Demo für Afrin – Tod den Diktatoren!

Video Afrin Actionday in Bern

Das Video zur Demo am globalen Aktionstag gegen die Invasion der Türkei in den kurdischen Gebieten. Unser Transparent machte klar, dass Dikataturen fallen, wenn Diktatoren fallen. Der Krieg in Afrin, die Bombardierungen in den Kandil Bergen, die Vertreibung und Folterung in den kurdischen Gebieten der Türkei, die Unterdrückung und Versklavung der Frau, die grosse und brutale Repression gegen jegliche Opposition im Parlament, die Zensur der Medien und des Internsets, die Bewaffnung von Erdogan getreuen Schlägerbanden, die ethnischen Verteibungen etc. all das sind Gründe die ein Ende ihres Verurschers brauchen. Nicht alles wird gut mit dem Tod des Diktators, jedoch wäre es ein Anfang zur Besserung.

Posted by RJG Bern on Sunday, May 27, 2018

Heute, dem globalen Afrin-Tag, führte eine Demonstration mit über 500 Menschen von der Reitschule zum Kornhaus. Gemeinsam mit der kurdischen Jugend bildeten wir den Block an der Spitze der Demo.

Rund ein Jahr nach dem Referendum in der Türkei steht Erdogan kurz davor, durch die Wahlen Ende Juni seine Diktatur zu verwirklichen. Bereits seit Jahren arbeitet Erdogan daran, die Türkei in einen autoritären Staat mit ihm an der Spitze zu verwirklichen.
Die kommenden Wahlen geben dabei jedoch nur minimale Hoffnung auf einen Wandel. Durch die Repression der vergangenen Monate und Jahre wurde jegliche echte Opposition unterdrückt. Das Oppositionsbündnis der angeblichen Sozialdemokratie mit nationalistischen und religiös-fundamentalistischen Parteien bieten weder eine echte politische Alternative noch stehen ihre Chancen gut.

Die Zeit für den demokratisch-zivilgesellschaftlichen Kampf gegen Erdogan scheint wenig aussichtsreich.

Das Ende einer Diktatur bedingt oftmals den Tod des Diktators:
Die Französische Revolution führte zum Tod des Königs Ludwig XVI, dessen Kopf durch die Guillotine abgetrennt wurde.
Das Ende des Italo-Faschismus wurde durch die Niederlage im 2. Weltkrieg und die Erschiessung von Mussolini besiegelt.
Hitler erledigte die Drecksarbeit gleich selber und erschoss sich, als die Niederlage Deutschland im 2. Weltkrieg fest stand.
Francos faschistische Diktatur in Spanien überlebte den zweiten Weltkrieg und dauerte bis 1975 an ehe der Diktator einem Herzinfarkt erlag und Spanien zu einem halbwegs demokratischen Staat umgebaut wurde.

Ob Guillotine, Schusswaffe, Suizid oder doch Herzinfarkt; die Repression Erdogans gegen jeglichen Widerstand und jegliche Opposition lässt wenig Alternativen übrig.

Für die soziale Revolution! Es lebe Afrin! Es lebe Rojava!

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Demo: STOP THE WARHEAD ERDOGAN!

Globaler Aktionstag gegen die türkische Invasion in Kurdistan – Heraus zum Welt Afrin Tag – Stopp den Diktator Erdogan!

