Auf ZuG20!

Webseite von ZuG20

Am ersten Juliwochenende, dem 7. und 8. Juli, treffen sich die mächtigsten Staats- und Regierungschefs der Welt zum G20-Gipfel in Hamburg. Die Gipfelteilnehmenden wie Trump, Merkel, Erdogan, Orban und Co. wollen uns glauben lassen, dass sie in unserem Interesse handeln, doch genau das Gegenteil trifft zu: Ihre von Wirtschafts- und Profitinteressen geleitete Politik ist hauptverantwortlich für globale Umweltzerstörung, Kriege und Armut.

Deshalb regt sich Widerstand: Politische Bewegungen aus der ganzen Welt werden in Hamburg ein Zeichen gegen die Poltik der G20-Staaten setzen. Ab Donnerstag werden wir Hamburg das gesamte Wochenende über mit Camps, Blockaden und Demonstrationen in eine Stadt der Solidarität und des Protests verwandeln!

Pack deine Sachen, es geht schon bald los! Der Vorverkauf für den Extrazug nach Hamburg ist bereits voll im Gang. Die Tickets kannst du im Restaurant Sous le pont in der Reitschule beziehen.

 

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Jugend gegen Faschismus

Gefunden auf  Rojaciwan.eu: In Weil am Rhein hat eine Jugendinitiative namens „Racheteam für die Gefallen von Qereçox“ eine Molotow-Attacke gegen das der AKP-nahe stehende DITIP Gebäude durchgeführt.

In Weil am Rhein hat eine Jugendinitiative namens „Racheteam für die Gefallen von Qereçox“ eine Molotow-Attacke gegen das der AKP-nahe stehende DITIP Gebäude durchgeführt.

Die Jugendinitiative erklärte in ihrer Stellungnahme, dass dies eine Antwort gegen die Luftangriffe des faschistischen türkischen Staates auf Sengal und Rojava, der Festnahmewelle gegen linke Politiker in Nordkurdistan und der Türkei sowie der Isolationshaft gegen Öcalan sei. Die Aktion wurde gestern Abend um 01:30 Uhr durchgeführt.

Die Jugendlichen haben erklärt, dass sie ihre Angriffe fortsetzen werden solange der türkische Staat und die faschistische AKP ihre kurdenfeindliche Politik fortsetzen.“

Und in Zürich wurde anlässlich des 1.Mai ein internationales Solidaritätszeichen gesetzt und das türkische Konsulat mit Farbe eingedeckt. Communiqué findet ihr hier: Aufbau.org

Her yer Rojava, Shengal, Bakur, Kandil – Her yer direnis!

Überall ist Rojava, Shengal, Bakur, Kandil – Überall ist Widerstand!

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Erfolgreicher FLTIQ* Nachtspaziergang in Bern

Gestern Abend liefen hunderte FLTIQ* Menschen durch Bern. Auch wir waren mit dabei und machten mit dem „Free Nekane“ Transparent auf den Fall von Nekane aufmerksam. Nekane sitzt nun seit über einem Jahr in Haft und soll an den Folterstaat Spanien ausgeliefert werden. In der ersten Instanz wurde dem Auslieferungsgesuch von Nekane stattgegeben, wir müssen alles daran setzten, die drohende Auslieferung von nekane zu verhindern! Es kann nicht sein, dass ein von Folter schwer betroffener Mensch an seine Peiniger ausgeliefert wird!

Communiqué der Organisatorinnen*: Linksunten

Frauen*befreiung bis zur Herrschaftsfreiheit!

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Heraus zum QueerFeministischen Nachtspaziergang

Mit folgenden Worten ruft ein Haufen FLTIQ*s zu einem Nachtspaziergang in Bern auf:

Wir ziehen am 21. April 2017 wild, wütend und selbstbestimmt durch die nächtlichen Strassen Berns. Wir treffen uns um 21 Uhr am Bahnhofsplatz (Bern, CH).  Alle FLTIQ* (1) sind willkommen.

Uns nervt…

… als emotional zu gelten

… in möglichst kleine Hosen passen zu müssen

… ungefragt angefasst zu werden

… die Norm von rasierten Beinen, Achseln und Intimbereichen

… ins gesellschaftliche Bild von Frau und Mann passen zu müssen

… als Objekte betrachtet und behandelt zu werden

… als schwach zu gelten

… die Haltung, dass Feminismus nicht mehr notwendig sei

… stark und laut sein zu müssen, um gehört zu werden

… auf unsere Getränke aufpassen zu müssen, weil wir sonst Gefahr laufen, ungewollt Substanzen einzunehmen

… durch Schönheitsbilder die eigene Schönheit anzuzweifeln

… dass unser Leben entweder als Mutter und Hausfrau und/oder in einer Karriere enden soll

… dass wir kochen, putzen und schön aussehen müssen

… dass unsere Sexualität nur zur Freude von CIS-Männern existieren soll

… die Tabuisierung von Selbstbefriedigung

… die Haltung, dass nur patriarchale Machtstrukturen bekämpft werden müssen/sollen

 

