Nach der Soliwoche ist vor dem (Soli-)Festival!

Auch dieses Jahr findet das „NoBorders NoNations Festival“ auf der Schützenmatte statt. Neben viel Musik, Essen/Trinken wird es auch Vorträge und Infostände geben.bannernbnnDas NBNN ist kein „normales“ Festival. Der wichtigste Punkt in dem es sich von all den Festivals unterscheidet ist, es baut auf Solidarität! Dies beginnt bei den Helfer*Innen welche unentgeltlich all die Arbeit fürs Festival machen werden, es geht über die Acts, die zu sehr guten Konditionen kommen und spielen, es geht weiter bei all den unterschiedlichen Initiativen welche das Festival beleben und gestalten und es führt schlussendlich auch zu dir: Denn auch du stehst in der Verantwortung, dass dieses Festival gut über die Bühne geht! Die Sicherheitsfrage wird nicht an irgendwelche Hobbyrambos wie die Broncos oder VIP Security abdelegiert. Dafür braucht es dich, gehe verantwortungsvoll mit deinem Alkohol/Drogenkonsum (oder lasse es sogar für einmal sein) um, schaue zu deinen Freunden, schaue auf dein Umfeld – interveniere/hole Hilfe wenn du Übergriffe beobachtest… Ausserdem seid achtsam auf eure Wertsachen, nehmt am Besten nicht jedes hinterletzte Kreditkärti mit… Streit und unterschiedliche Meinungen lassen sich auch gut durch Gespräche lösen, schaut dass ihr eure Aggressionen unter der Woche an eurem Chef auslässt und nicht ans Festival mitnehmt. Zusammen und solidarisch wird das Festival wunderbar!!

Website des Festivals: nbnn.ch

No Borders – No Nations!

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Soliwoche für linke Projekte in Bern

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Programm, Orte und Infos: soliwoche.blackblogs.org

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Aktionen anlässlich der TourdeFrance: Die einen treten Demonstranten, die anderen in Pedale. Wir in Aktion!

Wir nehmen die Tour de France Durchfahrt in Bern zum Anlass unsere Solidarität mit den Kämpfenden gegen das Arbeitsgesetzt in Frankreich zu äussern. Die Tour de France verschlingt wieder einmal Millionen Steuergelder, und dient vorwiegend der Werbeindustrie. Die grosse Inszenierung, die Vermarktung der Sportler, die Werbetrosse vor den Rennfahrern, die Militarisierung entlang der Strecke durch Sondereinheiten und schwer bewaffnete Bullen, der ökologische Wahnsinn der getätigt wird um die Strecken und Logistik bereitzustellen – all dies sind Punkte warum wir die Tour de France an sich schon scheisse finden.

Das seit Monaten hunderttausende Arbeiter*innen, Schüler*innen, Student*innen, Arbeitslose usw gegen die Verschlechterung ihrer Lebens und Arbeitsbedingungen auf die Strasse gehen ist ein wichtiger weiterer Anlass um an der medial hoch beachteten Tour de France präsent zu sein. Die französische Polizei ging und geht äusserst brutal gegen die Demonstrierenden vor, es gibt unzählige Verletzte, dazu kommen weit über 400 Verfahren gegen politisch aktive Menschen. Der französische Staat versucht mit aller Härte die Bewegung zu zerschlagen. Zeigen wir uns solidarisch, für die unterdrückten und kämpfenden Menschen in Frankreich und gegen einen kapitalistischen Megaevent!

Protestparole gegen LoiTravail "Valls tu dérailles"

Stopp le Tour! Stopp Capitalism!

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Reitschule muss verteidigt werden!

Wir unterstützen den Entscheid der Reitschüler*innen, die Reitschule vorübergehend zu schliessen. Die Reitschule soll ein Freiraum sein, er soll frei von Sexismus, Rassismus, Homo-*transphobie sein. Sie soll ein Ort sein in dem nicht Macht und Unterdrückung dominieren, sondern Solidarisch und gemeinsames Handeln. Wenn die Grundsätze der Reitschule aufs Gröbste missachtet werden, gilt es die Reitschule zu verteidigen, ihre Ideen und Ansprüche wieder präsent zu machen und den Menschen mal wieder ins Bewusstsein zu rufen!

vorplatz

Unterstützen wir die Reitschule, engagieren auch wir uns für eine ausbeutungs -und unterdrückungsfreie Reitschule!!

