Solidarität mit der Friedel54 in Berlin

Wir solidarisieren uns mit dem besetzten Kiezladen Friedel54 in Berlin-Neuköln, welcher akut räumungsbedroht ist. Das Hausprojekt existiert seit über 13 Jahren und trägt einen aktiven Teil zur Bewegung gegen die Stadtaufwertung in Berlin bei. Dieser Widerstand gegen Gentrifizierung ist auch unser Kampf. Lasst uns diesen Kampf gemeinsam führen! Der Räumungstermin wurde für den 29. Juni 2017 angesetzt. Solltet ihr in Berlin sein, geht vorbei und zeigt euch solidarisch mit den Bewohner*innen und dem Kampf gegen Aufwertung und Verdrängung. Gemeinsam können wir diese Räumung verhindern!

Informiert euch –> hier <– über das Hausprojekt und die Termine der Aktionen

Unite global struggles!

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Gemeinsam nach Hamburg!

Vom 7. bis 8. Juli 2017 treffen sich in Hamburg die Mitglieder der G20 zum zwölften Mal. Die G20 sind das Treffen der zwanzig grössten ökonomischen Mächte der Welt, während ihren Treffen einigen sich ihre RepräsentantInnen auf die grossen Linien in der ökonomischen und finanziellen globalen Agenda. Die “AnführerInnen der Freien Welt” und die Diktatoren, die sich an diesem Treffen präsentieren, sind für ihre kriminellen Taten notorisch bekannt. Sei es Donald Trump und seine Raketen, Vladimir Putin und seine bedingungslose Unterstützung des Regimes von Bashar El-Assad oder auch Recep Tayyip Erdogan und der König Salman, die Daesh unterstützen; alle haben Blut an ihren Händen.

Während man im Westen zunehmend in die Falle der NationalistInnen tappt, die Wachhunde des Kapitalismus, versucht der Neoliberalismus uns glauben zu lassen, dass es keine anderen Themen gäbe als die “glückliche liberale Globalisierung”. Dank diesem System können wir für unseren Konsum Güter bestellen, die aus jeder Ecke der Welt kommen, zeitgleich erscheint es unmöglich, anderen Menschen zu helfen und es ist normal, sie in Notunterkünften zusammenzupferchen oder schlimmer noch, sie im Mittelmeer nicht zu schützen. Die Heuchelei ist absolut: Wer zwang die syrischen Flüchtlinge zur Flucht? Wer destabilisierte Syrien, den Irak oder profitiert vom Chaos im Nahen Osten, um sich dessen Reichtümer anzueignen? Elf Mal konnten sich diese zwanzig Staaten treffen, wir können ohne Zweifel kurz vor dem zwölften Gipfel etwas feststellen: Das Problem ist das kapitalistische System selber sowie die Verantwortlichen, die es verteidigen und vorantreiben.

Neben klassischen ökonomischen und sicherheitspolitischen Themen werden auch viele andere Themen angepackt und es sind diverse Treffen mit der “Zivilgesellschaft” angesetzt. Es konstituieren sich “Arbeitsgruppen” anlässlich des G20-Treffens zu den Themen: Arbeit, Jugend, Frauen* oder Umwelt. Die Mehrheit dieser “Probleme” sind dem kapitalistischen System inhärent. Das Interesse der G20 sich diesen Themen anzunähern, besteht darin, sich die Themen der sozialen Kämpfe wieder anzueignen und sich dessen als Ventil zu bedienen, um die Frustration der Massen zu mildern.

Als Militante* sind wir alle von der G20 betroffen. Auch wenn die Entscheidungen der G20 wohl bereits im vornherein feststehen und der Gipfel letztlich eine Zeremonie ist, auch wenn wir wissen, dass es alles nur eine immense politische und mediale Maskerade darstellt, müssen wir auf den Ruf aus Hamburg hören und unsere Solidarität mit den Kämpfen weltweit zeigen. Der Gipfel geht uns in unseren Kämpfen alle was an. Die Folgen dieses Treffens sind nicht nur auf internationaler Ebene, sondern wirken auch auf die Kämpfe, die lokal stattfinden. Sei es in der Unterstützung der Geflüchteten, in den Arbeitskämpfen oder in jenen der feministischen und antifaschistischen Gruppen.

