Partydemo für Geflüchtete in Griechenland!

Am Samstag Abend kam es in Bern zu einer grossen Party. Die Party wurde organisiert um Geld für geflüchtete Menschen in Griechenland zu sammeln. Nach einer Sauvage begab sich die Party auf die Strasse und nahm sich diese zurück. Viele Sprays  gegen die Abschottung, EU&CH Flüchtlingspolitik und das kapitalistische System wurden gesprayt. Hier das Communiqué der Organisator*innen:

Gestern Abend trafen sich rund 1000 Menschen auf dem Warmbächli-Areal, um unsere Solidarität mit den von Flüchtenden und AktivistInnen besetzten Häusers in Athen kund zu tun.

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Wir nahmen uns den öffentlichen Raum, um ein Zeichen gegen die menschenverachtende Migrationspolitik der Schweiz und der EU zu setzen. Mit dem Kuhandel zwischen der EU und dem türkischen Diktator Erdogan haben Flüchtende Menschen faktisch ihr Recht auf Asyl in Europa verloren. Stattdessen werden sie nun von der griechischen Polizei und Frontex in die Türkei zurückgeschafft. In diesem Land herrsch selbst Bürgerkrieg, trotzdem erklärt die EU die Türkei zynischerweise zum „sicheren Herkunftsland“.

Im Athener Viertel Exarchia haben Einheimische und Flüchtende gemeinsam leerstehende Häuser besetzt. Damit schaffen sie einen Wohn- und Rückzugsraum für Tausende, die ansonsten auf der Strasse leben müssten. Diese praktische Solidarität rettet Menschenleben und schafft neue Hoffnung für die Geflüchteten und vom Staat Bedrohten.

Der Ablauf der Demonstration

Nach der ausgelassenen Feier auf dem Warmbächli-Areal setzte sich um 1.30 Uhr ein Demonstrationszug in Bewegung. Er bewegte sich Richtung Innenstadt. Begleitet wurde er von zwei Soundmobilen, Transparenten und Feuerwerk. Von der Schlossmatte lief die Demonstration zum Loryplatz und von dort aus weiter Richtung Kocherpark. Beim kaufmännischen Verband stellte blockierte die Polizei die Strasse. Um eine Konfrontation zu vermeiden, wich der Demozug nach links Richtung Inselspitalkreuzung aus, um danach über die Rote Brücke ins Länggassquartier zu ziehen. Beim Bühlplatz griff die Polizei die Demonstration frontal an: Unvermittelt attackierte die Polizei mit Tränengas, Gummischrot und Pfefferspray. Ausserdem kam der Wasserwerfer zum Einsatz. Durch die brutale Attacke drohte kurzzeitig eine Panik unter den Teilnehmenden zu entstehen. Dank der Selbstdisziplin aller Teilnehmenden gelang es der Demonstration mit samt den Fahrzeugen, eine Kehrtwende zu vollziehen und wieder zur Inselspitalkreuzung zurückzukehren. Der Plan der Polizei, uns in einer Sackgasse zu blockieren und anzugreifen, wurde durchkreuzt.

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Auf der Laupenstrasse zog die Demonstration Richtung Bahnhof. Bei der Ecke Laupenstrasse – Belpstrasse wurde mensch erneut durch die Polizei blockiert und angegriffen. Diesmal wehrten sich die Demonstrierenden gegen die Polizeigewalt. Ein Teil der Teilnehmenden entfernte sich aufgrund der Eskalation von der Demonstration, um sich in Sicherheit zu bringen. Ab hier gab es aufgrund der Angriffe der Polizei auch grössere Ausschreitungen gegen Gebäude – z.B. das der Axa Winterthur-Versicherung. Beim Kocherpark löste sich die Demonstration nach und nach auf.

Den Reflex der Polizei und vieler Medien, umgehend von gewaltbereiten Chaoten zu sprechen und den Demonstrierenden die alleinige Verantwortung für die Eskalation zuzuschieben, kennen wir. Die Polizei hat gestern Schwerverletzte risikiert, indem sie beim Bühlplatz ohne Vorwarnung aus allen Rohren feuerte. Friedlich tanzende Menschen wären um Haaresbreite überfahren oder niedergetrampelt worden.