Wir gehen am kommenden Samstag zusammen auf die Strasse um aufzuzeigen, dass wir den Kriegskurs Erdogans nicht länger akzeptieren. Die Türkei steht gesellschaftlich vor einem Bürgerkrieg und wirtschaftlich vor einem Kollaps. Dazu kommt, dass Erdogan und seine islamistisch/nationalistische Partei AKP beim Wähler*innenstimmenfang auf Gewalt setzen. Mit dem völkerrechtswidrigen Einmarsch in das Nordsyrische Afrin schufen sie eine Kriegseuphorie, die der Machterhaltung dienen sollte. Der heftige Widerstand der kurdischen und arabischen Volksverteidigungskräfte in Syrien durchkreuzten jedoch Erdogans Pläne. Politisch wie auch wirtschaftlich geraten Erdogan und AKP immer mehr unter Druck. So hat Erdogan nun kurzerhand die Parlaments- und Präsidentschaftswahlen 1.5 Jahre vorverlegt, da es aus Erdogans Reihen die ernsthafte Sorge gab, ihre Vormachtsstellung könnte nicht mehr bis zu den offiziellen Wahlen im Herbst 2019 gehalten werden. Erdogan sieht sein Ende kommen, nun mobilisiert er nochmals alles was er an Gewalt aufbringen kann: Islamistische Söldner werden in Afrin angesiedelt, Oppositionelle, Gewerkschafter*innen und politische Gegner*innen werden inhaftiert, die AKP bildet mit der faschistischen Partei MHP (bei uns als Graue Wölfe bekannt) ein Wahlbündnis, auf der Strasse werden Erdogans Anhänger bewaffnet und im Südosten des Landes startet er neue Kriegshandlungen gegen die kurdische Bevölkerung.

Dies alles geschieht unter dem Schutz der internationalen Institutionen und Staaten, welche Erdogan nach wie vor den Rücken decken. Deutschland macht Milliarden mit Rüstungsdeals und auch die Schweizer Waffenindustrie profitiert indirekt vom Morden in der Türkei. Die internationale Staatengemeinschaft schaut beim NATO-Partner Türkei grosszügig weg. Erdogan kann die EU mit dem Flüchtlingsdeal erpressen, Erdogan kann einen Eroberungskrieg in einem fremden Land führen und Erdogan kann im eigenen Land Menschen systematisch vertreiben und töten. Die offiziellen Stellen regen sich dabei kaum. Jedoch regt sich seit einigen Monaten ein heftiger Widerstand! Weltweit gehen Kurd*innen und Solidarische auf die Strassen und machen Aktionen. Durch die grosse internationale Solidarität bekommt auch die Perspektive, welche im Norden Syriens in die Realität umgesetzt wird, neue Aufmerksamkeit und Unterstützung. Die Idee des demokratischen Konföderalismuses verbreitet sich weit über Rojava hinaus und findet immer mehr Anklang in vielen Gesellschaften dieser Welt. Durch den Kampf der Kurd*innen wird auch für uns hier klar: Ein anderes System ist möglich!

Unterstützen wir die nach Demokratie und Selbstbestimmung strebende Bevölkerung in der Türkei. Solidarisieren wir uns mit den vom Krieg getroffenen Menschen in Syrien!

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Spontandemo in Solidarität mit der palästinensischen Bevölkerung!

Gestern kam es anlässlich des „Tag der Nakba“ (Bezeichnung des Folgetages, an welchem Israel seine Unabhängigkeit erhielt und rund 700000 Palästinenser*innen vertrieben wurden, 15.Mai 1948) und der symbolischen Verlegung der US Botschaft nach Jerusalem zu heftigen, kriegsähnlichen Zuständen im Gazastreifen. Über 50 Palästineser*innen wurden vom israelischen Militär mit modernster Technik getötet. Die Provokationen der USA und die Brutalität der israelischen Armee sind Wasser auf die Mühlen der radikalislamischen Hamas welche den Gazastreifen unter ihrer Kontrolle hat. Jedoch können weder Geldversprechen noch organisatorisches Geschick der Hamas zehntausende von Menschen mobilisieren, kontrollieren und leiten. Die Bevölkerung Palästinas hat genung von Jahrzehnten der Unterdrückung. Die palästinensische Jugend hat nichts zu verlieren ausser ein Leben in Ketten – und dieses setzen sie mit Steinen, Feuer und ihrem Körper ein.

Gedenken wir allen Opfern der Staatsgewalt, und machen wir eine andere Perspektive sichtbar! Unterstützen wir palästinensische & israelische Anarchist*innen bei ihrem Kampf für eine Friedens-Perspektive jenseits von Religion & Staat!
 

