auch Aufschluss darüber, welche Krisenoptionen die herrschenden Klassen momentan diskutieren und mit welchen Angriffen wir in Zukunft rechnen müssen.

Samstag 17:00
Die Militarisierung in Brasilien

Mit Jair Bolsonaro hat Brasilien einen Faschisten zum Präsidenten gewählt, der offen die Militärdiktatur verherrlicht und die Repressionsorgane massiv aufrüsten will. Doch auch schon zuvor schritt die Aufrüstung in Brasilien schnell voran und wurde zu einem Hauptabnehmer für Schweizer Rüstungsgüter.
Peter, Journalist der jungen Welt, erzählt aus seinem Expertenwissen.

Samstag 20:30
Film „Accidental Anarchist“ (EN)

Carne Ross was a government highflyer. A career diplomat who believed Western Democracy could save us all. But working inside the system he came to see its failures, deceits and ulterior motives. He felt at first hand the corruption of power. After the Iraq war Carne became disillusioned, quit his job and started searching for answers. This film traces his journey across the globe as he tries to find an answer to the question so many people today are asking themselves – isn’t there a better way? For Carne there is. Anarchism offers a solution to the brutalities of Capitalism and the dishonesties of Democracy. It offers a world where people have control over their own lives. From the protesters of Occupy Wall Street, to an anarchist collective in Spain, to Noam Chomsky, the grand old man of anarchism himself, Carne finds people who are putting the theory into practice. His journey eventually takes him to one of the most dangerous places on earth – Syria, eight kilometers from the front line with Isis, where a remarkable anarchist state has risen phoenix like from the flames. A powerful film about one man’s epic journey from government insider to anarchist.

Sonntag 14:00
Frauenstreik 2019 in Bern

Für den 14. Juni 2019 wird ein schweizweiter Frauenstreik geplant. Dazu hat sich auch in Bern eine Koordinationsgruppe gebildet. In der Koordinationsgruppe sind Frauen, die sich gerne mit möglichst vielen anderen Frauen in der Stadt Bern und im Kanton Bern für den Frauenstreik am 14. Juni 2019 organisieren möchten. Einzelpersonen dieser Gruppe werden das Projekt bei uns vorstellen und Fragen von Interessierten beantworten.

Samstag durchgehend:
Infotisch
Foodtruck


Sonntag durchgehend:

Transparente malen
Kaffee und Kuchen

Jan
12
Sa
Winterquartier Zürich @ Kernstrasse 14, Zürich
Jan 12 – Jan 13 ganztägig

Anti-WEF-Winterquartier Zürich 12. & 13. Januar 2019
Samstag ab 14 Uhr, Sonntag ab 13 Uhr

Samstag

14.30 Einleitung

15 Uhr – Das WEF als Spiegel der politischen Krise der Herrschenden

Als selbsternannte politische und ideologische Speerspitze der imperialistischen Bourgeoisie ist das WEF ein vorzügliches Barometer der Verfasstheit des real existierenden Kapitalismus. Wir wollen versuchen die Widersprüchlichkeit der kapitalistischen Krise in der Entwicklung des WEFs nachzuzeichnen. Wie drückt sich die Perspektivlosigkeit der Herrschenden in den Davoser Parolen aus? Wie artikulieren sich die Widersprüche zwischen neoliberalen und protektionistischen Kapitalblöcken in den Abschlusserklärungen? Und wie äussert sich das Verhältnis zwischen Krieg und Diplomatie in den TeilnehmerInnen-Listen?

16 Uhr – Italien: Die neue Qualität der Rechtsentwicklung und das Zusammenführen linker Kämpfe
Mit dem Einzug Salvini’s an die Regierungsspitze, dem neuen Sicherheitsdekret und rassistischer Massenmobilisierung tritt die Rechtsentwicklung in eine neue Phase. Wir untersuchen mit unserem italienischen Gast die Ursachen und schauen dabei speziell auf die Entwicklungen innerhalb der Klasse. Zugleich fragen wir nach Möglichkeiten der Repositionierung von linken
Kräften, die ein Anknüpfen an die starke antifaschistische Kampftradition erlauben. Die Krise des Kapitalismus wird weiter
Widersprüche produzieren – Frankreich zeigt wie plötzlich diese
explodieren können. Welche Bewegungen gibt es und wie müssen sich diese aufstellen, um in diesen Widersprüche intervenieren zu können?

