Am Samstag, dem 1. November, zogen wir gegen Ecopop, aber auch gegen die kapitalistische Argumentationsweise der nationalistischen Linken durch die Gassen Berns. Über 800 Menschen haben auf der Strasse ein starkes Zeichen gegen Rassismus, Sexismus, Nationalismus und Kapitalismus gesetzt. Communiqué gibts hier: Indymedia

Demo AntinationalAufruftext: Wenn Migrant*innen für Klimaprobleme oder Überbevölkerung verantwortlich gemacht werden, hat das einen Namen: Rassismus. Einwanderung in die Schweiz zu begrenzen, um die Umwelt und Wirtschaft der Schweiz angeblich zu schützen, ist nationalistisch. Die Geburtenraten im globalen Süden von aussen steuern zu wollen, ist faschistoid und nichts als eine Scheinlösung.

Die Gründe für Umwelt- und Sozialkrisen liegen im kapitalistischen Wirtschaftssystem und nicht darin, dass die Weltbevölkerung zu gross wäre und deshalb die Ressourcen nicht für alle reichen könnten.

Rassismus und Nationalismus gehören längst zum Selbstverständnis jeglicher offiziellen Politik. Sie spalten die Lohnabhängigen und sind Schmiermittel des Kapitalismus. Dieser zwingt Lohnabhängige aller Welt, sich auf dem globalisierten Arbeitsmarkt zu konkurrenzieren und auf Schlachtfeldern zu bekriegen.

Auch Linke und Gewerkschaften argumentieren gegen Ecopop nur innerhalb der kapitalistischen Wirtschaft und nehmen die nationalen Grenzen als Selbstverständlichkeit hin. Innerhalb dieses Denkens kann sich nichts Grundlegendes an den Problemen dieser Welt ändern.

Durch die Gassen – gegen Nationalismus, Rassismus und Kapitalismus!
Besammlung: 1. November, 15 Uhr, Bundesplatz (Ecke Bärenplatz), Bern

Mehr Infos unter: Indymedia oder Facebook