Free Nekane Demo in Bern

Heute haben sich rund 400 Menschen in Bern versammelt, wofür extra Busse aus dem Baskenland und Menschen aus der ganzen Schweiz angereist sind, um gegen die Auslieferung von Nekane Txapartegi zu demonstrieren.
Nekane ist eine politische Aktivistin und ehemalige Stadträtin aus dem Baskenland die nach dem sie vom Spanischen Staat gefoltert wurde 2007 in die Schweiz geflohen ist.
Momentan sitzt sie in Zürich in Auslieferungshaft und es droht ihr die Auslieferung an Spanien.
Lassen wir es nicht zu, dass Nekane ausgeliefert wird. Zeigen wir uns solidarisch mit den Kämpfen der baskischen Bewegung.

Keine Auslieferung an den Folterstaat Spanien!
Freiheit für alle politischen Gefangenen!

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Free Nekane! Demo in Bern

Nekane sitzt nun seit über fünf Monaten im Gefängnis. Der Spanische Staat folterte sie 1999 fast zu Tode, daraufhin floh sie in die Schweiz und lebte hier 10 Jahre. Der Spanische Folterstaat hat nun ein Auslieferungsgesuch für Nekane gestellt. Daraufhin wurde sie von den Schweizer Behörden verhaftet. Lassen wir es nicht zu, dass die Schweiz ein weiteres mal politische Flüchtlinge an Folterstaaten wie Spanien ausliefert! Beteiligen wir uns alle an der Grossdemo für Nekanes Freiheit!

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Mehr Infos unter www.freenekane.ch

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„Marsch fürs Läbe“ gestört – Kampf jeglichem religiösen Fanatismus!

Communiqué vom Organisationsbündnis:

Über 500 Menschen beteiligten sich heute an verschiedenen Aktionen gegen den „Marsch fürs Läbe“, der für christlichen Fundamentalismus, Homofeindlichkeit, Nationalismus und patriarchale Ansichten steht. Trotz des enormen Polizeiaufgebots konnten wir heute bis nach Ende der Veranstaltung präsent sein und haben eindrücklich sowie lautstark gezeigt, dass es in Bern keinen Platz für rückwärtsgewandte Ideologien hat.

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Heute gab es vier Demonstrationszüge durch die Innenstadt und es konnte direkt beim „Marsch fürs Läbe“ gestört werden. Die Reden der Fundis gingen zu einem grossen Teil unter dem Lärm unseres Protestes unter.
Die InitiantInnen des Marsches geben sich nach Aussen weltoffen, jugendfreundlich und modern. In Wirklichkeit steht der Marsch für christlichen Fundamentalismus, Homofeindlichkeit, Nationalismus und patriarchale Ansichten.

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Die Hauptforderung des Marsches zielt darauf ab, das Bild von „weiblichen Gebärmaschinen“ zu propagieren. Während Männer* Geld verdienen sollen Frauen* Kinder kriegen und diese grossziehen. Zusätzlich wollen die Organisationen des Marsches ein konsequentes Abtreibungsverbot einführen. Damit sollen Frauen nicht mehr selbstbestimmt über ihren Körper entscheiden können, sondern sich Gottes Willen unterordnen. Diese Ansichten und Forderungen greifen die über Jahrhunderte hinweg erkämpften Errungenschaften der Frauen*bewegungen an. Lesbische, schwule, bi und trans* Menschen werden als krankhaft angesehen und sollen «weg therapiert» werden. Das Auftreten des Marsches trägt zudem nationalistische und völkische Züge. So soll sich das Schweizer Volk und die Nation ihr Glück im Christentum suchen. Auch Kinder werden instrumentalisiert, indem sie mit Fahnen und Schilder posieren müssen.
Der Plan der FundamentalistInnen, den Marsch weiterhin in die Hauptstadt zu tragen, dürfte sich hoffentlich erledigt haben. Sollte der „Marsch fürs Läbe“ nächstes Jahr wieder in Bern stattfinden, werden wir erneut unsere Stimme gegen die fundamentalistische Hetze erheben und eine erneute Durchführung verhindern.

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Wir wollen selber entscheiden, wie wir leben und wie wir mit unserem Körper umgehen wollen.
Solidarität mit allen Menschen, die unter religiöser Bevormundung leiden und allen, die dagegen ankämpfen.
Bern stellt sich que(e)r!

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17.09.2016 „Marsch fürs Läbe“ blockieren!