18 Uhr Essen

19 Uhr – Die Gelbwesten: Herausforderung für die revolutionäre Linke

Bewegung der Gelbwesten hat mit aller Wucht den konkreten Klassenkampf wieder zum Orientierungspunkt der revolutionären Kräfte gemacht. Die letzten Wochen haben deutlich gemacht, welche Herausforderungen sich für uns stellen, wenn wir die Kämpfe der unterdrückten Klassen nicht nur theoretisch zum Ausgangspunkt unserer Politik machen, sondern uns auch praktisch in deren widersprüchlichen, lebendigen und komplexen Dynamik hineingeben wollen. Und es schein klar, dass die revolutionäre Linke politische und organisatorische Schritte unternehmen muss, um in zukünftige militante Klassenkämpfen intervenieren zu können. Wir werden deshalb erste Reflexionen über Schwierigkeiten und Handlungspotentiale der revolutionären Bewegung im Aufstand der Gelbswesten zusammen mit aktiv beteiligten Militanten der „Alternative Libertaire“ aus Paris und der belgischen „Secours Rouge“ aus Brüssel diskutieren.

Sonntag
14 Uhr

1991 & 2019: Perspektiven des Frauenstreiks damals und heute
Am 14.6.2019 streiken die Frauen in der Schweiz wie bereits 1991. Genossinnen welche bereits 1991 dabei waren teilen ihre Erfahrungen vom Frauenstreik und verknüpfen diese mit der kommenden Mobilisierung.

Revolutionäres Frauenstreikkollektiv Zürich

16 Uhr

Die Digitalisierung der Rüstungsindustrie Aufgezeigt anhand von WEF-Partnern und Teilnehmenden

Die Digitalisierung ist in allen Bereichen des Lebens auf dem Vormarsch. So auch in der Rüstungsindustrie, die mit grossen Investitionen der kriegstreibenden Staaten versuchen, das Töten durch moderne Technik immer präziser und einfacher zu machen.

Wenn in Davos über die Digitalisierung gesprochen wird, werden auch Firmen, Staaten und Banken am Tisch sitzen, die direkt Teil der Rüstungsindustrie sind oder in diese grosse Summen investieren.

18 Uh
Palästina – Zwischen Krise und Aufstand

Palästina bleibt Bezugspunkt einer internationalistischen Politik, die sich mit den Unterdrückten weltweit solidarisiert. Wir erzählen von einer politischen Reise dorthin und führen ein Videointerview mit einem Genossen der Gefangenenorganisation Adameer, welche der PFLP nahesteht.
Dabei wollen wir verstehen, wie die aktuelle Situation in Palästina ist, was unmittelbare Herausforderungen sind und was in naher Zukunft zu erwarten ist. Organisiert von der Revolutionären Jugend Zürich.

19.30 Uhr Essen

20 Uhr
Rojava – Politische und militärische Herausforderungen einer neuen Etappe

Bei Redaktionschluss stehen die Zeichen entlang der Grenze zur Türkei auf Krieg. Die Grenze zu Bashur wird immer wieder dicht gemacht, ein Versuch Rojava in den Würgegriff zu bekommen. Die Bevölkerung, die Freiheitsbewegung, der Widerstand stellt sich auf und bereitet sich auf diese kriegerische Auseinandersetzung vor.

Wir werden versuchen an unserer Veranstaltung auf die aktuelle Situation einzugehen und neusten Entwicklungen im militärischen und zivilen Bereich zu beleuchten. Was bedeutet dieser Krieg für die Revolution in Rojava, viele Fragen aus dem zivilen und militärischen Sektor werden sich neu stellen. Brennend interessiert uns auch die Frage nach den aktuellen Aufgaben der internationalen Solidarität

Mai
1
Mi
Revolutionärer 1. Mai in Bern
Mai 1 um 15:00 – 16:00

Kämpfe verbinden, Unterdrückung überwinden!
Im Rahmen der diesjährigen revolutionären 1. Mai Kampagne setzen wir uns mit aktuellen
Kämpfen auseinander. Wir wollen uns über sie informieren, sie verstehen, aus ihnen lernen und versuchen, sie miteinander zu verbinden.

