Wir als RJG Bern solidarisieren uns mit dem Fabrikool Kollektiv. Unsere Unterstützung gilt Euch! Euer Kampf ist unser Kampf! Gemeinsam gegen dieses System welches uns trennen und verwerten will.

Mit dem Fabrikool wurde ein wunderbarer und selbstorganisierter Raum geschaffen. Kreativität und eine radikale Kritik an den herrschenden Verhältnisse mischten sich und brachten einen lebendigen, spannenden Ort der Begegungen hervor. Mit viel Liebe und Elan wurde die Bruchbude zu einem schönen Ort -offen für alle- umfunktioniert.

 

Diese zwei lebendigen Jahre sind nun vorbei. Vermutlich wird jedoch bald ein neuer Raum zum Leben erweckt werden. Doch der Scheune in der Länggasse wird nun wieder einige Zeit des Leerstandes bevorstehen. Eine sehr dumme Entscheidung der kantonalen Beamten. Dies in einer Zeit, wo gerade städtische Wohn -und Freiräume mehr als knapp sind.

Freiraum heisst ein Raum der Frei von der Logik des Kapitals ist, welcher frei ist von den Zwängen des Staates, welcher frei ist von dem kranken Gedanken (und leider auch Recht) des Eigentums, frei vom zerstörerischen Charakter des Patriarchates! Der erbärmliche Versuch der Stadt/Kantone mit Zwischennutzungen Besetzungen zu verhindern wird nie funktionieren. Denn Freiräume können nicht in ihren grauen Aktenordnern gedeihen – Freiräume werden erkämpft, sie bieten Abenteuer und folgen nicht den profitgelenkten Pläne der kapitalistischen Stadtplaner*innen. Freiräume sind radikal gelebter Widerstand in einem mörderischen System der Ausbeutung und Ausgrenzung.

In diesem Sinne: Kämpfen wir gemeinsam weiter. Für viele Inseln der kollektiven Vernunft und des schönen, da selbstbestimmten Lebens!

Danke Fabrikool! Danke Osterhasen! Danke Furia! Danke Denk:Mal! Danke CafeToujours! Danke Reitschule! Danke Böxli! Danke Wagenplätze! Danke an die anonym bleibenden Besetzungen… Schön das es euch gibt!