Kundgebung auf dem Bahnhofplatz, 17Uhr, Bern

Hier die Liste der bekannten Todesopfer, welche vom israelischen Militär getötet wurden:

1. Azzeddin Musa Mohammed Al-Sammak, (14 years old.)
2. Wesaal Fadel Izzat Sheikh Khalil (15 years old.)
3. Ahmad Adel Mousa Al-Sha er (16 years old.)
4. Said Mohammed Abu al-Khair (16 years.)
5. Ibrahim Ahmed Zarqa (18 years old.)
6. Emad Ali Sadeq Al-Sheikh (19 years old.)
7. Ziad Mohammed Hassan Omar, (19 years old.)
8. Mu tasim Fawzi Abu Luli (20 years old.)
9. Anas Hamdan Salem Qudeih (21 years old.)
10. Mohammed Abdel-Salam Haraz (21 years.)
11. Yehia Ismail Ragab Al-Dakour (22 years old.)
12. Mustafa Mohamed Samir Mahmoud El Masry (22 years.)
13. Azzedine Nahed Al-Aweiti (23 years old)
14. Mahmoud Mustafa Ahmed Assaf (23 years.)
15. Ahmed Fayez Harb Shehada (23 years.)
16. Ahmad Awadallah (24 years old.)
17. Khalil Ismail Khalil Mansour (25 years.)
18. Mohammed Ashraf Abu Stah (26 years)
19. Bilal Ahmed Abu Daqqa, (26 years old)
20. Ahmed Majid Qassem Attallah (27 years old)
Mahmoud Rabah Abu Muammar (28 years old.)
22. Mus ab Yousef Abu Lailiya (28 years old.)
23. Ahmad Fawzi al-Tatar (28 years old.)
24. Mohammed Abdulrahman Mekdad (28 years old.)
25. Salem Salem Farhan (30 years old.)
26. Jihad Al-Farra (30 years.)
27. Fadi Hassan Abu Salmi (30 years old.)
28- MotaazBassam Kamel al-Nuno,( 31years)
29. Mohammed Riyad Abdel Rahman Al-Amoudi (31 years.
30.Jihad Mohammed Osman Musa (31 years old.)
31. Shaher Mahmoud Mohammed Al-Madhoun, (32 years old.)
32. Musa Jaber Abdel Salam Abu Hassanein (35 years old.)
33- Mohammed Mahmoud Abdel-Moati Abdel-Al al (39 years.)
34. Ahmed Mohammed Ibrahim Hamdan (27 years old.)
35. Ismail Khalil Ramadan Al Dahouk (30 years.)
36. Ahmed Mahmoud Mohammed Rantisi (27 years.)
37. Anwar Ahmed Al-Khatib, (28 years old.)
38. Mahmoud Yahya Abdel Wahab Hussein (24 years.)
39. Ahmed Abdullah Al-Adini (30 years.)
40. Sa adi Saeed Fahmi Abu Salah (16 years old.)
41. Ahmed Zuhair Hamed Al Shawa (24 years.)
Mohammed Hani Hani Al-Najjar (33 years.)
43. Fadel Mohamed Atta Habashi (34 years old.)
44-53. Not known yet.

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Revolutionäre 1.Mai Kundgebungen

In diesem Jahr gabe es in vielen schweizer Städten revolutionäre, feministische und antikapitalitische 1Mai Demonstrationen. So kam es unter Anderem in Kreuzlingen, Solothurn, Thun, Winterthur, Zürich, Basel, Bern und Genf zu grossen revolutionären Demos und/oder Blöcken. Wir als revolutionäre Jugend legten unseren Fokus auch dieses Jahr darauf, lokale Strukturen zu stärken und sich zu vernetzen. So beteiligten wir uns früh am Morgen an der Kundgebung in Kreuzlingen. Lokale Strukturen sind in der Region am Aufbau revolutionärer und antikapitalistischer Strukturen. Diese Bemühungen sind sehr wichtig und brauchen unsere Solidrität, denn wer kein ruhiges Hinterland will, muss auch im Hinterland präsent sein und kann sich nicht nur auf die Städte und gelegentliche Ausflüge ausruhen!