Alle Veranstaltungen im Überblick:

  • 1. Mai, 14;00, Rosengarten Bern – Spiel, Spass und Basteln für die Demo mit den Roten Falken.
  • 1. Mai, 15:45, Rosengarten Bern – Besammlung für die revolutionäre 1. Mai Demo
  • 1. Mai, ab 18:00, Schützenhaus Bern – Konzerte, Essen und Bar
  • 3. Mai, 19:00, Gaskessel Bern – Podiumsdiskussion zum „Klimastreik“
  • 5. Mai, 15:00, Kino Reitschule – Input & Diskussion zur „Gelbwestenbewegung“
  • 9. Mai, 19:00, Frauenraum Bern – Input & Diskussion zum „Frauen*streik“
  • 11. Mai, 15:00, Ort Gaskessel Bern – Diskussionsnachmittag zu „Aufgaben der
    Revolutionär*Innen bei Massenprotesten, deren Entstehung und Organisierung“

Kämpfe verbinden, Unterdrückung überwinden!

Zurzeit ist einiges in Bewegung – weltweit, europaweit und auch in der Schweiz:

- Ende Oktober 2018 entstand in Frankreich die sogenannte „Gelbwestenbewegung“, welche seit ihrem Anfang fast jedes Wochenende ihren Widerstand auf die Strassen trägt. Ihre Forderungen und Aktionsformen sind divers; mithilfe von Strassenblockaden, Massendemonstrationen und militanten Aktionen konnten sie, von unten, die Mächtigen das Fürchten lehren.

- Die Forderung nach mehr Umweltschutz entwickelte sich zu Beginn des Jahres zum weltweiten „Klimastreik“. Dieser wurde und wird vor allem von Schüler*innen in ihren jeweiligen Städten organisiert und mit Demonstrationen sichtbar gemacht. Die Bewegung schaffte es innerhalb weniger Wochen, weltweit über hunderttausend Menschen zu mobilisieren und entfachte somit den Diskurs über Umweltzerstörung neu.

- Vor knapp 30 Jahren wurde der erste und bislang letzte „Frauenstreik“ in der Schweiz organisiert, um die in der Verfassung verankerte aber nie umgesetzte Gleichstellung der Geschlechter zu erzwingen. Nun wird seit einem Jahr ein neuer „Frauen*streik“ organisiert und geplant, der am 14. Juni stattfinden wird. Dieser fordert die überfällige Gleichstellung aller Geschlechter und setzt den nötigen Kampf für diskriminierungsfreies Zusammenleben fort.

Diese Kämpfe haben eines gemeinsam: Sie entstanden aus einer geteilten Unzufriedenheit mit dem Status quo. Sei es die französische Krankenpflegerin, die sich das Benzin nicht mehr leisten kann. Sei es der deutsche Gymnasiast, der sich um die Zukunft der Erde sorgt. Sei es die schweizer Informatikerin, die auch nach 100 Jahren Frauenkampf nicht gleichberechtigt ist. Sie alle sind wütend und kämpfen für eine bessere Zukunft. Dieser Kampf ist notwendiger denn je! Denn unsere Lebensgrundlage, die Natur, wird zunehmend zerstört, die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich stetig weiter. Dies überrascht jedoch keineswegs, denn die kapitalistische Wirtschaft und ihre Produktionsweise funktionieren nach den Gesetzen des ewigen Wachstums, der Konkurrenz, des Eigentums und der Ausbeutung. Konkret bedeutet dies: Überstunden, Stress, wenig bis kein Geld am Ende des Monats, psychische Belastung, Working Poor – die Liste ist lang – all das nur, um die Profitrate der Unternehmen zu steigern. Unsere Arbeit vermehrt das Kapital der Unternehmer*innen, das wiederum in unsere Ausbeutung investiert wird: Unsere Armut ist ihr Gewinn! Dass diese Produktionsweise auf Dauer nicht in Frieden und Freiheit für alle enden kann, ist logisch. Der verschwenderische Umgang mit dieser Erde, um durch ungebremstes Wachstum immer mehr Gewinn zu erreichen, ist nur für kurze Zeit und durch irreparable Umweltzerstörung möglich. Der ständige Wettstreit bei der Arbeit, der Wohnungssuche, dem Studium und in allen anderen erdenklichen Bereichen macht uns zu egoistischen, empathielosen und burnoutgefährdeten Konkurrent*innen. Das fördert patriarchale Unterdrückungsmuster und verwehrt uns ein solidarisches Zusammenleben.