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Wir haben mit unserer Sauvage auf dem Warmbächli-Areal und der Demo ein starkes Zeichen gesetzt für die Geflüchteten und die AktivistInnen in Exarchia, Athen

Angelo Peter Moser für die Gruppe Exarchia

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Samstag 21.Mai: Genf – Demo gegen Erdogan // Basel – March against Syngenta & Monsanto

Am kommenden Samstag finden zwei Grossdemos statt. In Genf wird gegen die Kriegspolitik Erdogans demonstriert. Der nach wie vor mit äussester Brutalität gegen die Kurdische Bevölkerung vorgeht.

Und in Basel findet der alljährliche March against Monsanto statt! Syngenta und Monsanto sind zwei der wichtigsten Konzerne im internationalen Saatgut- und Pestizidmarkt. Ihre Politik treibt Millionen von Menschen in den Ruin. Unser Flyer aus dem vergangenen Jahr gibts HIER

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Unterstützen wir die Mobilisierungen und zeigen, dass alle Kämpfe zusammen gehören. Weder machtgierige Konzerne noch machtgeile Staatschefs akzeptieren!!

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Malen gegen Erdogan!

Wir malten die Parole „hırsız katil erdoğan“ (Dieb, Mörder – Erdogan) an die RBS-Strecke und Hauptstrasse zwischen Bern und Zollikofen. Dieser Spruch richtet sich an alle türkischen Nationalisten und Erdogan-Unterstützer in Zollikofen und Umgebung.

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Die Parole wurde/wird in der Türkei von vielen regime- und systemkritischen Menschen verwendet. Dies führte/führt dazu, dass Erdogan höchstpersönlich unzählige Menschen deswegen anzeigt/e und viele von ihnen dafür ins Gefängnis kamen/kommen.
Ursprung dieses Spruches war, dass Erdogan bei den Gezipark Protesten 2013 persönlich den Befehl gab mit voller Härte und mit der Inkaufnahme von Toten gegen die Protestierenden vorzuhgehen (Bei den GeziProtesten starben Berkin Elvan 15, Mehmet Ayvalıtaş 21, Abdullah Cömert 22, Ethem Sarısülük 27, Medeni Yildirim 18, Hasan Ferit Gedik 21, Ali İsmail Korkmaz 19, Ahmet Atakan 23, Irfan Tuna 47, Mehmet Istiv 36, Elif Cermik 64, Zeynep Eryaşar 55, Selim Önder 88).

Auch aktuell führt der Mörder Erdogan seinen Terror weiter. Diesmal richtet er sich mit äusserster Brutalität gegen die kurdische Bevölkerung. In Kurdistan (Osttürkei) führt Erdogan Krieg, er verhängt Ausgangssperren, lässt das Militär mit Panzern und schweren Waffen ganze Stadtteile zerbomben und er lässt seine Armee Kinder und alte Menschen hinrichten.

Zudem lässt der Dieb Erdogan nun auch tausende kurdische Menschen enteignen. Wohnungen, Geschäfte und Häuser, die bis anhin im Besitz von kurdischen Menschen waren werden aktuell vom türkischen Staat verstaatlicht und wieder verkauft.

Wir solidarisieren und mit allen kämpfenden Menschen, welche die Herrschaft und den Terror des Türkischen Staates nicht akzeptieren und ihn bekämpfen!

Hırsız – Katil – Erdoğan!

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Smash little WEF! HSG-Symposium angreifen!

Zum 46. Mal treffen sich vom 11. bis zum 13. Mai die selbsternannten „leaders of tomorrow“ mit den „leaders of today“ in St.Gallen am HSG-Smposium. Mit dabei sind dieses Jahr unter anderen Frontex-Chef Fabrice Leggeri, Nestlé-Boss Peter Brabeck, der Direktor des schweizerischen Nachrichtendiensts Markus Seiler und der CEO der Credit Suisse, Tidjane Thiam. Dagegen gibt es eine Kampagne als Gegenveranstaltung zum HSG-Symposium und eine Demo am 13. Mai um 19:00Uhr in St.Gallen!

Mehr Infos

Unterstützen wir den Kampf „unten gegen oben“ in St.Gallen!

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1.Mai Thun – Gegen die Lohnarbeit!

Heute gingen in Thun rund 400 Menschen auf die Strasse um gegen die Ausbeutung im Kapitalismus zu demonstrieren. Das Communiqué des „Revolutionären 1.Mai Bündnises Thun“ gibts hier: Indymedia

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