Gefunden auf Barrikade.info

In der Nacht auf Montag haben wir in Bern Bümpliz bei der Mercedes-Benz Garage die Fassade versprüht und ein Auto, welches ausgestellt wurde, mit roter Farbe umlackiert. Mercedes-Benz beliefert die türkische Armee und profitiert damit direkt vom Krieg in Rojava.

Text übernommen von: https://barrikade.info/article/2773

Mercedes versorgt das türkische Militär mit Fahrzeugen im Krieg gegen Nordsyrien.

Seit Wochen greift der türkische Staat die mehrheitlich kurdischen Gebiete in Nordsyrien (Rojava) an. Seit 16 Tagen werden gezielt Dörfer, Infrastrukturen und Krankenhäuser der autonomen Region Rojava von Bomben zerstört. Zahlreiche Zivilist*innen und Kämpfer*innen der Verteidigungseinheiten (YPG / YPJ / SDF) wurden dabei getötet. Gestützt wird dieser schreckliche Krieg von der imperialistischen Grossmächten USA und Russland. Unter deren beiden Zustimmung versucht der türkische Staat unter Anwendung massiver Gewalt eine «Sicherheitszone» einzurichten. Die Zukunft eines der fortschrittlichsten Projektes unserer Zeit wird von Autokraten wie Erdogan oder Putin bedroht. Der türkische Staat versucht seit langem, jegliche basisdemokratische, feministische und ökologische Bewegungen zu unterdrücken.

Doch seit dem Beginn des Angriffskrieg leistet die Bevölkerung Rojavas Widerstand. Trotz der Bedrohung gehen tausende Menschen in Rojava auf die Strassen, um gegen den Krieg zu protestieren. Es bilden sich zivile und militärische Widerstandsaktionen gegen den türkischen Faschismus.

Weltweit solidarisieren sich Menschen: Hunderttausende gehen gegen den Angriffskrieg auf die Strassen, Kriegsprofiteure werden öffentlich angeprangert, blockiert und gezielt angegriffen und die wirtschaftliche Zusammenarbeit Europas mit dem türkisch-faschistischen Staat kritisiert.

Denn die Fahrzeuge, Waffen und Flugzeuge des türkischen Militärs werden unter anderem in Europa hergestellt und mit Profit an die Türkei verkauft. So zum Beispiel von Daimler, zu der auch Mercedes-Benz gehört: Sie verkauft weltweit Armeefahrzeuge und Militärtrucks. Auch an den türkischen Staat liefert Daimler Mercedes-Benz Fahrzeuge.
Schon unter dem Nazi-Regime produzierte Daimler Fahrzeuge und Waffen für die Armee. Tausende Zwangsarbeiter*innen wurden in Mercedes-Fabriken ausgebeutet. Auch nach dem 2. Weltkrieg produziert die Firma Daimler weiterhin Kriegsausrüstung und exportiert unter dem Label «Mercedes-Benz Defence Vehicles» Militärfahrzeuge unter anderem an Diktaturen wie Saudi Arabien, Katar und eben auch dem türkischen Staat.

Kriegsprofiteure wie Daimler haben hier ihre Standorte! Lasst sie uns entlarven, ihre Schaufensterscheiben ansprayen, ihre Zufahren blockieren und öffentlichen Druck gegen sie aufbauen.
Gegen den Profit am Krieg!
Hoch die internationale Sicherheit!

#Fight4Rojava
#RiseUp4Rojava