Der Gentrifizierung und dem Weihnachtlichen Konsumwahn kann praktisch etwas entgegengesetzt werden, wie dieses schöne Beispiel aus Zürich zeigt:Ganz Züri hasst die europaalleeCommuniqué (Quelle Indymedia)

Heute Abend sollte diese Stadt mal wieder richtig leben. Wir nahmen uns heute die Strasse- mit Musik und Feierlaune- um ein Zeichen zu setzen gegen die fortschreitende Stadtaufwertung! Die Aufwertung bewirkt, dass Lebendigkeit, Spontanität, Freiräume und alternative Kulturprojekte- in ganzen Quartieren verloren gehen.

Wüste Betonlandschaften à la Google-Quartier, Europaallee, ZüriWest und PJZ wuchern im Dienste des Kapitals in ganz Zureich, während eigene Gestaltungsmöglichkeiten und alternative Projekte wie die Binz und das Labitzke- Areal zerstört werden.

Mit der heutigen Aktion wollen wir euch motivieren selber aktiv zu werden. Wir wollen die Stadt nicht dem Geld, den Grundeigentümern, den Kapitalistinnen, dem Public-Private-Partners-hip-Staat und allen anderen Machthaberinnen überlassen.
Für wen es in dieser Stadt Platz gibt, soll nicht von Herkunft und Vermögen, nicht von Aufenthaltsbewilligung, sozialer Konformität oder Gehorsam abhängen.
Wir wollen eine Stadt, die leben darf, die laut, chaotisch und aufregend sein kann. Deshalb organisieren wir und selber. Auf Ordnungshüter und Überwachungskameras haben wir keinen Bock.
ACAB! – All Cops Are Bastards!
Wir lassen uns nicht verdrängen. Wir nehmen uns, was uns gehört. Wir sind die Stadt!
RECLAIM THE STREETS!

Weitere Interessante Projekte bezüglich profitorientierter Stadtaufwertung: RaumRaub & RechtaufStadt