Solidarität mit den russischen Anarchist*innen!

Pünktlich zur Fussball Weltmeisterschaft in Russland starten wir unsere Kampagne um auf die politische Situation im Land aufmerksam zu machen.

Putin hat im Vorfeld der Spiele über 10 Anarchist*innen und Antifaschist*innen inhaftiert. Nach den brutalen Festnahmen und massiver Folter wurden die Genoss*innen ins Gefängnis gebracht. Immer wieder kamen FSB Beamte und misshandelten die Gefangenen. Durch die Folter wollten sie ein Geständnis erpressen. Der Vorwurf der ihnen gemacht wird: Bildung eines Terror-Netzwerkes.
Klar wird: Putin nutzt die Weltmeisterschaft um politische Gegner ruhigzustellen und Oppositionen anzugreifen.
Wir wollen an diversen Plätzen, an denen die Spiele gezeigt werden präsent sein und informieren! Mehr Infos und Texte zur politischen Situation der anarchistischen Bewegung, der Antifaschist*innen, der LGBTIQ Bewegung, der AntiAtom-Bewegung und der Arbeiter*innen in Russland werden folgen.

Freiheit für die anarchistischen Gefangenen in Russland!

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Bewaffnete Konflikte beginnen, hier – RUAG Bern!

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Soligraffiti für Anna Campbell und alle gefallenen Internationalist*innen in Rojava!


Uns wurde anonym dieses Foto zugesendet. Die Macher*innen des Graffitis widmen das Bild der britischen Internationalistin Anna Cambpell (Kampfname: Helîn Qereçox), welche am 15. März 2018 bei der Verteidigung von Arin gefallen ist.

Diese sehr schöne Aktion ist wichtig, da der Kampf der gefallenen Genoss*innen mit uns weitergehen muss. Wir alle stehen in ihrer Verantwortung, den Kampf gegen Unterdrückung und Ausbeutung weiterzuführen – überall & immer!

Berxwedan Jiyan e!

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Demo für Afrin – Tod den Diktatoren!

Video Afrin Actionday in Bern

Das Video zur Demo am globalen Aktionstag gegen die Invasion der Türkei in den kurdischen Gebieten. Unser Transparent machte klar, dass Dikataturen fallen, wenn Diktatoren fallen. Der Krieg in Afrin, die Bombardierungen in den Kandil Bergen, die Vertreibung und Folterung in den kurdischen Gebieten der Türkei, die Unterdrückung und Versklavung der Frau, die grosse und brutale Repression gegen jegliche Opposition im Parlament, die Zensur der Medien und des Internsets, die Bewaffnung von Erdogan getreuen Schlägerbanden, die ethnischen Verteibungen etc. all das sind Gründe die ein Ende ihres Verurschers brauchen. Nicht alles wird gut mit dem Tod des Diktators, jedoch wäre es ein Anfang zur Besserung.

Posted by RJG Bern on Sunday, May 27, 2018

Heute, dem globalen Afrin-Tag, führte eine Demonstration mit über 500 Menschen von der Reitschule zum Kornhaus. Gemeinsam mit der kurdischen Jugend bildeten wir den Block an der Spitze der Demo.

Rund ein Jahr nach dem Referendum in der Türkei steht Erdogan kurz davor, durch die Wahlen Ende Juni seine Diktatur zu verwirklichen. Bereits seit Jahren arbeitet Erdogan daran, die Türkei in einen autoritären Staat mit ihm an der Spitze zu verwirklichen.
Die kommenden Wahlen geben dabei jedoch nur minimale Hoffnung auf einen Wandel. Durch die Repression der vergangenen Monate und Jahre wurde jegliche echte Opposition unterdrückt. Das Oppositionsbündnis der angeblichen Sozialdemokratie mit nationalistischen und religiös-fundamentalistischen Parteien bieten weder eine echte politische Alternative noch stehen ihre Chancen gut.

Die Zeit für den demokratisch-zivilgesellschaftlichen Kampf gegen Erdogan scheint wenig aussichtsreich.