Am Samstag ist es soweit, der MarschFürsLäbe steht auf dem Bundesplatz in Bern. Nehmen wir dies zum Anlass uns für die Selbstbestimmung der Frau und gegen das Patriarchat stark zu machen! Beteiligen wir uns an der Demo um 13:30Uhr beim Käfigturm. Im Falle von Repression ist das Antirep wie auch die Demosanis für euch da: EA:077’414’99’60 und DemoSanis: 079’761’88’82

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Aufruftext von Bern stellt sich que(e)r:
Marsch fürs Läbe stoppen!
Der jährliche «Marsch fürs Läbe» soll am 17. September zum ersten
Mal in Bern stattfinden. Die Initiant_innen geben sich nach Aussen
weltoffen, jugendfreundlich und modern. In Wirklichkeit steht der Marsch
für christlichen Fundamentalismus, Homofeindlichkeit, Nationalismus
und patriarchale Ansichten.
Die Hauptforderung des Marsches zielt darauf ab, das Bild von
«weiblichen Gebärmaschinen» zu propagieren. Während Männer* Geld
verdienen sollen Frauen* Kinder kriegen und diese grossziehen.
Zusätzlich wollen die Organisationen des Marsches ein konsequentes
Abtreibungsverbot einführen. Damit sollen Frauen nicht mehr
selbstbestimmt über ihren Körper entscheiden können, sondern sich
Gottes Willen unterordnen. Diese Ansichten und Forderungen greifen
die über Jahrhunderte hinweg erkämpften Errungenschaften der
Frauen*bewegungen an.
Lesbische, schwule, bi und trans* Menschen werden als krankhaft
angesehen und sollen «wegtherapiert» werden. Das Auftreten des
Marsches trägt zudem nationalistische und völkische Züge. So soll
sich das Schweizer Volk und die Nation ihr Glück im Christentum
suchen. Auch Kinder werden instrumentalisiert, indem sie mit Fahnen
und Schilder posieren müssen.
Durch die breiten Proteste der letzten Jahre in Zürich, wurde der Marsch
erheblich gestört und versucht sich nun in Bern zu etablieren. Wir wehren
uns dagegen, dass in unserer bunten Stadt nationalistische, homo- und
frauen*feindliche Gruppierungen eine öffentliche Plattform bekommen
sollen.
Wir wollen selber entscheiden, wie wir leben und wie wir mit unserem
Körper umgehen wollen. Deswegen rufen wir am 17. September um
13.30 beim Käfigturm in Bern zu einer bunten Demonstration und zu
zivilem Ungehorsam auf.
Bern stellt sich que(e)r – Fundis stoppen!

 

 

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No Borders! No Prisons!

Am Sonntag fand in Chiasso eine antirassistische Demo gegen Grenzen statt. Gut 1000 Menschen fanden sich im knapp 8000 Seelendorf an der Italienischen Grenze ein.

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Während des Protestmarsches konnte die UBS, der Polizeiposten und diverse Gebäude des Zolles mit Parolen verschönert werden, zudem erlebten die Grenzpolizisten einige durch Böller hervorgerufene Schrecksekunden.

Für einen Moment konnte so ein klein wenig unseres Hasses gegen Abschottung, Ausgrenzung, Schikanen, unterlassene Hilfelei-stung, Inhaftierung, Kontrollen und Rückschaffungen an die dafür verant-wortlichen Personen zurückgegeben werden. Denn nach wie vor sterben tausende Menschen auf dem Mittel-meer, da alle Landwege so dichtge-macht wurden, dass nur noch dieser extremst gefährliche Weg übrig bleibt. Nach wie vor leben hunderte an der Schweizer Grenze in Como in einem Park um irgendwann eventuell weiterreisen zu können… Und für dieses Morden gibt es verantwortliche Stellen, es gibt verantwortliche Personen und es gibt eine verantwortliche Politik, welche dazu führt. Greifen wir sie alle an, in Chiasso und überall!

CsIZkqwWgAAZFqzMit unserem Transparent: „fight borders, prisons and all limitations of freedom – Solidarity with the PrisonStike“ wiesen wir zudem auf den laufenden Streik der in US-Gefängissen Inhaftierten Menschen statt. Welche zu miserabelsten Bedingungen Zwangsarbeit in jährlicher Milliardenhöhe verrichten. Mehr Infos und ein Aufruf zum aktiv werden findes du hier: #PrisonStrike

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No Borders – No Prisons – No State 

 

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