Der 1. Mai ist und bleibt ein Kampftag. Deswegen setzen wir uns während der diesjährigen revolutionären 1. Mai Kampagne mit aktuellen Kämpfen auseinander. Wir wollen uns über sie informieren, sie verstehen, aus ihnen lernen und versuchen, sie miteinander zu verbinden. Nur unsere gemeinsame Solidarität, die sich gegen die Interessen der Nation und des Kapitals stellt, kann dieser Unterdrückung ein Ende bereiten. Es liegt in unseren Händen, etwas zu ändern!

Nov
2
Sa
Weltkobane Tag in Basel @ H95, Basel
Nov 2 ganztägig

Kobanê: Widerstand ist Leben

02.11.2019 – Basel

Vorher Demo, Ort und Zeit wird noch bekannt gegeben

Programm
Uhrzeit, Ort, Event Retour ligne automatique
15:00 Uhr, H95: Einlass und Fotoausstellung zur ökologischen Gesellschaft in Rojava
16:00 Uhr, H95: Vortrag zum Kobanê-Widerstand und der Rolle von Frauenkämpfen
18:00 Uhr, H95: Diskussion zu Internationalismus, mit einem aktuellen Bericht zur militärischen Situation in Rojava
20:00 Uhr, H95: Vortrag über die aktuelle revolutionäre Situation Rojava
22:00 Uhr, H95: Konzert: DAF Connection

24:00 Uhr, WS: Rapkonzert: Serhado & Tolhildan
02:00 Uhr, WS: DJ: Dub, Dubstep, Detroit Techno

Orte
H95: Horburgerstrasse 95, 4057 Basel, 15 Uhr bis 24 UhR
WS: Wasserstrasse 37, 4056 Basel, Ab 24 Uhr

Nov
23
Sa
Veranstaltung über die aktuelle Lage und den Widerstand in Rojava @ Infoladen Reitschule Bern
Nov 23 um 18:30 – 21:30

Eine Genossin war in den vergangenen zwei Monaten in Rojava: Sie hat dort den Beginn und die ersten Wochen des türkischen Besatzungsversuchs intensiv miterlebt und kann dadurch authentisch vom Widerstand gegen den Angriff vor Ort erzählen. Darüber hinaus hat sie die Region in den vergangenen Jahren immer wieder besucht, weiss darum um die verschiedenen Phasen des revolutionären Prozesses in Nordostsyrien und kann darin die Bedeutung der internationalen Solidarität in dieser sich wandelnden Situation beleuchten. Sagt es weiter, kommt vorbei, lasst uns gemeinsam die Solidarität mit Rojava (weiter-)entwickeln!

Jan
3
Fr
AntiWEF Winterquartier // Bern @ Reitschule, Bern, Kino & Tojo
Jan 3 um 20:00 – Jan 5 um 18:00

No WEF Winterquartier in Bern:
Drei Tage lang werden wir die Reitschule in Bern mit vielen politischen Veranstaltungen, Infoständen und Essen bespielen. Die Veranstaltungwn und Filme finden im Tojo Theater und Kino in der Reitschule Bern statt. Im Infoladen der Reischule und darum herum kann Mensch sich verpflegen, Tee trinken und sich informieren.

 

Freitag 3. Januar 2020:
– 18:00: Input über die Entwicklung des WEF und des Widerstandes

– 19:30: Berichte von den Protesten in Chile, zwei Menschen aus Chile teilen ihre Geschichten mit uns

Samstag 4. Januar 2020:
– 12:00: AntiRep Input zum neuen Polizeigesetz

– 13:30: Frauenrechte in den Arabischen Staaten – Vortrag von Elham Manea

– 15:30: Über die aktuelle Lage und den Widerstand in Rojava

– 17:30: Erfahrungen aus dem Hafenstreik in Genua von Collettivo Autonomo Lavoratori Portuali

– 19:30: Erfahrungen aus der Beteiligung an den GiletsJaunes Protesten, eine Perspektive aus Bern

– 21:00 Film zu Systemalternativen in Griechenland

Sonntag 5. Januar 2020
– 13:00: Was meint das WEF, wenn sie von „internationaler Solidartîtät“ sprechen?

– 15:00: Die neue Rechte und ihre Propaganda

– 16:30: Antifa in der Praxis, Abschlussdiskussion