Das Ende einer Diktatur bedingt oftmals den Tod des Diktators:
Die Französische Revolution führte zum Tod des Königs Ludwig XVI, dessen Kopf durch die Guillotine abgetrennt wurde.
Das Ende des Italo-Faschismus wurde durch die Niederlage im 2. Weltkrieg und die Erschiessung von Mussolini besiegelt.
Hitler erledigte die Drecksarbeit gleich selber und erschoss sich, als die Niederlage Deutschland im 2. Weltkrieg fest stand.
Francos faschistische Diktatur in Spanien überlebte den zweiten Weltkrieg und dauerte bis 1975 an ehe der Diktator einem Herzinfarkt erlag und Spanien zu einem halbwegs demokratischen Staat umgebaut wurde.

Ob Guillotine, Schusswaffe, Suizid oder doch Herzinfarkt; die Repression Erdogans gegen jeglichen Widerstand und jegliche Opposition lässt wenig Alternativen übrig.

Für die soziale Revolution! Es lebe Afrin! Es lebe Rojava!

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Demo: STOP THE WARHEAD ERDOGAN!

Globaler Aktionstag gegen die türkische Invasion in Kurdistan – Heraus zum Welt Afrin Tag – Stopp den Diktator Erdogan!

Wir gehen am kommenden Samstag zusammen auf die Strasse um aufzuzeigen, dass wir den Kriegskurs Erdogans nicht länger akzeptieren. Die Türkei steht gesellschaftlich vor einem Bürgerkrieg und wirtschaftlich vor einem Kollaps. Dazu kommt, dass Erdogan und seine islamistisch/nationalistische Partei AKP beim Wähler*innenstimmenfang auf Gewalt setzen. Mit dem völkerrechtswidrigen Einmarsch in das Nordsyrische Afrin schufen sie eine Kriegseuphorie, die der Machterhaltung dienen sollte. Der heftige Widerstand der kurdischen und arabischen Volksverteidigungskräfte in Syrien durchkreuzten jedoch Erdogans Pläne. Politisch wie auch wirtschaftlich geraten Erdogan und AKP immer mehr unter Druck. So hat Erdogan nun kurzerhand die Parlaments- und Präsidentschaftswahlen 1.5 Jahre vorverlegt, da es aus Erdogans Reihen die ernsthafte Sorge gab, ihre Vormachtsstellung könnte nicht mehr bis zu den offiziellen Wahlen im Herbst 2019 gehalten werden. Erdogan sieht sein Ende kommen, nun mobilisiert er nochmals alles was er an Gewalt aufbringen kann: Islamistische Söldner werden in Afrin angesiedelt, Oppositionelle, Gewerkschafter*innen und politische Gegner*innen werden inhaftiert, die AKP bildet mit der faschistischen Partei MHP (bei uns als Graue Wölfe bekannt) ein Wahlbündnis, auf der Strasse werden Erdogans Anhänger bewaffnet und im Südosten des Landes startet er neue Kriegshandlungen gegen die kurdische Bevölkerung.

Dies alles geschieht unter dem Schutz der internationalen Institutionen und Staaten, welche Erdogan nach wie vor den Rücken decken. Deutschland macht Milliarden mit Rüstungsdeals und auch die Schweizer Waffenindustrie profitiert indirekt vom Morden in der Türkei. Die internationale Staatengemeinschaft schaut beim NATO-Partner Türkei grosszügig weg. Erdogan kann die EU mit dem Flüchtlingsdeal erpressen, Erdogan kann einen Eroberungskrieg in einem fremden Land führen und Erdogan kann im eigenen Land Menschen systematisch vertreiben und töten. Die offiziellen Stellen regen sich dabei kaum. Jedoch regt sich seit einigen Monaten ein heftiger Widerstand! Weltweit gehen Kurd*innen und Solidarische auf die Strassen und machen Aktionen. Durch die grosse internationale Solidarität bekommt auch die Perspektive, welche im Norden Syriens in die Realität umgesetzt wird, neue Aufmerksamkeit und Unterstützung. Die Idee des demokratischen Konföderalismuses verbreitet sich weit über Rojava hinaus und findet immer mehr Anklang in vielen Gesellschaften dieser Welt. Durch den Kampf der Kurd*innen wird auch für uns hier klar: Ein anderes System ist möglich!