In ganz Europa treffen sich verschiedene Initiativen und organisieren den Widerstand an diesem Gipfel. Hamburg war immer eine Stadt der Auseinandersetzung und des sozialen Widerstands. Die Auswahl dieser Stadt, um den Gipfel durchzuführen, ist eine Provokation. Für uns wird es ein Anlass sein, an dem wir uns positionsübergreifend unter einem gemeinsamen Ziel vereinigen, und an dem wir mit verschiedenen Formen des Widerstands tätig werden. Für uns wird es ein Anlass sein, an dem sich Zehntausende treffen, gemeinsam neue internationale Perspektiven erschaffen und Zeug*innen ihrer eigenen Kraft und Solidarität werden.
Im Juli: ALLE NACH HAMBURG!

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Auf ZuG20!

Webseite von ZuG20

Am ersten Juliwochenende, dem 7. und 8. Juli, treffen sich die mächtigsten Staats- und Regierungschefs der Welt zum G20-Gipfel in Hamburg. Die Gipfelteilnehmenden wie Trump, Merkel, Erdogan, Orban und Co. wollen uns glauben lassen, dass sie in unserem Interesse handeln, doch genau das Gegenteil trifft zu: Ihre von Wirtschafts- und Profitinteressen geleitete Politik ist hauptverantwortlich für globale Umweltzerstörung, Kriege und Armut.

Deshalb regt sich Widerstand: Politische Bewegungen aus der ganzen Welt werden in Hamburg ein Zeichen gegen die Poltik der G20-Staaten setzen. Ab Donnerstag werden wir Hamburg das gesamte Wochenende über mit Camps, Blockaden und Demonstrationen in eine Stadt der Solidarität und des Protests verwandeln!

Pack deine Sachen, es geht schon bald los! Der Vorverkauf für den Extrazug nach Hamburg ist bereits voll im Gang. Die Tickets kannst du im Restaurant Sous le pont in der Reitschule beziehen.

 

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Jugend gegen Faschismus

Gefunden auf  Rojaciwan.eu: In Weil am Rhein hat eine Jugendinitiative namens „Racheteam für die Gefallen von Qereçox“ eine Molotow-Attacke gegen das der AKP-nahe stehende DITIP Gebäude durchgeführt.

In Weil am Rhein hat eine Jugendinitiative namens „Racheteam für die Gefallen von Qereçox“ eine Molotow-Attacke gegen das der AKP-nahe stehende DITIP Gebäude durchgeführt.

Die Jugendinitiative erklärte in ihrer Stellungnahme, dass dies eine Antwort gegen die Luftangriffe des faschistischen türkischen Staates auf Sengal und Rojava, der Festnahmewelle gegen linke Politiker in Nordkurdistan und der Türkei sowie der Isolationshaft gegen Öcalan sei. Die Aktion wurde gestern Abend um 01:30 Uhr durchgeführt.

Die Jugendlichen haben erklärt, dass sie ihre Angriffe fortsetzen werden solange der türkische Staat und die faschistische AKP ihre kurdenfeindliche Politik fortsetzen.“

Und in Zürich wurde anlässlich des 1.Mai ein internationales Solidaritätszeichen gesetzt und das türkische Konsulat mit Farbe eingedeckt. Communiqué findet ihr hier: Aufbau.org

Her yer Rojava, Shengal, Bakur, Kandil – Her yer direnis!

Überall ist Rojava, Shengal, Bakur, Kandil – Überall ist Widerstand!

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Erfolgreicher FLTIQ* Nachtspaziergang in Bern

Gestern Abend liefen hunderte FLTIQ* Menschen durch Bern. Auch wir waren mit dabei und machten mit dem „Free Nekane“ Transparent auf den Fall von Nekane aufmerksam. Nekane sitzt nun seit über einem Jahr in Haft und soll an den Folterstaat Spanien ausgeliefert werden. In der ersten Instanz wurde dem Auslieferungsgesuch von Nekane stattgegeben, wir müssen alles daran setzten, die drohende Auslieferung von nekane zu verhindern! Es kann nicht sein, dass ein von Folter schwer betroffener Mensch an seine Peiniger ausgeliefert wird!

Communiqué der Organisatorinnen*: Linksunten

Frauen*befreiung bis zur Herrschaftsfreiheit!

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