Unsere Freund*innen in Basel und Zürich werden immer noch festgehalten! Akzeptieren wir diesen Einschüchterungsversuch nicht!
Heute Mittag trafen wir uns vor der UBS am Berner Bahnhofplatz, um solidarische Grüsse nach Basel und Zürich zu schicken, wo immer noch rund 20. bzw 60 Aktivist*innen im Knast sitzen. Die Repression des Staates ist kein Zufall. Die immer stärker werdende Klimabewegung stellt zunehmend die kapitalistische Wirtschaft in Frage und setzt mit direkten Aktionen gezielte Nadelstiche. Polizei und Staatsanwaltschaft stellen sich schützend vor das Kapital und wollen alle einschüchtern. Dem müssen wir gemeinsam entgegenhalten und jene von uns Unterstützen, die von der staatlichen Repression betroffen sind. Das Kapital und die Bullen können uns noch so stark einzuschüchtern versuchen; wenn wir zusammen halten, werden wir unsere Ziele erreichen!

Solidarische Grüsse in und vor die Knäste in Basel und Zürich!

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Wenn die drinnen gerade nicht können, müssen die draussen weitermachen! Soliaktion gefunden auf de.indymedia.org:

„Aktionen bei CS und UBS in Solidarität mit den Gefangenen Klimaaktivist*innen

Letzte Nacht haben wir in Solidarität mit den gefangenen Klimaaktivist*innen mehrere Credit Suisse und UBS Filialen in der Region Bern besucht. Dabei haben wir Geldautomaten überkleistert und ein bisschen Farbe hinterlassen.

Das Ausmass der Repression zeigt auf, wie sehr der Staat sich hinter das Kapital und seine dreckigen Geschäfte stellt. Der Profit als höchste Maxime steht über der Umwelt. Es macht klar: Der Kapitalismus ist nicht reformierbar, er ist das Grundübel. Solange nur der Profit gilt, werden Banken weiter in Umweltzerstörung, Ausbeutung und Krieg investieren. Neben den grossen Investitionen der Banken in den Handel mit fossiler Energie, profitieren sie auch vom Handel mit Kriegsmaterial. Der aktuelle Skandal um den ehemaligen Staatsanwalt und jetzigen Kriegswaffenlobbyisten John McAleese zeigt klar, auch wenn im schlimsten Fall mit Nuklearwaffen Profit gemacht werden muss, die CS ist mit dabei und wirbt fleissig um Investoren.

Andererseits zeigt die Repression auf, wie gross die Angst des Staates ist, dass sich junge Menschen zusammenschliessen und an den Grundfesten dieses zerstörerischen Systems rütteln wollen. Die Repression soll einschüchtern. Die Komplizinnenschaft von Staat und Kapital ist der Klassenkampf von Oben. Dem müssen wir uns gemeinsam entgegenstellen, uns solidarisch vereinen, gemeinsam für eine bessere Welt kämpfen und den Klassenkampf von Unten entfachen.

Lasst uns solidarisch denen beistehen, die in den Zellen ausharren müssen. Lasst uns aber auch solidarisch ihren Kampf weiterführen. Denn die Bewegung wird sich niemals einkerkern lassen!“

#climatejustice
#umeltschutzistkeinverbrechen