Erdogan droht seit Tagen damit, dass er die demokratische Selbstverwaltung Nordsyriens (Rojava) angreifen will. Dies würde bedeuten, dass er seinen Krieg gegen die kurdische Bevölkerung ausweitet.
Es wäre kein neuer Krieg, aber es wäre eine massive Steigerung der Kriegsintensität. Die Volkverteidigungskräfte YPJ und YPG haben die Bevölkerung von Rojava erfolgreich gegen den Islamischen Staat verteidigt, und sie kämpfen entschlossen gegen die Besetzung Afrins. Sollte Erdogan es wagen, die türkisch – syrische Grenze auch in den Kantonen Kobane und Cizre zu überschreiten, wird es auch dort zum offenen Krieg kommen. Die Kriegsvorbereitungen laufen auf beiden Seiten.

Erdogan versucht mit diesem Krieg gegen die kurdische Bevölkerung von seinem Scheitern abzulenken. Die Wirtschaft im Land bröckelt und sein Rückhat in der Gesellschaft ebenso, wie die Wahlen in Istanbul klar zeigen. Ein weiteres Schachtfeld scheint ihm da gelegen zu kommen.

Als revolutionäre Internationalist*innen dürfen wir diesen Krieg nicht unbeantwortet lassen. Sobald die türkische Armee die Grenze überschreitet wird es zum TagX kommen. Ab diesem Tag werden Blockaden, Demos und Aktionen nötig sein um Aufmerksamkeit und Druck zu schaffen. Die Perspektive die Rojava uns allen bietet, muss auch hier verteidigt werden!

Ob Bakur, Basur, Sinjar, Afrin oder Rojava – Kein Meter der türkischen Armee!
Tod dem Diktator Erdogan!

RiseUp4Rojava