Broschüre & Video zu #NoWEF17 und #NoG20HH

Anlässlich der anstehenden Proteste gegen die Gipfeltreffen WEF und G20,
dem transnationalen Frauenstreik am 8. März und dem 1. Mai beschäftigen
wir uns mit Kämpfen auf der ganzen Welt.
Wir wollen über Kämpfe informieren, von ihnen lernen und uns vernetzen.
Wichtig bleibt dabei: Auch hier müssen wir kämpfen!

Falls ihr Anmerkungen oder Kritik habt, freuen wir uns immer
wenn ihr Kontakt mit uns aufnehmt.

Link zur Broschüre: Hier

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An alle „Brennpunkt Schweiz“-Likers und insbesondere Herrn Markus Holzer

Offizieller Aufruf der Organisatoir*innen von „Rechte Hetze stoppen“. > rechtehetzestoppen.noblogs.org

BrennpunktSchweiz FB

Sie mögen es uns Schreiberlingen zwar nicht zutrauen, aber wir antworten gerne auf Ihren offenen Brief. Sie sprechen davon, dass es wichtig sei, „allen Mitmenschen dasselbe Recht“ zuzugestehen. Was tut Ihre Partei, die SVP? Sie setzt sich, wo es nur geht, für zweierlei Recht ein. Auch wenn wir nicht dafür bekannst sind, viel vom Staat und dessen Recht zu halten, [1] ist Ihr Appell nichts als zynisch. Bei der Minarettinitiative ging es darum, eine Glaubensgemeinschaft einer Ausdrucksform zu berauben und Ablehnung gegenüber einer ganzen Religion zu schüren. Bei der Ausschaffungsinitiative und der Durchsetzungsinitiative darum, Menschen doppelt zu bestrafen, die keinen Schweizer Pass haben – nach der Gefängnisstrafe die Verbannung aus der Schweiz. Aktuell setzen Sie sich dafür ein, Menschen, die bereits in der 3. Generation in der Schweiz leben, weiterhin riesige Steine in den Weg zu legen, wenn sie sich einbürgern lassen wollen. Dies mit einer Propagandakampagne, die nur Hass schürt und jeglichen faktischen Grundlagen entbehrt. Weiter setzt sich die SVP gegen die Gleichstellung homosexueller Paare ein. Auch wenn es darum geht, bei den ärmsten der Gesellschaft zu sparen und gleichzeitig den reichsten der Gesellschaft Steuergeschenke hinterher zu werfen, ist die SVP an vorderster Front mit dabei. Wer hat hier ein Problem mit „gleichem Recht für alle“, Sie oder wir? „Achtung und Respekt vor den Mitmenschen“ sei Ihnen auch sehr wichtig. Blicken Sie nur einen Moment in den Spiegel und fragen Sie sich, wie es die SVP, Brennpunkt Schweiz und Sie damit halten. Wer verwendet auf seinen Plakaten Motive, die vor Angst- und Hassmotiven strotzen? Wer verfälscht Fakten und biegt sich Statistiken zurecht, um den Menschen Angst einzujagen? Wer bedient sich eines Jargons, bei dem Wörter wie „Volksverräter“, „Linksversifft“, „Sozialschmarotzer“ oder „Gutmensch“ Standard sind? Die SVP verwendet eine Sprache der Hetze, die die Menschen aufstachelt und Hass- und Sozialchauvinismus schürt.
Wenn wir für den 18. März 2017 zum zivilen Ungehorsam aufrufen, machen wir dies, weil wir aus der Geschichte wissen, dass die Gesellschaft sich autoritären und reaktionären Bedrohungen entgegenstellen muss.

Ihre Schreiberlinge
revolutionär.ch

[1] Aus https://gegen-kapital-und-nation.org/der-b%C3%BCrgerliche-staat-eine-einf%C3%BChrung/
 „Der bürgerliche Staat macht alle Menschen vor dem Gesetz gleich – und sorgt damit und mit der Garantie des Privateigentums für den Weiterbestand der Ungleichheit. Er kennt keinen Adel und keinen König, abstrahiert von allen Unterschieden, die er nicht selbst unmittelbar herstellt (Kinder, AusländerInnen, Soldaten, Beamte usw.) Er verbietet Reichen wie Armen unter Brücken zu nächtigen und erlaubt Millionären und SozialhilfeempfängerInnen, Aktien zu kaufen. Jede Tellerwäscherin kann Millionärin werden, jede Millionärin Tellerwäscherin. Das heißt ganz klassisch, er erzeugt durch abstrakte Gleichheit konkrete Ungleichheit.“