Nach der sehr kämpferischen und von Rauch und Pyros begleiteten Demo in Kreuzlingen ging es in Zürich weiter. Nach einem guten Start im revolutionären Block an der offiziellen 1.Mai Demo gelang es am Nachmittag eine starke unbewilligte und nicht öffentlich mobilisierte Demo zum russischen Konsulat durchzufühen. Trotz der Belagerung der ganzen Stadt mit Bullen, ist es immer wieder möglich die Lücke zu finden und selbstbestimmt und entschlossen zu handeln. Zu diesem Anlass konnte auch nocheinmal auf die verhafteten & gefolterten Genoss*innen in Russland aufmerksam gemacht werden!

Dieses Jahr gelang es auch in Bern wieder, viele Leute in den revolutionären Block zu mobilisieren. So konnte die bewilligte Demonstrationsroute massiv ausgedehnt werden. Unbewilligt wurde im Rosengarten gestartet, wo sich bereits gut 400 Personen eingefunden hatten. In der Kramgasse, dem Besammlungsort der bewilligten Kundgebung wuchs unser revolutionärer Block auf gut 600 Teilnehmende an. Dieser grosse Erfolg zeigt einmal mehr, dass die Strategie der Sozialpartnerschaft, welche von den Systemgewerkschaften gegangen wird keinen grossen Zuspruch mehr findet. Wer eine lebenswerte Perspektive anstatt eine befriedete Situation will, muss dafür kämpfen!

Einen schönen Abschluss fand der diesjährige erste Mai in Thun. Auch hier war vor allem ein grosser (rund 300 Personen) revolutionärer Block sicht- und hörbar!

Von St.Petersburg über Paris bis nach Kobane – Für eine lebenswerte Perspektive kämpfen!

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Fundamentalistische ChristInnen stören! Kein Gott! Kein Staat! Kein Patriarchat!

Wichtige Infos für Gegenaktionen beim up to faith:

Morgen wollen wieder radikale ChristInnen auf dem Bundesplatz einen Tanzanlass durchführen. Damit können homophobe, transphobe und fundamentalistische Kräfte direkt ihre Propaganda für einen Gottesstaat betreiben. Dies wollen wir nicht zulassen!


Wir rufen daher alle auf, selbstbestimmt Aktionen durchzuführen, um das up to faith zu stören und Aufklärung zu betreiben. Es wird morgen aber keine (!) zentralen Proteststrukturen von unserer Seite geben. Das heisst, es liegt an allen, mitzuhelfen und den Protest mitzugestalten. Ob Trillerpfeife, Wasserballone, Blasphemie oder gleichgeschlechtliches Rumknutschen; viele Protestformen sind möglich. Lasst der Kreativität freien Lauf. Beachtet dabei aber, dass ihr nur das macht, wobei ihr euch auch wohl fühlt. Bedenkt, dass sowohl Cops wie auch radikale Christen meist gewaltbereit sind. So wurden bei früheren Gegenaktionen Menschen, die auf dem Boden lagen, getreten oder wurden während der Dauer des Anlasses auf den Posten genommen. Passt daher gut auf euch auf!
Wir hoffen auf möglichst vielfältigen und kreativen Protest.

Falls ihr unerwünschte Bekanntschaft mit den Cops macht, denkt an die AntiRep Grundlagen:
https://www.antirep-bern.ch/?page_id=57

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Wir lassen uns nicht spalten – Wir bleiben revolutionär und solidarisch!

Hier die friedlichen Platzkundgebungen, dort dieser eine Saubannerzug, der keine politischen Ziele verfolgt. Bei der Demo habe es keinen politischen Inhalt gegeben. Reto Nause, Sicherheitsdirektor der Stadt Bern, plauderte während seiner Ferienabwesenheit mit den Medien und zeigte eindrücklich, wie banal und dumm die Spaltungsversuche der bürgerlichen Politik sind.

