Revolutionäre 1.Mai Kundgebungen

In diesem Jahr gabe es in vielen schweizer Städten revolutionäre, feministische und antikapitalitische 1Mai Demonstrationen. So kam es unter Anderem in Kreuzlingen, Solothurn, Thun, Winterthur, Zürich, Basel, Bern und Genf zu grossen revolutionären Demos und/oder Blöcken. Wir als revolutionäre Jugend legten unseren Fokus auch dieses Jahr darauf, lokale Strukturen zu stärken und sich zu vernetzen. So beteiligten wir uns früh am Morgen an der Kundgebung in Kreuzlingen. Lokale Strukturen sind in der Region am Aufbau revolutionärer und antikapitalistischer Strukturen. Diese Bemühungen sind sehr wichtig und brauchen unsere Solidrität, denn wer kein ruhiges Hinterland will, muss auch im Hinterland präsent sein und kann sich nicht nur auf die Städte und gelegentliche Ausflüge ausruhen!

Nach der sehr kämpferischen und von Rauch und Pyros begleiteten Demo in Kreuzlingen ging es in Zürich weiter. Nach einem guten Start im revolutionären Block an der offiziellen 1.Mai Demo gelang es am Nachmittag eine starke unbewilligte und nicht öffentlich mobilisierte Demo zum russischen Konsulat durchzufühen. Trotz der Belagerung der ganzen Stadt mit Bullen, ist es immer wieder möglich die Lücke zu finden und selbstbestimmt und entschlossen zu handeln. Zu diesem Anlass konnte auch nocheinmal auf die verhafteten & gefolterten Genoss*innen in Russland aufmerksam gemacht werden!

Dieses Jahr gelang es auch in Bern wieder, viele Leute in den revolutionären Block zu mobilisieren. So konnte die bewilligte Demonstrationsroute massiv ausgedehnt werden. Unbewilligt wurde im Rosengarten gestartet, wo sich bereits gut 400 Personen eingefunden hatten. In der Kramgasse, dem Besammlungsort der bewilligten Kundgebung wuchs unser revolutionärer Block auf gut 600 Teilnehmende an. Dieser grosse Erfolg zeigt einmal mehr, dass die Strategie der Sozialpartnerschaft, welche von den Systemgewerkschaften gegangen wird keinen grossen Zuspruch mehr findet. Wer eine lebenswerte Perspektive anstatt eine befriedete Situation will, muss dafür kämpfen!

Einen schönen Abschluss fand der diesjährige erste Mai in Thun. Auch hier war vor allem ein grosser (rund 300 Personen) revolutionärer Block sicht- und hörbar!

Von St.Petersburg über Paris bis nach Kobane – Für eine lebenswerte Perspektive kämpfen!

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