Unterstützen wir die nach Demokratie und Selbstbestimmung strebende Bevölkerung in der Türkei. Solidarisieren wir uns mit den vom Krieg getroffenen Menschen in Syrien!

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Spontandemo in Solidarität mit der palästinensischen Bevölkerung!

Gestern kam es anlässlich des „Tag der Nakba“ (Bezeichnung des Folgetages, an welchem Israel seine Unabhängigkeit erhielt und rund 700000 Palästinenser*innen vertrieben wurden, 15.Mai 1948) und der symbolischen Verlegung der US Botschaft nach Jerusalem zu heftigen, kriegsähnlichen Zuständen im Gazastreifen. Über 50 Palästineser*innen wurden vom israelischen Militär mit modernster Technik getötet. Die Provokationen der USA und die Brutalität der israelischen Armee sind Wasser auf die Mühlen der radikalislamischen Hamas welche den Gazastreifen unter ihrer Kontrolle hat. Jedoch können weder Geldversprechen noch organisatorisches Geschick der Hamas zehntausende von Menschen mobilisieren, kontrollieren und leiten. Die Bevölkerung Palästinas hat genung von Jahrzehnten der Unterdrückung. Die palästinensische Jugend hat nichts zu verlieren ausser ein Leben in Ketten – und dieses setzen sie mit Steinen, Feuer und ihrem Körper ein.

Gedenken wir allen Opfern der Staatsgewalt, und machen wir eine andere Perspektive sichtbar! Unterstützen wir palästinensische & israelische Anarchist*innen bei ihrem Kampf für eine Friedens-Perspektive jenseits von Religion & Staat!
 

Kundgebung auf dem Bahnhofplatz, 17Uhr, Bern

Hier die Liste der bekannten Todesopfer, welche vom israelischen Militär getötet wurden:

1. Azzeddin Musa Mohammed Al-Sammak, (14 years old.)
2. Wesaal Fadel Izzat Sheikh Khalil (15 years old.)
3. Ahmad Adel Mousa Al-Sha er (16 years old.)
4. Said Mohammed Abu al-Khair (16 years.)
5. Ibrahim Ahmed Zarqa (18 years old.)
6. Emad Ali Sadeq Al-Sheikh (19 years old.)
7. Ziad Mohammed Hassan Omar, (19 years old.)
8. Mu tasim Fawzi Abu Luli (20 years old.)
9. Anas Hamdan Salem Qudeih (21 years old.)
10. Mohammed Abdel-Salam Haraz (21 years.)
11. Yehia Ismail Ragab Al-Dakour (22 years old.)
12. Mustafa Mohamed Samir Mahmoud El Masry (22 years.)
13. Azzedine Nahed Al-Aweiti (23 years old)
14. Mahmoud Mustafa Ahmed Assaf (23 years.)
15. Ahmed Fayez Harb Shehada (23 years.)
16. Ahmad Awadallah (24 years old.)
17. Khalil Ismail Khalil Mansour (25 years.)
18. Mohammed Ashraf Abu Stah (26 years)
19. Bilal Ahmed Abu Daqqa, (26 years old)
20. Ahmed Majid Qassem Attallah (27 years old)
Mahmoud Rabah Abu Muammar (28 years old.)
22. Mus ab Yousef Abu Lailiya (28 years old.)
23. Ahmad Fawzi al-Tatar (28 years old.)
24. Mohammed Abdulrahman Mekdad (28 years old.)
25. Salem Salem Farhan (30 years old.)
26. Jihad Al-Farra (30 years.)
27. Fadi Hassan Abu Salmi (30 years old.)
28- MotaazBassam Kamel al-Nuno,( 31years)
29. Mohammed Riyad Abdel Rahman Al-Amoudi (31 years.
30.Jihad Mohammed Osman Musa (31 years old.)
31. Shaher Mahmoud Mohammed Al-Madhoun, (32 years old.)
32. Musa Jaber Abdel Salam Abu Hassanein (35 years old.)
33- Mohammed Mahmoud Abdel-Moati Abdel-Al al (39 years.)
34. Ahmed Mohammed Ibrahim Hamdan (27 years old.)
35. Ismail Khalil Ramadan Al Dahouk (30 years.)
36. Ahmed Mahmoud Mohammed Rantisi (27 years.)
37. Anwar Ahmed Al-Khatib, (28 years old.)
38. Mahmoud Yahya Abdel Wahab Hussein (24 years.)
39. Ahmed Abdullah Al-Adini (30 years.)
40. Sa adi Saeed Fahmi Abu Salah (16 years old.)
41. Ahmed Zuhair Hamed Al Shawa (24 years.)
Mohammed Hani Hani Al-Najjar (33 years.)
43. Fadel Mohamed Atta Habashi (34 years old.)
44-53. Not known yet.