Wir wollen…

… emotional sein, aber nicht müssen

… die Kleider tragen, die uns passen und gefallen, egal wie gross, trendy oder für welches Geschlecht sie gedacht sind

… selbst bestimmen, wann, wo, wie und von wem wir angefasst werden

… unsere Körperbehaarung so tragen, wie’s bequem und für uns schön ist

… unser*e Geschlecht*er selbst bestimmen oder aufbrechen, so wie wir das wollen, unabhängig davon, wie andere uns wahrnehmen und lesen

… als Individuen betrachtet und behandelt werden

… stark und schwach sein können, wann wir wollen und wie wir wollen

… sowohl patriarchale als auch jegliche andere Unterdrückungsmechanismen bekämpfen (2)

… gehört werden, egal wer wir sind, wie wir sind und als wer wir gelten

… ungehemmt feiern können (3)

… uns schön finden, ohne Normen gerecht zu werden

… unser Leben so führen, wie wir wollen und wie es uns glücklich macht

… das tun, was wir gerne machen und was uns erfüllt

… unsere Sexualität so ausleben, wie es uns gefällt (3)

… masturbieren und darüber reden können

… jegliche Unterdrückungen (2) bekämpfen und uns solidarisieren mit allen emanzipatorischen Projekten und Kämpfen

 

***Dieser Aufrufflyer wurde von einer basisdemokratisch organisierten Gruppe aus FLTIQ*’s geschrieben. Wir sind fast alle weisse CIS-Frauen ohne Migrationshintergrund, Kinder und sind alle relativ jung. Wir versuchen uns diesen Privilegien bewusst zu sein und diese zu dekonstruieren. Wir möchten offen sein für FLTIQ*’s mit anderen Hintergründen und finden es wichtig, dass sich verschiedene emanzipatorische Kämpfe unterstützen***

(1) Frauen*, Lesben*, Transmenschen*, Intermenschen*, Queers* (2) Unterdrückung aufgrund von Herkunft, Spezie, ökonomische Verwertbarkeit, Aussehen, Fähigkeiten, Alter etc. durch gesellschaftliche Normen, Werbung, staatliche und nichtstaatliche Repression etc. (3) Solange wir damit keine Grenze anderer übergehen

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Aufruf zur Teilnahme am Widerstand gegen FN & AfD!

Die weltweite Rechtsentwicklung ist mittlerweile gut sichtbar geworden, sei es durch Trump, Brexit, AfD, Le Pen, Erdogan etc. Was in der Schweiz schon etwas länger salonfähig war, wurde nun auch vom nahen Ausland aufgenommen. Für systembedingte Probleme wie Arbeitslosigkeit hielten die RechtspopulistInnen Scheinlösungen wie Abschottung bereit und religiös motivierten Gewalttaten wurden gebraucht um gegen migrierte Menschen zu hetzen und den Hass untereinander zu schüren. Leider sind sie mit dieser Politik äusserst erfolgreich und die parlamentarische Linke hat zusehends Schwierigkeiten dagegen zu halten. So verschiebt sich die ganze Politik markant nach rechts.

Es wird schnell klar, die scheinbaren Lösungen der Rechten haben vor allem Eines zum Ziel: Die Durchsetzung der jeweiligen staatlichen Interessen. So dient die ganze Abschottungspolitik (Grenzen, Rückschiebeabkommen..) der Sicherung der nationalen Wirtschaft. Rassismus wird genutzt um innerhalb der Landesgrenzen eine Spaltung unter den Unterdrückten herzustellen. Migrations- und  Sicherheitsfragen bestimmen die politische Agenda der Parteien. 

Egal ob SVP, AfD oder Front National, wir sollten uns nicht von Landesgrenzen aufhalten lassen in unserem Kampf gegen die Rechte und die Staaten an sich! Darum rufen wir dazu auf die Genoss*innen in Frankreich und Deutschland zu unterstützen. Am 16.&17. April wird dies in Paris möglich sein. Da will der Front National ihren Parteienkongress durchführten. Proteste sind geplant. Am 22. April wird es zudem notwendig sein nach Köln zu fahren. In Köln will die AfD ihren Parteitag durchführen. Wenn sich die ideologischen Brandstifter (verantwortlich für die unzähligen Angriffe Rechter auf Asylunterkünfte) treffen, sollten wir auch dort sein!

Neben den ganzen Strassen-Aktivitäten ist es zudem sehr wichtig sich etwas Zeit zu nehmen, um zu reflektieren warum die Linke in eine so schlechte Position geraten konnte und was wir dazu beitragen können um da wieder raus zu kommen. Denn hätten wir nicht genügend Antworten auf die Bankenkrise gehabt? Oder haben wir nicht viel überzeugendere Argumente als „die Ausländer sind schuld“? Wo waren wir, dass sich die RechtspopulistInnen so viel Raum nehmen konnten, dass es sogar möglich wurde, dass wieder faschistische, rassistische Parteiführer zu Staatsoberhäuptern werden können?

#ParisAntifa #LeFnEnPLS

Alerta, alerta Antifascista!!

Hoch die transnationale Solidarität!

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