Bild: Basisdemokratische Vollversammlung im Dachstock der Reitschule:

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Kritik an Amnesty International Schweiz anlässlich der Aktion für die Freilassung der drei verhafteten „Bereitschaftsjournalist*innen“ in der Türkei

Am vergangenen Donnerstag beteiligten wir uns an der von Amnesty International und „Journalisten ohne Grenze“ aufgerufenen Solidaritätskundgebung für die in der Türkei verhafteten Journalist*innen Erol Önderoglu, Sebnem Korur Fincani und Ahmet Aziz Nesin. Wir mobilisierten auf die Aktion hin und waren während der Kundgebung mit einem Transparent präsent. Mittels Transparent wiesen wir darauf hin, dass der türkische Staat viele Voraussetzungen eines faschistischen Systems teilt. So werden Menschen systematisch verfolgt, es werden Massaker an ganzen Bevölkerungsgruppen vollzogen, kritische Medien werden mit Gewalt unterdrückt, die politische Opposition wird kriminalisiert, es gibt einen krassen Führerkult …usw. Das Transparent unterzeichneten wir als Revolutionäre Jugendgruppe mit Hammer und Sichel sowie dem A im Kreis. Diese zwei Symbole verwenden wir seit längerem bewusst, um zu zeigen, dass ein Kampf gegen das unterdrückende und ausbeuterische System nur mit einer gemeinsam kämpfenden, revolutionären, linken Bewegung erfolgreich sein kann.

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Zu Beginn der Aktion auf dem Casinoplatz richteten wir unser Transparent an die vorbeigehenden Passant*innen und die Wartenden an der Tramstation. So konnten die zahlreichen Fotografen die A.I. Aktion in Szene setzen und abfotografieren. Nach einer gewissen Zeit wurden wir von revolutionären, kommunistischen Genoss*innen aus der Türkei und Kurdistan gebeten unser Transparent an die anwesenden Protestierenden zu richten, so wie dies mit rund zwei dutzend A.I.  Schilder im Halbkreis getan wurde. Wir taten dies und unverzüglich kamen zwei Vertreter von A.I. zu uns und wollten das Zeigen des Transparentes in Richtung Kundgebung verhindern. Da wir die Aktion an sich wichtig fanden, drehten wir unser Transparent wieder von der Demo weg.
Nach der Kundgebung informierten wir uns, was zu solch einer harschen Reaktion seitens der Organisator*innen geführt habe, schliesslich wollten wir uns nur mit den Gefangenen solidarisieren und aufzeigen, dass die Unterstützung breiter getragen wird als nur von zwei Organisationen. Wir erhielten die Antwort, dass an dieser Kundgebung das kommunistische Symbol „Hammer und Sichel“ verboten sei, da es einen schlechten Einfluss auf den Prozess in der Türkei haben könnte. Ausserdem wurde uns gesagt, dass das kommunistische Symbol von Stalin (!) käme und heute an der Kundgebung nicht erlaubt sei.
Die Aussage, das Symbol könnte einen negativen Einfluss auf den Prozess der drei Angeklagten haben, ist keine Begründung sondern lediglich eine heuchlerische und verlogene Ausrede der anwesenden A.I. Vertreter. Denn bei den drei Angeklagten handelt es sich nicht um unwissende, unpolitische Menschen, die sich ein bisschen für Menschenrechte einsetzen. Nein, es handelt sich um äusserst politische, kritische und bewusste Menschen. Ihr Schritt sich mit der kurdischen Tageszeitung Özgür Gündem zu solidarisieren war ein klar politischer Akt. Er richtete sich gegen die Medienzensur, gegen die Verhaftung der Özgür Gündem Journalist*innen und allgemein gegen die brutale Verfolgung der kurdischen Bewegung. Dies zu ignorieren und politische Symbole an einer Solidaritätskundgebung zu verbieten ist sicherlich nicht im Sinne der drei Angeklagten.

Vielmehr ging es bei dem Verbot von kurdischen Fahnen, Parteilogos oder wie in unserem Fall dem zeigen des kommunistischen Symbols darum, eine lupenreine und leicht verdaubare PR Aktion für Amnesty International durchzuführen. Bei der wird Systemkritik und der Aufruf zu einer revolutionären Veränderung leider nicht gerne gesehen.

Wie bei den von uns unterstützten Kampagnen zu den (ex-) Gefangenen, türkisch/kurdischen Revolutionär*innen wie Erdogan E., Vicdan, Seda, Mehmet Acunbay und aktuell Mehmet Yesilcali sehen wir es auch in Zukunft als unsere Aufgabe, sowohl für die Gefangenen zu kämpfen, wie auch ihre Anliegen und Inhalte weiterhin präsent zu halten und im Kampf um ihre Freilassung aufzunehmen und weiterzutragen. Wir dürfen die Gefangenen nicht als Opfer darstellen und wir dürfen ihre Motivation, ihre Kämpfe, ihr politisches Engagement und ihre Einsatzbereitschaft nicht leugnen.

Wir finden es sehr schade, dass es nicht möglich war die Kritik von Medienaktivist*innen, Menschenrechtsaktivist*innen und revolutionären, Kommunist*innen und Anarchist*innen gemeinsam mit Amnesty International zu äussern. Wir hoffen jedoch, dass wir in absehbarer Zeit z.B. für Nekane Txapartegi wieder gemeinsam und solidarisch auf der Strasse stehen werden, dann hoffentlich ohne dass revolutionäre Symbolik untersagt wird!

Freiheit für alle politischen Gefangenen! Hoch die transnationale Solidarität!

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