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Revolutionäre 1.Mai Kundgebungen

In diesem Jahr gabe es in vielen schweizer Städten revolutionäre, feministische und antikapitalitische 1Mai Demonstrationen. So kam es unter Anderem in Kreuzlingen, Solothurn, Thun, Winterthur, Zürich, Basel, Bern und Genf zu grossen revolutionären Demos und/oder Blöcken. Wir als revolutionäre Jugend legten unseren Fokus auch dieses Jahr darauf, lokale Strukturen zu stärken und sich zu vernetzen. So beteiligten wir uns früh am Morgen an der Kundgebung in Kreuzlingen. Lokale Strukturen sind in der Region am Aufbau revolutionärer und antikapitalistischer Strukturen. Diese Bemühungen sind sehr wichtig und brauchen unsere Solidrität, denn wer kein ruhiges Hinterland will, muss auch im Hinterland präsent sein und kann sich nicht nur auf die Städte und gelegentliche Ausflüge ausruhen!

Nach der sehr kämpferischen und von Rauch und Pyros begleiteten Demo in Kreuzlingen ging es in Zürich weiter. Nach einem guten Start im revolutionären Block an der offiziellen 1.Mai Demo gelang es am Nachmittag eine starke unbewilligte und nicht öffentlich mobilisierte Demo zum russischen Konsulat durchzufühen. Trotz der Belagerung der ganzen Stadt mit Bullen, ist es immer wieder möglich die Lücke zu finden und selbstbestimmt und entschlossen zu handeln. Zu diesem Anlass konnte auch nocheinmal auf die verhafteten & gefolterten Genoss*innen in Russland aufmerksam gemacht werden!

Dieses Jahr gelang es auch in Bern wieder, viele Leute in den revolutionären Block zu mobilisieren. So konnte die bewilligte Demonstrationsroute massiv ausgedehnt werden. Unbewilligt wurde im Rosengarten gestartet, wo sich bereits gut 400 Personen eingefunden hatten. In der Kramgasse, dem Besammlungsort der bewilligten Kundgebung wuchs unser revolutionärer Block auf gut 600 Teilnehmende an. Dieser grosse Erfolg zeigt einmal mehr, dass die Strategie der Sozialpartnerschaft, welche von den Systemgewerkschaften gegangen wird keinen grossen Zuspruch mehr findet. Wer eine lebenswerte Perspektive anstatt eine befriedete Situation will, muss dafür kämpfen!

Einen schönen Abschluss fand der diesjährige erste Mai in Thun. Auch hier war vor allem ein grosser (rund 300 Personen) revolutionärer Block sicht- und hörbar!

Von St.Petersburg über Paris bis nach Kobane – Für eine lebenswerte Perspektive kämpfen!

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