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NoWEF Demo 2017 in Bern

Trotz eines überrissenen Polizeiaufgebotes nahmen sich heute 400 Menschen die Strassen Berns, um gegen das Weltwirtschaftsforum zu demonstrieren. Zum 47. mal treffen sich die mächtigen VerterterInnen aus Wirtschaft und Politik ab nächsten Mittwoch zum WEF in Davos. Unter dem Motto „Unite global struggle – Make resistance great again“ zog die Demo durch die Hauptgassen Berns. Überall auf der Welt regt sich Widerstand gegen die neoliberale Politik und die tödlichen Auswirkungen des Kapitalismus. Unser Protest sehen wir als Teil der weltweiten Kämpfe und Erhebungen gegen Ausbeutung und Unterdrückung, von Rojava über Mexiko und in den Metropolen Europas. Dazu wurde auch eine Broschüre verteilt. Während dem Umzug wurde viel Feuerwerk gezündet.

In den vergangenen Jahren kam es oft zu grosser Repression rund um den NoWEF Widerstand, auch heute bekamen vereinzelt Personen „Kantonsverbot“ und wurden aufgefordert den Kanton Bern zu verlassen. Zudem wurden viele Personen im Vorfeld kontrolliert. Jedoch konnten diese Schickanen die Stimmung nicht trüben.

Die Demo ist ein gelungener Start in den diesjährigen Gipfelprotest gegen WEF und G20 im Sommer. Auch in den kommenden Tagen wird es verschiedene Kundgebungen gegen das WEF Trefffen geben, so am Mittwoch in Davos und am nächsten Wochenende beim Politwochenende in Zürich.

Danke an alle Anwesenden, danke für die vielen Transparente & Feuerwerk, grossen Dank an die „Retter ohne Grenzen“ und das „AntiRep Bern“ für ihre grossartige Unterstützung.

Wipe out WEF!

Fight WEF & G20 – Smash Capitalism!

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Grosse Repression an der wilden AntiErdogan Demo in Genf.

Nachdem bereits am Nachmittag, anlässlich des geplanten Erdogan (er sagte kurzfristig ab) Besuches bei der UNO in Genf gut 400 Personen demonstrierten, fanden sich gegen 21 Uhr nochmals rund 100 Menschen ein um gegen die brutale Kriegspolitik auf die Strasse zu gehen. Die Demo zog mit viel Feuerwerk, Spraydosen und Bannern los. Mehr Infos auf Französisch findet ihr hier: renverse.co und auf Türkisch hier:  Roja Ciwan

manif1-752x440Kurz nach dem Genfer Hauptbahnhof wurde die Demo von Riotcops angegriffen. Mit Schlagstock und Pfefferspray rannten die Polizisten auf die Demonstrant*innen los. Einige Personen wurden bereits beim Bahnhof verhaftet. Anderen gelang es weiter in die Stadt zu ziehen. Eine Gruppe von gut 30 Personen wurde am Ufer der Rhone massiv von der Polizei angegriffen. Mittels Pfefferspray und Schlagstockeinsatz wurde die Gruppe eingekesselt. Dem Befehl alle Eingekesselten sollen auf die Knie gehen konnte sich kollektiv widersetzt werden. Bis spät in den Abend hinein fanden überall in Genf Personenkontrollen und Festhaltungen statt.Genf_AntiErdoganDemo_12.01.2017

Die vorübergehend Festgenommenen wurden über Stunden mit hinter dem Rücken gefesselten Händen und in Tiefgaragen festgehalten. Auch den Menschen die massiv unter dem Pfefferspray litten wurde erst sehr spät Wasser und die Möglichkeit sich zu waschen gegeben. Augenduschen oder ähnliches wurden z.T. über 30 Minuten lang verweigert. Alle Festgehaltenen mussten sich einer Ganzkörperkontrolle unterziehen lassen.
Die Genfer Polizei holte sich für den ganzen Tag aus Fribourg, Waadt, Wallis und Lausanne Verstärkung. Nach Angaben der Polizei waren rund 1000 PolizistInnen im Einsatz.

Die Repression und Gewalt der Polizei kann uns nicht davon abhalten gegen die Kriegspolitik Erdogans zu demonstrieren und aktiv zu werden! Der gestrige Abend zeigte, wie viel der Polizei daran liegt, den Widerstand zu unterbinden und möglichst alles zu ersticken. Wir spielen da nicht mit…

Stop Erdogan & AKP!

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Erdogan – Not Welcome!

Erdogan ist am Donnerstag bei der UNO in Genf zu Besuch. Wir lassen das Treffen nicht ungestört über die Bühne gehen. Komm auch du gegen den Kriegstreiber Erdogan auf die Strasse: Do. 12.1.17 / ab 12Uhr / Place des Nations / Genf

AntiErdoganDemo

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