Wie oftmals betont: Es gibt verschiedene Formen des Widerstandes, die alle ihre Wichtigkeit haben. Die Gräueltaten in Afrin müssen ein Ende haben und die gesellschaftliche Revolution in Nordsyrien muss verteidigt werden. Schon lange befassen wir uns kritisch solidarisch mit der Revolution von Rojava. Verschiedene von uns haben die Region besucht und stehen in engem Kontakt mit der Bewegung vor Ort. Wir organisierten Informationsanlässe und unterstützen Projekte finanziell. So unterstützen wir die CELOX-Kampagne, welche blutstillende Bandagen den Internationalist*Innen an der Front zukommen lässt. Ausserdem unterstützen wir den Bau einer Schule in Kobane finanziell.

Da Reto Nause anscheinend widerspruchslos solche Scheisse verzapfen kann, möchten wir eine unvollständige Zusammenstellung der Aktionen seit dem Beginn des Angriffkrieges auf Afrin präsentieren:

  • 20. Januar: Demonstration in Zürich
  • 23. Januar: Fokus Afrin im revolutionären Block an der Anti-WEF-Demo
  • 25. Januar: Spontankundgebung Bahnhof Bern Danach fast täglich Spontankundgebungen
  • 26. Januar: Transpiaktion beim Bahnhof
  • 27. Januar: Grossdemo in Zürich mit über 15’000 Menschen, dafür fast ohne Medien
  • 31. Januar: Kundgebung Bahnhofplatz Bern
  • 1. Februar: Parolen beim DEZA an die Wände gemalt.
  • 3. Februar: Demo in Basel
  • 10. Februar: Grosse Demo in Bern, inklusive einer unbewilligten Vordemo
  • 12. Februar: Langer Marsch von Lausanne nach Genf
  • 23. Februar: Spontandemo um 00:00
  • 24. Februar: Demo in Zürich
  • 26. Februar: Aktion vor der tschechischen Botschaft für den inhaftierten Vorsitzenden der PYD
  • 27. Februar: Flyeraktion bei der Pressekonferenz des SECO zu den Kriegsmaterialexporten
  • 6. März: Spontankundgebung
  • 8. März: Flyeraktion anlässlich Frauen*kampftages auf dem Waisenhausplatz in Bern
  • 10. März: Defend Afrin Graffiti zu Ehren der gefallenen Internationalisten Kendal Breizh, Sahein Hosseini und Baran Galicia
  • 10. März: Schwerpunkt Afrin bei Frauen*kampfdemo in Zürich
  • 10. März: Spontandemo
  • 13. März: Kundgebung vor russischen Botschaft
  • 14. März: Kundgebung vor der türkischen Botschaft
  • 14. März: Aktion bei der Direktion für Völkerrecht
  • 15. März: Demonstration
  • 17. März: Demo in Basel
  • 17. März: Lärmaktion
  • 18. März: Newroz Fest mit anschliessender Demo durch die Stadt
  • 25. März: Unterstützung des Soli-Lottos für Rojava
  • 29. März: Transpiaktion an der Autobahn
  • 4. April: Aktion bei Rheinmetall in Ittigen bei Bern
  • 7. April: Demo in Bern

Daneben gab es überall auf der Welt kreative, künstlerische, friedliche und militante Aktionen und Demonstrationen, die hier in der Liste leider fehlen.

Nun also kommt dieser Reto Nause mit seinen unhaltbaren und lächerlichen Vorwürfen. Während die ganze Stadt mit Werbung und Leuchtschildern verschandelt ist, werden ein paar wenige politische Sprays als Gewalt bezeichnet und als Legitimierung für massivste strukturelle Gewalt seitens der Polizei und der Politik verwendet. Wir bleiben dabei: Der öffentliche Raum ist der Ort der politischen und gesellschaftlichen Auseinandersetzung!

Weil aber Reto Nause offenbar ein sehr politischer Mensch ist, hier eine kurze und vollständige Auflistung seiner Aktionen für Rojava und gegen das unnötige Leid, welches den Zivilist*innen angetan wird:

Huch… gar nichts dabei? Naja… er kümmert sich ja lieber um Krokodile und Wölfe im Tierpark Dälhölzli (siehe Nauses Blog).

