Seit ungefähr drei Jahren wird im Norden Syriens das emanzipatorische Projekt der demokratischen Autonomie Rojava verwirklicht. Eine gesellschaftliche Organisierung, in der jeder Mensch Platz hat, unabhängig von Religion, Geschlecht, Sprache oder Geburtsort. Ein solches Projekt braucht internationale Solidarität und die Unterstützung von Unten. Es ist wichtig sich solidarisch mit der Bevölkerung Rojavas und den Anti-IS Kämpfenden zu zeigen und sie praktisch zu unterstützen.

Deshalb sind einige von uns im Moment als Teil einer internationalen Gruppe aus Anarchist*innen und Kommunist*innen in Rojava und wollen den Wiederaufbau der zerstörten Stadt Kobane unterstützen.

Rojava bietet eine revolutionäre Perspektive, und wir müssen die Gelegenheit packen und dieses Projekt so gut wie möglich unterstützen, ohne dabei zu vergessen, dass der Kampf gegen Ausbeutung und Unterdrückung nicht auf eine Region oder ein Land begrenzt sein kann.

Wer den Wiederaufbau von Kobane unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende an Perspektiven bauen tun oder direkt Kontakt mit dem Solidaritätsverein „Perspektiven bauen“ aufnehmen.

Aktuelle Informationen:
28. Juli 2015: Durch den erneuten Angriff auf die autonome Region Rojava wird der Wiederaufbau erschwert. Nach den letzten Ereignissen in der Stadt Kobane und Umgebung sind fast alle NGO’s abgereist. Es braucht unbedingt Ärzt*innen und Physiotherapeut*innen, die sich mit unter anderem auch mit Prothesen auskennen. Täglich explodieren Autobomben und andere Sprengsätze. YPG/YPJ und andere Kämpfer*innen sind nach wie vor auf dem Vormarsch und verteidigen die autonome Region. Der IS wird laufend zurück gedrängt, so bleiben ihnen nur hinterhältige Anschläge wie Autobomben und Selbstmordanschläge.

AntinationaleSolidarität