Keine Polizei ist auch eine Lösung!

In der Nacht von vergangenem Samstag auf Sonntag kam es wieder einmal zu Provokationen und Gewaltausbrüchen auf Seiten der Polizei Bern.

Vergangene Nacht kam es in Bern erneut zu einer Gewalteskalation durch die Polizei.
Gestern Abend patroullierten die Bullen konstant auf dem Gebiet Schützenmatte und Vorplatz. Das dies keine gute Idee ist, wussten sie scheinbar selber, so waren bereits Bullen in Vollmontur über Stunden im Bollwerk am warten. Das Ziel der Bullen war ganz klar, eine Provokation soll zur Eskalation führen.
Zahlreiche Jugendliche formierten sich um ca. 23Uhr und konnten die patroullierenden Bullen vom Platz weisen. Geschlossen und mit Sprechchören wurde den Bullen klar gemacht, dass sie hier nicht erwünscht sind.
Als Reaktion darauf zogen kurze Zeit später schiesswütige Bullen in Vollmontur auf. Unverzüglich wurde auf die ausgelassen feiernde Menge auf dem Vorplatz geschossen. Die Menge reagierte mit dem was zur Hand war. So kam eine Antwort auf die Polizeiaggressivität mittels Flaschen und Steinen. Stundenlanges belagern, abschiessen von Unbeteiligten, zahlreichen verletzten Reitschulbesucher*innen, einige leicht verletzte Bullen und Tränengaseinsatz zogen sich durch die Nacht.
Für uns ist klar, die Bullen setzten die Gewalt ein um eine Eskalation zu erzielen. Denn ihnen wie uns ist auch klar, dass die Schützenmatte ein umkämpfter Ort ist, dies wird sich auch durch geplante Belebungen nicht ändern. Die neue Stufe der Polizeigewalt, welche auch Unbeteiligte mit Gummigeschossen anvisiert und abschiesst braucht unsere kollektive Antwort!

Allen von der Staatsgewalt Betroffenen wünschen wir gute Genesung und viel Mut!

Autonome Räume erkämpfen & verteidigen!

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