Wir werden weiterhin unsere Politik verfolgen und lassen uns nicht spalten in „friedlich“ und „gewalttätig“. Unsere Solidarität gilt der Verteidigung Afrins. Unsere Tränen gelten den getöteten, verwundeten und vertriebenen Zivilist*Innen. Unser Hass gilt Erdogans faschistischem Regime und seinen dschihadistischen Helfern.

Rojava verteidigen – Dem Krieg kein ruhiges Hinterland!

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Afrin verteidigen – dem Krieg kein ruhiges Hinterland

Defend Afrin“-Demonstration in Bern von der Polizei angegriffen
Seit gut zwei Wochen wird Afrin von der türkischen Armee besetzt. Die Bevölkerung leistet weiter Widerstand und kämpft teilweise als organisierte Guerillia gegen die türkische Besatzungsmacht. Deshalb organisierten wir in Bern eine grosse Solidaritätsdemonstration.

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Bunte, laute und selbstbestimmte Demonstration
Wir waren rund 700 Menschen und äusserten auf vielfältige Weise unsere Unterstützung für Afrin. Die Kundegbung startete auf dem Bahnhofsplatz mit einer spektakulären Aktion: Vom Baldachin wurden Transparente in Solidarität mit Rojava aufgehängt. Mit diesen wurde auf die blutigen Rüstungsdeals zwischen Schweizer Staatsunternehmen und der Türkei aufmerksam gemacht: Während der türkische Staat bombardiert, profitiert die Rüstungsindustrie und das Kapital. Anschliessend zogen wir Richtung Zytglogge, von da über den Weisenhausplatz und auf den Bundesplatz. Parolen wurden gerufen, Widerstandslieder gesungen, politische Botschaften an den Wänden der Stadt Bern hinterlassen. Beim Bundesplatz wurden wir von der Polizei blockiert, bevor sie uns um 17 Uhr in der Spitalgasse frontal massiv angriff. Von vorne, von hinten, sowie aus den angrenzenden Gassen drängte die Polizei uns sowie Unbeteiligte zusammen, um uns dann unmittelbar vor dem Baldachin einzukesseln. Dieses Vorgehen kritisieren wir scharf. Heute demonstrierten wir für die Befreiung von Unterdrückten im nordsyrischen Afrin. Die Kantonspolizei Bern gebärdete sich in der Manier des türkischen Diktators Erdogan: Menschen, die lautstark und solidarisch durch Bern zogen, wurden behandelt wie Schwerverbrecher*innen. Die Polizei setzte ohne Vorwarnung Gummischrot auf Kopfhöhe ein. Die von der Schweiz gerne betonten Grundrechte auf freie Meinungsäusserung und das der Versammlungsfreiheit wurden von den Stiefeln des Staates wie so oft aufs Ärgste verletzt. Im Polizeikessel beim Baldachin herrschte eine kämpferische und positive Stimmung. Es wurden weiterhin Parolen geschrien sowie gesungen und getanzt. Wir bleiben standhaft und erheben unsere Stimme weiter für die Freiheit der Menschen – ob in Afrin oder in Bern.

Rojava lebt!
Trotz der Einnahme von Afrin durch die Türkische Armee und ihrer djhadistischen Verbündeten lebt das politische Projekt in Rojava weiter. Während in der Türkei in den letzten Jahren rasant und mit eiserner Repression eine Diktatur aufgebaut wird, entwickelte sich in Afrin und dem Rest Rojavas ein emanzipatorisches Projekt, das weit über den Nahen Osten hinaus strahlt. Die Türkei will dieses Experiment um jeden Preis verhindern. Die aktuelle Situation hat eine enorme historische Bedeutung: Das faschistische Staatsprojekt Erdogans auf der einen Seite, die Hoffnung auf die Möglichkeit einer Alternative zur kapitalistischen Moderne auf der Anderen. Deshalb gilt es Position zu beziehen und sich klar mit diesem emanzipatorischen Projekt zu solidarisieren.

Heute ist nicht alle Tage – wir kommen wieder keine Frage!

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