Am gestrigen Tag gegen Gewalt an Frauen* nahmen wir uns gemeinsam mit unseren Zürcher Genossinnen* die Strassen Zürichs. Feminismus oder Riots, weil das Patriarchat nicht fallen wird, solange wir es nur nett darum bitten!

Frauen* die kämpfen sind Frauen* die leben!

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Rede anlässlich des Kampftag gegen Gewalt an Frauen:

Nicht eine weniger – ni una menos, egal wo auf der Welt, ob in der Schweiz oder in Palästina. Überall leiden Frauen unter patriarchaler Gewalt. Und überall gipfelt diese Gewalt regelmässig in Frauenmorden, sogenannten Femiziden. Auch in der Schweiz, wo statistisch gesehen jede zweite Woche eine Frau im häuslichen Umfeld ermordet wird. Deshalb nehmen wir uns heute am internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen die Strasse. Genauso wie dies unsere palästinensischen Schwestern in den letzten Wochen unter der Parole «Tal’at» machen. «Tal’at» ist die weibliche Mehrzahl von «auf die Strasse gehen». Zu Tausenden stehen palästinensische Frauen gegen patriarchale Gewalt auf und geben damit eine kollektive Antwort auf den Femizid an einer jungen Palästinenserin. Gemeinsam prangern sie das Patriarchat an – aber auch die Besatzung und fordern damit ihren Platz im Kampf um Befreiung ein.
Denn Frauen tragen die Hälfte des Himmels. Nehmen wir uns unseren Platz.
Nehmen wir uns, was uns zusteht.
Oder wie unsere Schwestern in Palästina sagen: Freies Land – Freie Frauen!