Aufruf zur Abgrenzung von salafistischen Strukturen!

Während in jüngster Vergangenheit die Islamophobie in der Schweiz und auch in ganz Europa immer stärker aufkeimen kann und Muslim*Innen einer neuen Form der Hetze und Diskriminierung ausgesetzt sind, scheinen fundamentale Islamisten genau diese Problematik nutzen zu wollen, um in der Linken ungestört agitieren zu können. Unter dem Vorwand des gemeinsamen Kampfes gegen die SVP und mit dem Verweis auf den Einsatz der Linken gegen Rassismus und Diskriminierung scheinen islamistische Faschisten den Kontakt vermehrt mit Linken zu suchen.

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So wurden vor kurzen Anhänger der salafistischen Lies Kampagne bei der Reitschule gesichtet, jedoch unverzüglich des Platzes verwiesen. Mit der Kampagne eng verknüpft sind beispielsweise die beiden deutschen Prediger Sven Lau und Pierre Vogel. Die beiden Al-Qaida Sympathisanten werden in Verbindung gebracht mit Dschihadreisenden. Ersterer sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft.
Auch Vertreter anderer islamo-faschistischer Organisationen versuchen durch ihre Opferrolle durch die von der SVP angeheizten Islamophobie mit Personen aus der linken anzubandeln und ihre Sympathien für dschihadistische Organisationen wie der Islamischen Front oder der Al-Nusra Front zu verbergen.
Wir möchten in aller Form einen Trennungsstrich zwischen dem Kampf gegen Islamophobie und islamo-faschistischen Kreisen, welche offen oder verdeckt dschihadistische Gruppen unterstützen oder gar gegen emanzipatorische Bewegungen wie die Revolution von Rojava ankämpfen ziehen. Denn diese Menschen haben absolut nichts mit unseren libertären Idealen gemeinsam.
Antirassismus heisst auch, migrierte Faschisten nicht anders zu behandeln. Kein Fussbreit dem Faschismus, kein Fussbreit dem Dschihadismus!

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