Refugees Welcome Demo in Zürich

 

Auf zur Refugees Welcome Demo in Zürich:

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Genau ein Jahr ist es her, als sich SchülerInnen am 3. Dezember 2015 zusammengefunden haben, um ein Zeichen gegen die zunehmende rassistische Berichterstattung in den Medien zu setzen. Man mobilisierte damals unter SchülerInnen- und Lehrlingskreisen zu einem spontanen Treffen mit Tee, Musik und einer anschliessenden Demo durch die Stadt. Es folgten monatliche Demonstrationen gegen die unmenschlichen Dublinabkommen und gegen eine zunehmende rassistische Grundstimmung, die sich in breiten Teilen der Gesellschaft festzusetzen drohte. Spendenaktionen für Flüchtlinge wurden lanciert und zuletzt besuchten über 200 Menschen die inhaftierten Flüchtenden im Ausschaffungsknast Glattbrugg. Ein Gefängnis, indem Sans-Papiers bis zu neun Monaten gefangen gehalten werden. Eine unmenschliche Strategie des rassistischen Migrationsapparates.

Der Kampf für eine solidarische und gerechtere Welt, fern ab von Rassismus, Sexismus und Kapitalismus ist noch lange nicht gewonnen.
Zeigen wir uns noch einmal solidarisch mit all den Freiwilligen, die sich für Bildung und Rechte der Flüchtenden einsetzen, und natürlich mit den Flüchtenden selbst. Setzen wir ein Zeichen für eine offene Willkommenskultur und gegen die heuchlerische Flüchtlingspolitik der Schweiz.

Auf zur Jubiläumsdemo! Malt Transparente, schreit Parolen, bringt eure Freunde mit und seid dabei wenn es wieder heisst:

REFUGEES ARE WELCOME HERE!

Samstag, 3. Dezember, 19:00 Helvetiaplatz!

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Soral not welcome!

Am Samstag 12. November 2016 sollte der Neo-Faschist Alain Soral in Genf an einer faschistischen Konferenz auftreten. Alain Soral war längere Zeit Mitglied der Partei Front National, bis er 2009 austrat. Mittlerweile betätigt er sich vor allem in seiner eigenen Gruppe Egalité et Réconcilation, welche aktiv versucht eine antisemitische Einheitsfront aus rechten und linken Strömungen zu schaffen. Soral ist bekannt für seine antifeministische und antisemitische Literatur.
Dank starker antifaschistischer Gegenmobilisierung konnte die Konferenz nun jedoch verhindert werden. Antifaschist*innen aus Genf mobilisierten auf den 12. November zu einem Gegenprotest. Darauf wurde die Konferenz abgesagt und die Faschist*innen kündigten an seinen Auftritt in Videoformat auf dem Internet zu veröffentlichen.

Weder in Genf noch sonst wo dürfen antisemitische, sexistische und rassistische Hetze wie die von Alain Soral und seinen Freund*innen eine Plattform kriegen!

Kampf dem Faschismus!

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Transnationale Solidarität gegen den Staatsterror in der Türkei!

Anlässlich der neusten Verhaftungswelle in der Türkei, bei welcher die Co-Vorsitzenden der HDP inhaftiert wurden, gab es auf der ganzen Welt Proteste der kurdischen Bewegung und solidarischer, linker/revolutionärer Menschen. Die Proteste nahmen unterschiedliche Formen an, in der Schweiz gab es grössere Demonstrationen wie z.B. in Basel, wo am Freitagabend rund 250 Jugendliche auf die Strasse und durch den Bahnhof zogen, oder in Bern, wo sich bereits einige Stunden nach Bekanntwerden der Verhaftungen um 1Uhr nachts 150 Personen spontan auf dem Bundesplatz versammelten. Auch in Zürich und Biel kam es zu Demonstrationen.

Die Verhaftung demokratisch gewählter Politiker*innen in der Türkei zeigt auf, wie weit das Erdogan Regime bereits ist. Jegliche kritische Stimmen werden abgesetzt, verfolgt und eingesperrt. Schon lange wurde ein „rote Linie“ überschritten, schon lange zeigen sich Politiker*innen in Europa „äusserst besorgt“. Auf all die besorgten Stimmchen der Politik folgt nahezu nichts. Zu gross ist die Angst vor wirtschaftlichen Auswirkungen, zu gross die angedrohte Bestrafung von Erdogan, falls man ihn kritisiert, werde er die Flüchtlinge weiterreisen zu lassen.

Währenddessen CH & EU Politiker*innen zu den krassen Vorfällen schweigen, droht Erdogan offen mit weiterem Terror. Wie er dies bereits im Vorfeld der dschihadistischen Anschläge in Paris und Brüssel tat.

Für uns muss klar sein, eine Lösung dieses Problemes kann nur von unten kommen. Nur die widerständische Bevölkerung zusammen mit den revolutionären und linken Kräfte können Erdogans Machtwahn noch stoppen. Unsere Aufgabe darin muss es sein, die kämpfende Bewegung in der Türkei und in Rojava zu unterstützen, sei dies Finanziell, praktisch oder durch Solidaritätsaktionen. Auch in der Schweiz muss der Staatsterror der türkischen Regierung bekannt gemacht werden und auch hier müssen Verantwortliche zur rechenschaft gezogen werden. Auch in der Schweiz dürfen wir uns nicht mehr von Polizeigittern, Demoverboten und Repression bremsen lassen!

 İntikam, Serhildan ve Özgürlük! – Vergeltung, Aufstand & Freiheit!

 

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Demo gegen die Kriegstreiber der AKP anlässlich des Besuches des Tr-Aussenminister!

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Prozess um die Stadt

Am 4. November ist am Bezirksgericht Zürich (BGZ) ein Prozess angesagt. Es geht dabei um Ereignisse, die bei der Wiederaneignung von Räumen in Zürich stattfanden. Eines davon ist das Wegschicken von Filippo Leutenegger vom Binz-Areal, als dieses vor einem Jahr kurzzeitig besetzt wurde. Dafür fordert der Staatsanwalt 8 Monate Haft – unbedingt.

Es ist ein Prozess um die Stadt, im politischen wie im juristischen Sinn. Wer sich der Stadtentwicklung von oben entgegensetzt, soll durch den hohen Strafantrag abgeschreckt werden. Die Höhe des Antrags entlarvt die politische Brisanz des Themas. Es wirkt hysterisch, wie der Staat seine Stadtaufwertung verteidigen will. Eine Aufwertung, die für viele Verdrängung aus ihren Quartieren bedeutet.

Wir finden es wichtig, sich dagegenzustemmen. Wir wollen keine Stadt der Europaalleen. Initiativen, die für eine andere Stadt eintreten, sind notwendig und richtig. Sie können und sollen Räume bieten, wo die vermeintliche Allmacht des Staates durchbrochen wird. Es braucht nicht weniger, sondern mehr solcher Räume. Es braucht Organisierung, um Perspektiven gegen die Stadt von oben und für eine Stadt von unten zu entwickeln. Es gibt auf den Strafantrag des Staates nur eine Antwort: Ihre politischen Ziele enthüllen und umso mehr dafür kämpfen, dass sie sie nicht erreichen.

Solidarische Perspektiven gegen Aufwertung und Verdrängung!

Alle zum Prozess nach Zürich! Er beginnt um 8 Uhr im Bezirksgericht an der Badenerstrasse.

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Nach dem Prozess um die Stadt… um 19 Uhr im Infoladen Kasama an der Militärstrasse

Nach dem Prozess um die Stadt...

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